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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die politische Organisation des Staates
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

62 
tierischen Organismus, so muß auch die politische Funktion in dem 
sozialistischen Staate spezialisiert sein. Sie kann nicht von der Masse 
des Gemeinwesens ausgeübt werden. 
Von größter Bedeutung bleibt es, daß dieses Organ den höchsten 
Grad der Leistungsfähigkeit erreiche, damit seine Tätigkeit nicht den 
Willen der Staatsbürger hemme, sondern deren Zwecke erfülle. Des 
halb ist es angebracht, daß wir uns an dieser Stelle darüber klar wer 
den, was die Funktionen dieses politischen Organes sind und wie sie 
wirkungsvoll gestaltet werden können. 
Zu oft wird behauptet, daß der einzige Zweck des Parlamentes sei, 
Gesetze zu machen, und weil es sich hierin nicht überstürzt, wird es 
eine Schwatzanstalt genannt. Aber so glänzend auch das Genie eines 
Staatsministers oder so geschickt der Urheber von Gesetzentwürfen 
sein möge, erst die im Parlamente gepflogene Diskussion verbessert 
die Vorlagen und macht das Land mit ihren Grundsätzen und Details 
bekannt. Deshalb muß das Parlament beraten, bevor es Gesetze 
schafft. Nicht allein, daß zwei Umstände es an dieser Pflichterfüllung 
hindern, sondern sie drohen sogar, ihm dies überhaupt unmöglich zu 
machen. Der erste Umstand ist die Anzahl der Abgeordneten und der 
zweite ist die ungebührliche Parteisucht der Opposition. Die Anwesen 
heit von 670 Deputierten im Westminsterpalast vernichtet das Parla 
ment als beratende Körperschaft. Die Hälfte der Mitgliederanzahl wäre 
ein großer Gewinn für die gesetzgeberische Tätigkeit und sicherte oben 
drein erheblich bessere Gesetze. Die unbeholfene Größe des Hauses der 
Gemeinen veranlaßt einen guten Teil der an ihm geübten Kritik, und 
einige der von Zeit zu Zeit gemachten Reformvorschläge — z. B. die 
Redezeit abzukürzen — werden an der Situation ganz und gar nichts 
ändern, solange eben die jetzige Anzahl der Abgeordneten aufrecht 
erhalten bleibt. Das Unterhaus ähnelt zu sehr einer Menge und nimmt 
deren Gebrechen an: Geschwätzigkeit, saloppe Vernachlässigung der 
Einzelheiten, Verschwommenheit der Zwecke, Unterwerfung unter 
Autoritäten, Mangel an persönlicher Auszeichnung, an individuellem 
Hervorragen. Ein vielköpfiges Parlament ist gleichbedeutend mit 
Herrschaft des Kabinetts und der Einpeitscher, was die Ausschaltung 
des einzelnen Abgeordneten zur unvermeidlichen Folge hat. Gewöhn 
lich werden diese Dinge auf das Sündenregister des Parteisystems ge 
setzt. Die Parteimaschine kann sich ihrer wohl bedienen und sie für
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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