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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Das Wahlrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

30 
kratie nachgewiesen, daß sie für die Herrschaft der Bestechung und 
Korruption verantwortlich sei, daß sie den Geist der Politik verdorben, 
das Niveau der Presse erniedrigt und die Gesellschaft herabgewürdigt 
habe. 
Doch abgesehen von allem diesen, übt der Besitz noch einen spe 
ziellen, wenn auch indirekten Einfluß aus, der sich jenseits der im 
bloßen Wahlakt der Begüterten gelegenen Macht erstreckt. Der Be 
sitz hat seine Anhänger und verfügt über deren Kräfte; er bezahlt den 
Flötenspieler und kann die politischen Parteien nach seiner Melodie 
tanzen lassen. Der Besitz kontrolliert die Presse, und er hat zahllose 
Mittel, die öffentliche Meinung bald nach dieser, bald nach jener 
Richtung zu beeinflussen. Wer das Geld in der Politik spielen lassen 
kann, hat trotz allen Verbots korrupter Praktiken und trotz demokra 
tischen Wahlrechts jedem den Vorsprung abgewonnen, der in gleicher 
Wehr nicht streiten kann. Auch ohne das geringste Wahlprivilegium 
wird der Besitz über politische Vorteile gebieten und sie auch stets 
ausnutzen. 
Aber der entscheidendste Einwand gegen die Idee, daß der Besitz die 
Bedingung und das Merkmal der Wahlfähigkeit sein soll, muß noch erst 
angeführt werden. Durch die Erweiterung ihrer Eigentumssphäre wird 
die Gesellschaft wirksamer organisiert. Die persönliche Freiheit kann 
erst nutzbringend werden, wenn die gesellschaftlichen Eigentums 
rechte an den hauptsächlichsten Produktionsmitteln das Individuum 
gegen die Wirrnis schützt, die das System der privatrechtlichen Rege 
lung dieser Objekte verursacht; die individuelle Freiheit, Eigentum 
zu besitzen, wird erst möglich, wenn sie durch das gesellschaftliche 
Eigentum an jenen Sachgütern bedingt ist, die als Materie des Privat 
eigentums Armut erzeugen. In einer Zeit gesellschaftlicher Zerrüttung, 
die unter dem bekannten Zeichen des ökonomischen Individualismus 
steht, ranken die Privatinteressen an jeder Form der Ungerechtig 
keit, der Ausbeutung und des Verfalls empor. Der Heller der Witwe 
findet im Landmonopol Verwendung, und die Ersparnisse des Arbei 
ters werden in elenden Behausungen investiert. Unrecht wird ins so 
ziale Gewebe gewoben, und die Fäden können ohne Beschädigung des 
Gewebes nicht entfernt werden. Die moralischen Ansprüche, die der 
Einzelne mit steigender Beharrlichkeit an die Gesellschaft stellt, und 
der Druck der Konkurrenz zwingen uns, über die Mittel zur Aufhebung
	        

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Die Zölle Und Steuern Sowie Die Vertragsmässigen Auswärtigen Handelsbeziehungen Des Deutschen Reiches. Hirth, 1886.
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