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Antike Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Antike Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
895603128
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10120
Document type:
Monograph
Author:
Merck, Klemens http://d-nb.info/gnd/1064962637
Title:
Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
Edition:
Sechste, völlig neu bearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 555 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
G
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Antike Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung - Die Entwicklung der antiken Wirtschaftsgeschichte
  • Erstes Kapitel - Übersicht über die wirtschaftliche Entwicklung des Orients bis zur Schaffung des griechisch-orientalischen Wirtschaftssystem (bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Zweites Kapitel - Das Zeitalter des Schatzhandels in Griechenland (bis Mitte 8. Jahrh. v. Chr.)
  • Drittes Kapitel - Das Zeitalter der griechischen Kolonisation (Mitte 8. Jahrh. v. Chr. bis Ende 6. Jahrh. v. Chr.)
  • Viertes Kapitel - Das griechische Wirtschaftssystem (Ende 6. Jahrh. v. Chr. bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Fünftes Kapitel - Das griechisch-orientalische Wirtschaftssystem (Ende 4. Jahrh. v. Chr. bis Mitte 2. Jahrh. v. Chr.)
  • Sechstes Kapitel - Die Entwicklung der römischen Weltwirtschaft (bis Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Siebentes Kapitel - Das römische Reich als Wirtschaftskörper (Ende der Republik und Beginn der Kaiserzeit)
  • Achtes Kapitel - Ausbau und Ende der antiken Weltwirtschaft (von Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Überblick

Full text

62 Viertes Kapitel. Das griechische Wirtschaftssystem- 
dem Aufhören des Peloponnesischen Krieges wurden große Söldner- 
massen frei, die nach Persien und Ägypten wanderten. Allmählich 
kamen alle Staaten dazu, Söldner zu verwenden. Wenn ein Staat 
im wesentlichen aus Bauern bestand wie z. B. der römische, so 
war es begreiflicherweise nicht lange möglich, große Kriege im 
Ausland zu führen, weil die Äcker nicht bestellt werden konnten 
(S. 105). Aber auch in einem Staate wie im spartanischen, der 
Ackersklaven zur Verfügung hatte, konnte man auf die Dauer ohne 
Soldtruppen nicht auskotnmen, weil die Herrenklasse sich nicht 
nur nicht entsprechend vermehrte, sondern allmählich sogar zu 
sammenschmolz. Es ist bekanntlich überhaupt schwierig, Eroberungs 
politik in großem Stil, wenn sie nicht direkt zur Kolonisation der 
überschüssigen Bevölkerung dient, mit einem Bürgerheer zu treiben, 
andererseits sind Söldnerheere immer gefährlich, nicht nur für 
die Gesamtbevölkerung, die unkriegerisch wird und so der Solda 
teska ausgeliefert ist, sondern auch für ihre Herren, wie dies die 
römischen Kaiser an ihren Prätorianern oft genug erfuhren. Der 
Krieg unterscheidet sich von den anderen Erwerbszweigen vor allem 
dadurch, daß die Arbeiter organisiert werden müssen, wenn sie 
brauchbar sein sollen, so daß der Arbeitgeber selbst die Organi 
sation schaffen muß, die sich gar leicht selbständig macht. Wir 
sehen daher immer wieder im Altertum Männer auftreten, die 
für Bürgerheere eintraten und Soldtruppen ganz verwarfen oder 
nur bedingungsweise zulassen wollten, einen anderen Ausweg sah 
man vielleicht auch darin, daß man den Söldner wieder zum 
Bürger machte, indem man ihm Land gab und so seine Interessen 
mit jenen der übrigen Bevölkerung verband (S. 88). 
Durch die erweiterte politische Macht und die weitreichende Für 
sorge vieler antiker Staaten für die Bevölkerung war eine aus 
gedehnte Finanz Verwaltung nötig; erstreckte sich doch die Tätig 
keit des Staates nicht nur auf Bauten, Spiele und Pensionen 
(Äschines, Gegen Timarchos 42), sondern er stellte z. B. auch 
Stadtärzte an, deren Entgelt pauschaliert wurde (Diodor XII, 13). 
Soweit diese Ärzte nicht aus den allgemeinen-Einnahmen, sondern 
aus speziellen Leistungen bezahlt wurden, lag eine Art staatlicher 
Krankenversicherung vor. Ein Teil der nötigen Güter wurde durch 
Naturallieferungen der Bürger und Untertanen gedeckt, zu denen 
auch die Kriegsdienstleistung zu zählen wäre, aber auch die Waffen 
mußte der einzelne ursprünglich selbst beistellen. Je mehr die un 
teren Schichten der Bevölkerung an allen Rechten und Pflichten
	        

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Antike Wirtschaftsgeschichte. Teubner, 1909.
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