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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Das Wahlrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

39 
Frau erwirbt ihre eigentümliche Erfahrung im Hauswesen, und es ist 
behauptet worden, daß sie in das Staatsleben Begriffe der Familien 
zucht und der Familienmoral verpflanzen würde, die die zwischen 
Staat und Individuum bestehenden Beziehungen zerstören würden. 
Die bedeutendsten der modernen Individualisten betonen diesen Ein 
wand. Wäre er an sich richtig, so könnte er höchstens die Verwirk 
lichung des Frauenstimmrechts begünstigen, soweit die sozialistische 
Auffassung in Betracht kommt. Denn genau so wie die Familie als 
Regierungseinheit gegründet worden ist, als eine wirtschaftliche Ge 
meinschaft, die ihre Mitglieder beschützte und ernährte, und als kleine 
Organisation gegenseitiger Hilfeleistung, da der Einzelne seinen sitt 
lichen Frieden nur im Streben mit seinesgleichen nach einem gleichen 
Ziele findet, so muß auch der Staat in unserer Zeit des schnellen Ver 
kehrs, des in weite Fernen sich erstreckenden Güteraustausches, der 
Kapitalkonzentration und der verzweigten industriellen Organisation, 
in seinem eigenen großen Reiche einen Teil der Verantwortlichkeit einer 
Familie mit ihrem Schirm und Schutz übernehmen, soll der einzelne 
Staatsbürger gedeihen. Die industrielle Entwicklung hat den Kreis 
der Beziehungen der Individuen so erweitert — die Leute, mit denen 
sie arbeiten; die Märkte, die ihnen Beschäftigung bieten —, daß die 
Familienfürsorge nicht mehr wie einst die Tätigkeiten der Familien 
mitglieder deckt; deshalb müssen die Moralanschauungen der Fa 
milie den Staat lenken, wenn der Einzelne denselben Vorteil gegen 
seitiger Unterstützung wie früher empfangen soll 1 . Der Zweck der 
Gemeinschaft erhält mehr und mehr eine menschliche Bedeutung, in 
ihr und durch sie werden die Individuen enger miteinander verknüpft. 
Da sich die Gesellschaft dem Muster organischer Vollkommenheit in 
der Gleichstellung und dem Zusammenwirken der Funktionen nähert, 
wird sich das Individuum immer deutlicher bewußt, daß sein Glücks 
gefühl und sein Wohlstand von ihr abhängen, und die sittlichen und 
ökonomischen Beziehungen, die das Familienleben zärtlich gestaltet 
Ha es ein Lieblingszeitvertreib einiger antisozialistischer Kritiker ist, Sätze 
a «s dem Zusammenhänge zu reißen und so bei dem Publikum über die Ab 
sichten der Sozialisten falsche Vorstellungen zu erwecken, so bin ich vielleicht 
verpflichtet, kategorisch zu erklären, daß diese Auffassung von der Staatsver 
antwortlichkeit in keiner Weise die Schlußfolgerung involviert, daß die Familien 
organisation ihre Bedeutung eingebüßt hat, seit das Fabriksystem eingeführt 
Wurde. Die ökonomische Funktion der Familie ist verändert und durch andere 
Aufgaben reichlich ersetzt worden; ihre erzieherischen und idealen Werte haben 
jedoch an Bedeutung gewonnen.
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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