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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Das Wahlrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

36 
würde er heimgeschickt werden als viel zu unwissend, um mit der Be 
fugnis ausgestattet zu werden, für einen parlamentarischen Vertreter 
zu stimmen. 
V ergebens sehen wir uns nach mechanischen Mitteln um, die uns 
die Scheidung der guten von den schlechten Staatsbürgern ermög 
lichten. Unbedeutend sind die vorhandenen Kennzeichen wie Irrsinn 
und Verbrechertum; an sie reiht sich das Erwachsensein, da das Indi 
viduum vor dieser Periode dem Kinde an Erfahrung gleicht, dessen 
Geist noch nicht genügend geschult ist, gültige Entscheidungen zu 
treffen. Seine Fähigkeiten haben sich bis dahin zu üben und sich auf 
die bevorstehenden Verantwortlichkeiten vorzubereiten 1 . Ausländer 
müssen ebenfalls vom Wahlrecht ausgeschlossen werden, da sie dem 
Staate nicht zur Gefolgschaft verpflichtet sind, sondern sich nur in 
ihm aufhalten und seine Gäste sind. Doch schädlich und unklug wäre 
es, über diese einfachen und handgreiflichen Gründe des Ausschlusses 
vom Wahlrecht hinauszugehen. Der einzige Prüfstein ist das Leben, 
die Erfahrung, und der einzige Schutz die Pflege eines guten staats 
bürgerlichen Sinnes, der sozialen Intelligenz und des sittlichen Gefühls. 
Der Staat muß alle zur Mitarbeit herbeirufen, und er kann sich nur 
selbst beschützen, wenn er darauf sieht, daß überdemGanzenUmstände 
walten, die ein rationelles Leben ermöglichen und ein gutes erleichtern. 
Und wir dürfen nie vergessen, daß die Unwissenheit und der antisoziale 
Geist, auch wenn sie wahlunfähig sind und politisch nicht anerkannt 
werden, den Staat genau so bedrohen, als wenn sie wählen könnten. 
Am Ende beherrschen doch die allgemeine öffentliche Meinung, die 
allgemeinen nationalen Ideale, die allgemeine geistige Emsigkeit und 
die moralischen Aspirationen die Situation. Sie können durch das Mo 
nopol der politischen Gewalt einer Klasse gehemmt oder verwirrt wer 
den, bei der Entscheidung geben sie trotzdem den Ausschlag, wie das die 
Reformkämpfe in den ersten sechs Dezennien des 19. Jahrhunderts 
bewiesen haben. Viel ratsamer ist es, der Unwissenheit und dem anti 
sozialen Geiste die Verantwortlichkeiten, die sie in Wirklichkeit schon 
1 Man hat als passenden Zeitpunkt für die Anerkennung der Mannheit das 
21. Lebensjahr angesetzt. Doch dies scheint mir mit Rücksicht auf die Erzie 
hung, die heute unserer J ugend gegeben wird, und auf dieVerantwortlichkeiten, 
die die meisten der jugendlichen Personen im gewerblichen Leben vor dieser 
Zeit übernehmen müssen, etwas zu hoch zu sein.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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