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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

XX 
gewöhnlich aus den Methoden dieser Partei ableitet, irregeführt werde. 
Die Irische Partei orientiert ihre Handlungen an der Behauptung, daß 
sie in einem fremden Parlamente sei. Sie ist dort durch den Zwang 
der Verfassung. Sie will ihre Forderung einem feindlichen Volke auf 
zwingen und erhebt keinen Anspruch auf Teilnahme an der Gewalt, 
sondern verlangt nur, daß man sie sich selbst überlasse. Ihre Führer 
kommen zu uns, wie Moses zu Pharao, sie wünschen, daß man ihr Volk 
ziehen lassen möge. Diese Partei ist kein Sprößling unserer eigenen 
Entwicklung, nicht inmitten unseres eigenen Volkes entstanden. Sie 
bietet weder für uns noch für sich selbst ein Problem geschichtlicher 
Kontinuität; denn gegen die Geschichte ist sie in Waffen. Doch einer 
solchen Schilderung entspricht nicht die Arbeiterpartei. Diese hat 
den Wunsch, gerade davon Besitz zu ergreifen, wovon *die Irische 
Partei erlöst werden möchte. Sie versucht nicht, das Volk zu über 
reden, daß es sie ziehen lasse, sondern daß es ihr Vertrauen schenke. 
Sie befindet sich mit der Nation nicht im Kriege, sondern im Frieden. 
Wollte sie das Parlament antasten, so zerstörte sie nicht eine fremde 
Macht, wohl aber ihr eigenes Erbe. Die Irische Partei muß am stärk 
sten sein, wenn sie das Zünglein an der Wage der beiden Parteien ist; 
die Arbeiterpartei dagegen hat die größte Aussicht, über ein Maximum 
von Einfluß zu gebieten, wenn andere Parteien von ihr vollständig 
unabhängig sind, weil sie dann ungehindert sprechen und stimmen 
kann, wie es ihr gefällt. Wird eine Regierung von den Arbeiterpar 
teilern am Ruder gehalten oder gestürzt, so wird die Arbeiterpartei 
durch ihre Verantwortlichkeiten genau so gehindert, wie die andere 
Partei von ihrer Schwäche gequält wird. Der Unterschied zwischen 
den beiden Parteien erstreckt sich bis in die Wurzeln der politischen 
Methode. Die eine will einen chirurgischen Eingriff, die andere ver 
folgt eine organische Umwandlung. Die politische Freundschaft, die 
zwischen den beiden Parteien besteht und die, wie ich hoffe, immer an 
dauern wird, muß nicht so hoch gesteigert werden, daß die junge Par 
tei ihre Taktik nach dem Muster der Methode der alten Partei bildet. 
Daß die Sozialisten dem Hange unterworfen sind, die Lehren, die 
ihnen die Irische Partei zu erteilen hat mißzuverstehen, erhöht nur 
noch das Bedürfnis nach reiflich überlegten Schlußfolgerungen hin 
sichtlich der Regierungsmethode. Um sich die Unterstützung der 
Sozialisten zu sichern, wird man von Zeit zu Zeit alle möglichen ver
	        

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Documenti Ispano-Genovesi dell’Archivio Di Simancas. Co’ tipi del R.I. de’ Sordo-Muti, 1868.
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