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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Der sozialistische Staat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

176 
Sozialisthoch etwas ausführlicher mit dieser Institution zu befassen. 
Die fundamentale Auffassung des Sozialismus ist, daß eine Arbeit, an 
der mehrere Personen zusammen wirken, organisiert sein soll, und daß, 
wenn es Verhältnisse einer Person oder einer Klasse gestatten, eine andere 
Person oder Klasse auszunutzen, diese Verhältnisse im Interesse eines 
j eden von allen gemeinsam kontrolliert werden sollen. Nun bedeuten aber 
die Familienbeziehungen ohne die Familienverpflichtungen einfach die 
Befreiung des Mannes zu einem Preise, der die Sklaverei der Frau ein 
schließt; eine Rückkehr zu jener primitiven Stufe der Familie, auf der 
die Frau das Feuer unterhalten mußte, die Säuglinge ernährte und das 
Feld bebaute, während der Mann gemäß seiner Natur weit und breit 
umherstreifte. Die Familienbande, die in ihren Anfängen in den Her 
zen der Familiengründer von stark persönlicher Natur gewesen sind, 
schaffen Bedingungen — die Freiheitsbeschränkung der Frau und folg 
lich ihre Unterwerfung unter den Willen des Mannes —, die nach dem 
Eingreifen des Staates rufen, wovon der Sozialist vor allen anderen 
Denkern ausgehen muß. Die „freie“ Liebe ist so wenig zu ihrem irre 
führenden Adjektiv berechtigt, wie der „freie“ Vertrag, weil es für die 
Männer leichter ist, die Frauen zu verlassen, als umgekehrt. Es gibt 
keine Gleichheit, auf die diese Art von Freiheit gegründet werden kann. 
Die Geschlechter können niemals in allen Punkten gleich sein. Wir 
brauchen hierfür keine Gründe anzuführen, da die Natur durch Be 
weisgründe unverrückt bleibt. Der Staat muß Garantien schaffen, die 
erstens die Frau vor der niedrigsten Form des Wettbewerbes bewah 
ren und zweitens ihn selbst vor Wirkungen ausschweifender Lebens 
führung und Übertreibungen des sexuellen Trieblebens schützen. Daß 
der Staat für alle Findlinge die Verantwortung übernehmen und die 
Tore seiner Einrichtungen für alle öffnen sollte, die man ihm zuschiebt, 
ist zu spaßhaft, diskutiert zu werden. 
Zweifellos hat der Anblick der vielen gräßlichen verunglückten Ehe 
bündnisse der modernen Zeit viele Leute — sowohl Sozialisten als 
bittere Gegner des Sozialismus — dazu bewegt, für die Erleichterung 
der Ehescheidung einzutreten mit der Begründung, daß eine liebeleere 
Ehe ein Krebsschaden im Herzen der Gesellschaft sei. Die Notlage, 
in der sich Mütter kleiner Kinder so oft befinden, hat einen Vorschlag 
angeregt, der als ein sozialistischer oder als einer von sozialistischer 
Tendenz angesehen wird: nämlich die Mütter auszusteuern, weil sie
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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