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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die politische Organisation des Staates
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

53 
von Bevollmächtigten anzusprechen. In der Praxis bewährt sich die 
Theorie der Bevollmächtigung nicht, sie kann niemals den Regierungs 
realitäten entsprechen. Und sollte darauf bestanden werden, so 
würde sie nur die Leistungsfähigkeit der Gesetzgebung beeinträchtigen, 
und insofern sie beabsichtigt, die öffentlichen Bedürfnisse durch das 
Parlament besser zum Ausdruck zu bringen, wäre die auf ihre Propa 
gierung verwandte Mühe verloren. Bewußtsein und Überzeugung 
können niemals von der parlamentarischen Tätigkeit abstrahiert und 
in die von der Theorie der Bevollmächtigung vorgeschriebenen engen 
Grenzen der Aktionssphäre gebannt werden. Die Aufgabe der ge 
wählten Vertreter besteht darin, das Leben des Staates richtig zu 
erfassen und zu deuten, seine unmittelbaren Tendenzen zu ver 
stehen, die Stärke seiner Lebensimpulse zu messen und deren Rich 
tung zu ermitteln, die Hindernisse für alle jene wegzuräumen, die 
für das Recht die Klinge führen, den Mächten der Ungerechtigkeit 
aber Schwierigkeiten aufzutürmen. Ein Beauftragter ist jedoch für 
ein solches Werk nicht geeignet; nur ein Mann, der seinem Charakter 
und seiner Intelligenz verantwortlich ist, kann solchen Anforderungen 
genügen. Das Volk muß allerdings den allgemeinen Standpunkt und 
die Grundsätze dieses Mannes gutheißen, doch dessen Hand kann 
niemand lenken und niemand kann ihm Worte in den Mund legen. Mit 
dem Gedankenschema der individualistischen Volkssouveränität kann 
die Rolle des Volksvertreters nicht erklärt werden. 
Doch selbst die Bevollmächtigungstheorie kann nicht alle An 
sprüche der individualistischen Ansicht von der Volkssouveränität be 
friedigen, weshalb denn eine umfassendere Veränderung der parlamen 
tarischen Praxis empfohlen wird. Der Zusammenhang parlamentari 
scher Regierung soll ganz und gar zerrissen werden; das Referendum 
wird im Namen abstrakt demokratischer Vollkommenheit individua 
listischen Charakters befürwortet. Zwar wird das Parlament unter 
diesem Regierungssystem noch Gesetze entwerfen und beraten, doch 
müssen alle Vorlagen dem Volke zur Abstimmung unterbreitet werden. 
Sie können in dieser entweder angenommen oder abgelehnt, aber nie 
mals abgeändert werden. 
Beim ersten Anblick scheint das Referendum insofern demokratischer 
zu sein, als durch sein Walten die effektive Kontrolle des Volkes über 
die Gesetzgebung erhöht werde In Wirklichkeit verstärkt es nur die
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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