Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die politische Organisation des Staates
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

296 Die Entstehung der exakten Wissenschaft. — Galilei. 
inhalt kann sich diesem Prozess und diesem rastlosen Fortschritt 
als Hemmnis entgegenstellen: überall sind es nur relative und 
jeweilige Endpunkte, die das wissenschaftliche Denken auf einer 
gegebenen Stufe seiner Entwicklung begrenzen. Man erkennt 
nunmehr, wie der Widerstreit zwischen Wahrheit und Wirklich- 
keit, den die Gegner annehmen, im letzten Grunde in ihrer meta- 
physischen Auffassung des Wirklichen, in ihrem Begriff des 
absoluten Daseins wurzelt. Erst wenn das Verlangen nach 
einer unmittelbaren Existenz der wissenschaftlichen Inhalte uns 
nicht mehr beirrt und ablenkt, wenn es aus den Anfängen und 
der Grundlegung prinzipiell verwiesen wird, wird die ideelle 
Freiheit in der Gestaltung der Begriffe erreicht, als deren letztes 
Ziel und Ergebnis uns nunmehr wiederum eben jene — Existenz 
entgegentritt. Mit meisterhafter Klarheit hat Galilei dieses Doppel- 
verhältnis entwickelt und erläutert. Der Begriff der gleichförmi- 
gen Beschleunigung, von dem er ausgeht, ist ihm zunächst 
nichts anderes als eine „hypothetische Voraussetzung“, die nicht 
unmittelbar auf die „Tatsachen“ der Natur bezogen und an 
ihnen gemessen werden darf, sondern zuvor der Zerlegung und 
Entfaltung in ihre einzelnen mathematischen „Eigenschaften“ 
und Folgerungen bedarf. Erst nachdem dieser deduktive Teil 
der Aufgabe abgeschlossen ist, und nachdem er zu festen, zahlen- 
mässigen Beziehungen hingeleitet hat, ist für die Vergleichung 
des reinen Gesetzes mit dem Beobachtungsinhalt der Boden be- 
reitet, ist das Maass und die einschränkende Regel gewonnen, 
mit der wir jetzt an die Mannigfaltigkeit des Wahrnehmungs- 
stoffes herantreten können. „Zeigt die Erfahrung nunmehr, 
lass solche Eigenschaften, wie wir sie abgeleitet, im freien Fall 
ler Naturkörper ihre Bestätigung finden, so können wir ohne 
Gefahr des Irrtums behaupten, dass die konkrete Fallbewegung 
mit derjenigen, die wir definiert und vorausgesetzt 
haben, identisch ist: ist dies nicht der Fall, so verlieren doch 
unsere Beweise, da sie einzig und allein für unsere Voraussetzung 
zelten wollten, nichts von ihrer Kraft und Schlüssigkeit, — so 
wenig es den Sätzen des Archimedes über die Spirale Abbruch 
tut, dass sich in der Natur kein Körper findet, dem eine spiral- 
[örmige Bewegung zukommt‘.!%) Die Schroffheit, in der hier die 
Trennung des Begriffsgehalts von der Beobachtung vertreten wird.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.