Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Sozialismus und Regierung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Das Wahlrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

29 
Anerkennung des Wertes der persönlichen Erfahrung für den Staat, 
oder etwa, um mich präziser auszudrücken, der Erfahrung derjenigen 
Gruppe der Gemeinschaft, der ein Individuum angehört. Denn nicht 
einzelne, sondern Klassen oder Schichten von Individuen werden von 
Zeit zu Zeit zum Wahlrecht zugelassen. 
Wenn wir also den Grundsatz aufstellen, daß das Ziel der politischen 
Organisation der Demokratie die vollendete Staatspersönlichkeit ist, 
können wir dann die Gewißheit, dies zu erreichen, dadurch erhöhen, 
daß die Wahlberechtigten an Hand von Kriterien, die über die bereits 
erwähnten hinausragen, bestimmt würden? Sollte z. B. der Besitz eben 
sogut als die Persönlichkeit vertreten sein? Deutet er auf besondere 
Wertung von Erfahrungen? Wäre es ein Naturgesetz, daß hervorragende 
soziale oder persönliche Vortrefflichkeit zur Eigentumserwerbung un 
bedingt nötig sei, so könnten die Konservativen ihre Rolle mit Erfolg 
behaupten. Aber materielle Güter werden mit allen möglichen Mitteln 
und aus den verschiedensten Beweggründen erworben. So könnte der 
Besitz von verkommenen Wohnhäusern sehr wohl die Entziehung der 
Wahlfähigkeit begründen, während das Vorhandensein der von südafri 
kanischen Minenmagnaten aufgekauften Villenviertel uns geradezu 
verbietet, den Eigentumsbesitz mit besonderer bürgerlicher Auszeich 
nung zu bedenken. Man kann sowohl durch Ausbeutung der Gesell 
schaft als durch Dienste, die man ihr erweist, Eigentum erlangen, und 
ein Schibboleth, das die Angehörigen der vermögenden Klassen in 
solche scheidet, deren Besitz den Stempel sozialer Tugend und Red 
lichkeit trägt, und in solche, die durch Preisgebung dieser Eigen 
schaften reich geworden sind, gibt es nicht. Im übrigen sind die Be 
dingungen, unter denen die gewaltige Konkurrenz des Erwerbslebens 
und die hastige Jagd nach dem Reichtum stattfinden, derart beschaf 
fen, daß sie die bürgerlichen Tugenden, wie sie der Besitz von irdischen 
Gütern anzuzeigen schien, mehr als bisher in Frage stellen. Nicht 
allein, daß der Reichtum oft auf unehrliche Weise erworben wird, 
sein Anhäufen, das auf der ruhelosen Wachsamkeit unserer großen 
Plusmacher und der von ihnen geforderten Vernachlässigung des 
Schicksals anderer beruht, beschränkt den Geist und verkleinert die 
Interessen. Man hat der Plutokratie in keinem Abschnitt der Welt 
geschichte allzuviel soziale Kultur und bürgerliche Rechtschaffen 
heit nachgerühmt. In unserer eigenen Zeit hat man der Geldaristo
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.