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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die politische Organisation des Staates
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

Schneller Wechsel ist zwar nicht ausgeschlossen, wie wir es gelegentlich 
in den letzten Tagen des Mittelalters, an der Neige des 18. Jahr 
hunderts und beim Siege des Entwicklungsgedankens beobachten 
können 1 . Aber wenn sich einzelne oder Organisationen gewaltsam 
gegen den allgemeinen Willen aufbäumen, konzentriert er seine Kraft 
und erzeugt als Form der Notwehr eine Reaktion. Seine Stärke, Er 
leuchtung und Bereitwilligkeit bestimmen das Tempo und die Rich 
tung des Fortschrittes, und wenn Politiker von der öffentlichen 
Meinung als einer sie überwachenden Instanz sprechen, so ahnen sie 
die Macht und die Unabhängigkeit dieses Willens. Die Konservativen 
zollen seiner Beständigkeit übertriebene Ehre, während die individua 
listischen Radikalen und jene Sozialisten, die die Irrtümer der radi 
kalen Politik teilen, seine gewaltige Widerstandsfähigkeit gegen Ver 
änderungen nicht zu schätzen vermocht haben, wenn gegen ihn Sturm 
gelaufen wird, anstatt ihn zu überreden. Selbst wenn wir uns also eine 
gewaltsame soziale Revolution als möglich vorstellen können, so wäre 
ihr einziges mit Gewißheit vorausbestimmbares Ergebnis eine wütende 
Reaktion des allgemeinen Willens, der sich zur Verteidigung der all 
gemeinen Sitte und Gepflogenheiten entschlossen erhebt. 
Sozialisten sollten deshalb den Staat und die politische Gewalt nicht 
als Ausdruck einer Mehrheitsherrschaft oder desW illens einer Partei auf 
fassen, sondern sollten in ihnen die Verkörperung des Lebens der ganzen 
Gemeinschaft erblicken, die sich durchVererbungVeränderungen wider- 
setzt, gleichzeitig aber alle Potenzen größerer Vervollkommnung in sich 
birgt, weil ihre Vergangenheit in ihrer Zukunft Früchte tragen muß 2 . 
B. VOLK UND PARLAMENT: DIE PROBLEME DER 
VOLKSGESETZGEBUNG 
s handelt sich hier durchaus nicht um bloße akademische Unter 
scheidungen oder um Variationen im Gebrauche des Ausdruckes. 
Die Unterschiede sind wirklich vorhanden, sie sind in den Tatsachen 
In dieser Beziehung scheinen die Experimente, die De Vries im Anschluß an 
nie Versuche von Mendels unternommen hat, ein neues Licht über die Bewe 
gungen des allgemeinen Willens zu verbreiten. DieBedingungen unter d 
die Revolutionen dauerhafte Ergebnisse erzeugt haben gehören sicherUcü zu 
den offenbar wichtigsten Zweigen der soziologisc en , r.i-herSorsfalt unter- 
noch niemand, soviel ich weiß, diese Sache f't w.ssenschaf thche^^Sorgfalt unte£ 
sucht 2 Ich brauche wohl kaum meine Leser daran zu erinnern, daß die in 
diesem Abschnitte vorgetragenen Ansichten von der Annahme ausgehen, daß 
sich die Gesellschaft als Ganzes und nicht bloß eine Klasse in ihr zum Soziali 
4* 
51 
/
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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