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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Der sozialistische Staat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

173 
Die bürgerlichen Redensarten über Familie und Erziehung, über das 
traute Verhältnis von Eltern und Kindern werden um so ekelhafter, 
je mehr infolge der großen Industrie alle Familienbande für die Prole 
tarier zerrissen und die Kinder in einfache Handelsartikel und Ar 
beitsinstrumente verwandelt werden. 
Aber ihr Kommunisten wollt die Weibergemeinschaft einführen, 
schreit uns die ganze Bourgeoisie im Chor entgegen. 
Der Bourgeois sieht in seiner Frau ein bloßes Produktionsinstru 
ment. Er hört, daß die Produktionsinstrumente gemeinschaftlich aus 
gebeutet werden sollen und kann sich natürlich nichts anderes denken, 
als daß das Los der Gemeinschaftlichkeit die Weiber gleichfalls 
treffen wird. 
Er ahnt nicht, daß es sich eben darum handelt, die Stellung der 
Weiber als bloßer Produktionsinstrumente aufzuheben. 
Übrigens ist nichts lächerlicher, als das hochmoralische Entsetzen 
unserer Bourgeois über die angebliche offizielle Weibergemeinschaft 
der Kommunisten. Die Kommunisten brauchen die Weibergemein 
schaft nicht einzuführen, sie hat fast immer existiert. 
Unsere Bourgeois, nicht zufrieden damit, daß ihnen die Weiber und 
Töchter ihrer Proletarier zur Verfügung stehen, von der offiziellen Pro 
stitution gar nicht zu sprechen, finden ein Hauptvergnügen darin, ihre 
Ehefrauen wechselseitig zu verführen. 
Die bürgerliche Ehe ist in Wirklichkeit die Gemeinschaft der Ehe 
frauen. Man könnte höchstens den Kommunisten vorwerfen, daß sie 
an Stelle einer heuchlerisch versteckten, eine offizielle, offenherzige 
Weibergemeinschaft einführen wollten. Es versteht sich übrigens von 
selbst, daß mit Aufhebung der jetzigen Produktionsverhältnisse auch 
die aus ihnen hervorgehende Weibergemeinschaft, d. h. die offizielle 
und nichtoffizielle Prostitution, verschwindet.“ 
All dieses ist sehr vage, jede Zeile und jeder Abschnitt trägt Spuren 
einer renommistischen Schilderung, aber nicht einer sorgfältig durch 
dachten Ordnung von Ursachen und Wirkungen, so wie es in der Ab 
handlung über das Privateigentum an Grund und Boden mit Evidenz 
hervortritt. Was sich von diesem Auszuge einzig und allein klar ab 
hebt, ist, daß die Verfasser des Manifestes die Prostitution als das Er 
gebnis des Kapitalismus nach seiner ökonomischen und moralischen 
Seite hin betrachteten und daß sie ihre Gegner gerade der Sünden be-
	        

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Staatspapierkurs Und Versicherungsgesellschaften. Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Königliche Hofbuchhandlung, 1913.
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