Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Sozialismus und Regierung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Der Staat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

14 
muß. Gewiß kann es Zeiten geben, wo eine bedeutende Persönlichkeit, 
wie z. B. Friedrich der Große, dem Volke ihren eigenen Willen auf 
zwingt und eigenmächtig ihre Handlungen bestimmt, aber dann 
nickt das Volk geduldig Beifall. Denn entweder richtet sich die ver 
folgte Politik nicht wirklich gegen seine eigenen Wünsche oder sie 
ist die Handlungsweise einer anerkannten Gewalt, eine Betätigung, 
die in einem von dem Volke gutgeheißenen allgemeinen Regierungs 
system zur Einzelerscheinung wird. Haben sich die Völker erst ein 
mal häuslich eingerichtet, so tritt die Berufung auf die Gewalt, die 
stets im Hintergrund lauert, nur selten in den Vordergrund des öffent 
lichen Lebens. 
Diese öffentliche Meinung, auf die sich jede Regierung gründet, 
erhält immer mehr die unmittelbare Verantwortung für die Re 
gierungshandlungen. Den sich fügenden Klassen bringt die durch 
Handel und Industrie erzeugte Reichtumsanhäufung die wirtschaft 
liche Macht, eine politische Machtstellung aber erringen sie, weil sie 
in Kriegszeiten zur Landesverteidigung aufgerufen werden müssen 
oder weil sie sich bei inneren Konflikten zwischen König, Kirche 
und Adel für die eine oder andere der streitenden Parteien zu er 
klären haben. Dies aber setzt sie in den Stand, sich den Wert ihrer 
Nützlichkeit mit der Münze politischer Freiheiten bezahlen zu lassen. 
Die Geschichte der politischen Freiheit berichtet über die Wege, die 
die Gemeinschaften einschlugen, als sie aus einem Stadium, in dem 
sie einem Regierungssystem gemeinhin zustimmten, ohne für die Poli 
tik der höchsten Staatsautorität verantwortlich zu sein, in jenen Zu 
stand gelangten, in dem die öffentliche Meinung das allgemeine 
System nicht allein akzeptiert, sondern sich seiner bedient und so zur 
handelnden obersten Gewalt wird. Die öffentliche Meinung des Unter 
tanen verwandelt sich in die des Staatsbürgers, der Staat wird demo 
kratisch. Pläne werden ersonnen undangenommen—wie: Finanzhoheit 
des britischen Hauses der Gemeinen —, durch die alle im Staate formell 
von der öffentlichen Meinung unabhängigen Gewalten in ihrer wirk 
lichen Macht beschränkt werden. Die öffentliche Meinung, die an 
fangs die Herrscher in der Ausübung ihrer Regierungsrechte begrenzt, 
ergreift die Initiative in der Gesetzgebung, und dies ist von wesent 
licher Bedeutung. Teilnehmen muß das Volk an der Leitung der Poli 
tik, nicht aber die Wirkungen der staatlichen Maßnahmen einfach
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.