Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Sozialismus und Regierung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Der sozialistische Staat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

184 
tanz ihrer ersten Begeisterung überlebte nicht den ersten Sonnenunter 
gang. Die liberale Periode hat nie die Brüderlichkeit verwirklicht, 
denn diese ist nicht dort heimisch, wo bloß politische Freiheit, sondern 
dort, wo auch wirtschaftliche Freiheit herrscht. Brüderlichkeit heißt 
nicht der negative Zustand des Friedens, in dem jemand mit seinem 
Nachbarn lebt, sondern sie ist der positive Zustand des zusammenwir 
kenden Fleißes, des gemeinsamen Schaffens. Sie ist der Segen, der sich 
über die Menschen ausbreitet, wenn die menschliche Solidarität ihr 
Reich errichtet. Auch die Brüderlichkeit muß von einer wirtschaft 
lichen Organisation getragen werden. 
So wird der sozialistische Staat die Wünsche der Demokratie er 
füllen. Gleich dem Polarsterne, sind auch sie durch alle Wechsel der 
Zeiten unverrückt geblieben. Der moderne Demokrat, der seine Hoff 
nungen und Lehren wie eine glänzende Gestirnkonstellation am dunk 
len Himmel aufgehen sieht, ist vielleicht nicht darauf vorbereitet, in 
den Schriften der Alten die Beweise zu finden, daß dasselbe Sternbild 
auch schon sie durch die stürmischen Gewässer ihrer Politik geführt 
hat. Und doch war dem so. Über die Berechtigung der Sklaverei, 
über den Umfang der Gewalt, auf den das Volk einen natürlichen An 
spruch hat und über die Rechtfertigung des Eigentumsbesitzes mögen 
wohl die Meinungen auseinandergehen, es sind die Unterschiede der 
Zeit und der Umstände. Aber die Ideale, die die Menschen neue Be 
dingungen schaffen und Reformen einführen ließen, Ideale, die sie in 
den Kampf und zur Revolte trieben, sind beständig geblieben wie ein 
Leuchtfeuer, das durch alle Zeiten lodert. Der Zweck des Staates ist 
nie Reichtum gewesen, noch militärische Größe, noch Macht, noch 
Klassenherrschaft. „In Wahrheit ist der Zweck ihrer Vereinigung, ein 
gutes Leben zu führen, nicht bloß zu leben", und „es ist offenbar, 
daß ein Staat, der nicht nur dem Namen nach, sondern in des Wortes 
wirklicher Bedeutung ein Staat ist, seine Aufmerksamkeit der Tugend 
widmen sollte“. Dieses Ziel setzte sich Aristoteles. Die Zeiten sind 
gekommen und gegangen. Auf vielen Wegen hat man dieses Ziel ge 
sucht, und vielen Wegweisern ist man gefolgt, um es zu finden. Noch 
heute blicken wir danach aus. Von dem Wunsche beseelt, es zu er 
reichen, haben wir Prinzipien verkündet, Agitationen geführt, viele 
„ismen“ proklamiert und viele Programme aufgestellt. Wir sind fort 
geschritten, aber am Ziele sind wir noch nicht. Der Sozialismus ist
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Lexikon Der Handelsgeographie. Verl. des Bibliogr. Inst., 1882.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.