Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Sozialismus und Regierung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Der sozialistische Staat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

zwanges haben wir die nominelle Freiheit errungen. Dies war der 
Hauptzweck der liberalen Parteien am Anfang der industriellen Pe 
riode. Nach der politischen Freiheit haben wir getrachtet, indem wir 
die Anerkennung als Staatsbürger forderten. Trotzdem finden wir, 
daß wir von der Wirklichkeit noch weit entfernt sind. Der erträumte 
Staat schimmert erst am Horizont. Die Freiheit ist nicht die Erfüllung 
der negativen Forderung, in Ruhe gelassen zu werden; ihre Bedin 
gungen können nicht durch ein Gesetzbuch von Negierungen aufrecht 
erhalten werden. Sie wohnt weder in den innersten Höfen der poli 
tischen Tempel noch wird sie in der Erfüllung von Verträgen gefun 
den. „Gib dem Staate, was nötig ist, den Rest behalte für dich“, sagte 
ein französischer Philosoph, indem er in aphoristischer Zierlichkeit die 
mechanische Auffassung von den Beziehungen zwischen dem Menschen 
und der Gesellschaft geschickt darlegte. Die Freiheit des organischen 
Verhältnisses des Individuums zu seinen Mitgenossen und zu seiner Ge 
sellschaft muß erst noch entdeckt werden. In einem ordentlich ver 
walteten Staate gibt es zwischen einem Menschen und seiner Gesell 
schaft, zwischen individueller und sozialer Betätigung, ebensowenig 
eine Antithese, als zwischen einem Organe des Körpers und dem Kör 
per als Ganzem. Noch gibt es zwischen Freiheit und Zwang eine Gegen 
sätzlichkeit moralischer Natur. Das „Recht“ des Verbrechers ist, von 
seinem Verbrechertum geheilt zu werden. Sicher ist, daß die Organi 
sation des wirtschaftlichen Staates, nach dem sich die Sozialisten seh 
nen, weder die individuelle Initiative noch das individuelle Streben ver 
nichten, wohl aber, daß sie sie beide fördern und kräftigen wird. Weit 
davon entfernt, das Eigentum an solchen Dingen aufzuheben, die die 
Persönlichkeit für Nahrung im weiteren Begriff fordert, wird sie in 
Wirklichkeit zum erstenmal jedem, der Dienste leistet, den Besitz sol 
cher Objekte ermöglichen. Die Veranlassungen und Motive, die heute 
zur Kapitalanhäufung anspornen, vom persönlichen Genießen bis zur 
Testierung seines Vermögens an seine Erben, werden auch nicht unter 
dem Sozialismus verschwunden sein. Nur eins wird nicht mehr mög 
lich sein. Niemand wird mehr für eigene Zwecke Eigentumsformen 
monopolisieren und ausbeuten können, die die Freiheit großer Volks 
massen beschränken, sobald sie auf privaten Rechtstiteln beruhen. 
Die von dem Sozialismus erzwungenen wirtschaftlichen Beschränkun 
gen werden dadurch gerechtfertigt werden, daß sie erforderlich sind,
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.