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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

Full text: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
895603128
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10120
Document type:
Monograph
Author:
Merck, Klemens http://d-nb.info/gnd/1064962637
Title:
Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
Edition:
Sechste, völlig neu bearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 555 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
N
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

IO 
,Der Wertgedanke“, 
Wirrnis, in der sie schmachtet, erhofft die „Wertlehre“ von dem Siege 
einer der vorhandenen oder erst künftigen „Werttheorien“. 
Vom Standpunkte des einzelnen Theoretikers ist die Hoffnung 
sehr begreiflich; indem er nämlich dabei immer seine eigene „Wert 
theorie“ im Auge hat. Noch ist keine „Werttheorie“ aufgetreten, bei 
der nicht diese Hoffnung Gevatter stund. Denn wie der Schöpfer 
einer solchen „Werttheorie“ im Grundsätze so denkt, daß sie allein 
die ganze „Wertlehre“ aufwiege, die vorhergegangenen unter ihres 
gleichen entbehrlich, die kommenden überflüssig mache, so hofft er 
eben, daß es auch in der Tatsache so käme: daß vor der eigenen 
die Vertreter der früheren „Werttheorien“ verstummten und keine 
weiteren aufkämen. 
Für die Allgemeinheit liegen aber die Dinge doch wesentlich 
anders. Der klägliche Zustand der „Wertlehre“, ihre Zerfahrenheit und 
schwebende Unentschiedenheit wurzelt ja gerade in dem dauernden 
Nebeneinander dieser „Werttheorien“, von denen jede einzelne dauernd 
den Anspruch auf alleinige Geltung und Anerkennung erhebt, an Stelle 
aller übrigen und ihnen zum Trotz. Nun sollte sich dieser Zustand in 
der Weise beheben, daß auf einmal doch eine dieser „Werttheorien“ 
dort siegt, wo sie alle bisher fehlgeschlagen haben: In eben jenem An 
sprüche auf alleinige und damit auf allgemeine Geltung und Aner 
kennung! Man möchte glauben, es wäre dies nur möglich, wenn eine 
der „Werttheorien“ zufällig allein zurückbliebe, die Vertreter der bis 
herigen ausstürben, und die künftigen gegen alle Erwartung ausblieben. 
Und doch harrt, selbst in der Allgemeinheit, die „Wertlehre“ immerzu 
dieser Botschaft des Heils. 
Das allein ist recht seltsam. Es kann nur noch seltsamer er 
scheinen, wenn man den Widerspruch stärker hervorhebt, in welchen 
sich hierbei die allgemeine Anschauung in der „Wertlehre“ zur Er 
fahrung setzt. Man kann ruhig sagen, jener unwürdige Zustand der 
„Wertlehre“ ist nicht viel älter als die Hoffnung, daß er sich auf dem 
Wege beheben läßt, den man gleichsam für den natürlichen hält: durch 
den endlichen Sieg einer „Werttheorie“. Soviel „Werttheorien“ in 
ihrem unentschiedenen Kampfe gegeneinander stehen geblieben 
sind, soviel betrogene Hoffnungen! Es hat sich diese Hoffnung — 
für die subjektive Anschauung eines einzelnen Theoretikers — manch 
mal bis auf einen hohen Grad der Sicherheit hinaufgewagt. Lange 
vor unseren Tagen hat J. S. Mi 11 das stolze Wort gesprochen: 
„Happily, there is nothing in the laws of Value, which remains for the 
present or any future writer to clear up; the theory of the subject is complete.“ 
(Principles, Bk. III. Ch. I.)
	        

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Gesamtstaat, Dualismus Und Pragmatische Sanktion. Universitäts-Buchhandlung (Otto Gschwend), 1914.
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