Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

Monograph

Identifikator:
895603128
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10120
Document type:
Monograph
Author:
Merck, Klemens http://d-nb.info/gnd/1064962637
Title:
Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
Edition:
Sechste, völlig neu bearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 555 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
N
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
  • Title page
  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z
  • Index

Full text

Naphtholgelb 
293 
Natrium 
artige Körper der’Naphthalinreihe anzusprechen. 
Sie werden durch Behandlung der Naphthalin- 
sulfosäure (erhalten durch Einwirkung von 
Schwefelsäure auf Naphthalin) mit schmelzen 
dem Ätzkali gewonnen und dienen zur Herstel 
lung verschiedener Naphthalinfarben. DasBeta- 
naphthol findet neuerdings auch medizinische 
Verwendung als Antiseptikum, während die 
Alphaverbindung ein wichtiges Reagens auf 
Zucker ist. 
Naphtholgelb. Diesen Namen führen zwei 
verschiedene Teerfarbstoffe, einesteils das 
Martiusgelb (s. d.), andernteils das Natron 
oder Kalisalz der aus diesem dargestellten 
Sulfosäure (Naphtholgelb S). Das letztere 
ist bekannter unter dem Namen Säuregelb. 
Naphfholgrün, ein seit 1883 bekannter Teer 
farbstoff, besteht aus dem Eisenoxydulnatron 
salze der Nitrosobetanaphtholmonosulfosäure. 
Es bildet ein dunkelgrünes, in Wasser lösliches 
Pulver, das beim Erhitzen auf Platinblech einen 
Rückstand von Schwefeleisen hinterläßt, und 
wird zuweilen zum Färben von Wolle benutzt. 
Naphtholschwarz, ein blauschwarzes, in Wasser 
tnit violetter Farbe lösliches Pulver, das Wolle 
>n sauerem Bade blauschwarz färbt, besteht 
aus dem Natronsalze der Amidoazonaphthalin- 
disulfosäureazobetanaphtholdisulfosäure, enthält 
aber stets etwas Naphtholgrün beigemengt. 
Naphthorubin, ein zur Gruppe der Azofarben 
gehöriger Teerfarbstoff, bildet ein braunes, 
] n Wasser mit fuchsinroter Farbe lösliches Pul 
ver und wird zum Rotfärben von Wolle ver 
wendet. Es besteht aus dem Natronsalze der 
Älphanaphthylaminazoalphanaphtholdisulfosäure. 
Naphthylamin (Naphthalidin), eine stick 
stoffhaltige, zu den Monaminen gehörige 
organische Base, C 10 H 7 . NH 2 , die als Aus- 
Sangsmaterial zur Bereitung verschiedener 
Naphthalinfarben große technische Bedeutung 
hat, wird in ähnlicher Weise aus dem Naph 
talin dargestellt, wie das Phenylamin (Anilin) 
a «s dem Benzol, indem man zunächst Nitro 
naphthalin bildet und dieses durch eine 
Wasserstoff entwickelnde Mischung reduziert. 
*-*as N. bildet feine weiße Kristallnadeln von 
anangenehmem Geruch, die bei5o°C schmel- 
? e n und bei 300 0 C unverändert sieden. In 
Wasser ist das N. beinahe unlöslich, löslich da- 
Spgen in Alkohol und in Äther. Mit Säuren 
bildet es die Naphthylaminsalze, die leicht 
büd gut kristallisierbar sind, eine weiße Farbe 
haben, aber an der Luft leicht rot werden. 
.Narasfrucht ist die Frucht der zu den Kukur 
bitazeen gehörenden Naraspflanze Acan- 
tosicyos horrida Welw., die in Südwest- 
|*ika in 1—i x / 2 m. hohenHecken oder kugligen 
bträuchem dieDünen der Walfischbai bedeckt. 
; J ie armdicke, bis zu 25 m lange Wurzel haftet 
te st im Sande, idie dornigengrünenRanken tragen 
^kümmerte, bald abfallende Blättchen. Die 
k Uglige, bis zu 1,5 kg schwere Frucht, die sich 
die Apfelsinen in 10 Längsschnitte zerlegen 
aß L ist in unreifem Zustande gallenbitter, be- 
s «zt aber zur Zeit der Reife ein gelbliches, 
^ückerreiches, sehr wohlschmeckendes Fleisch 
atJ d bildet die Hauptnahrung der Baihotten- 
°hen. Die sehr genügsame Pflanze würde sich 
bei geregeltem Plantagenbetrieb zur industriellen 
Verwertung eignen. 
Narkotin (Opian, Derosnesches Salz, lat. 
Narcotinum, frz. und engl. Narcotine), eines der 
zahlreichen, im Opium enthaltenen Alkaloide, 
das medizinisch nur selten angewandt wird, be 
steht aus farblosen, geruch- und geschmack 
losen, perlglänzenden Kristallnadeln, die in kal 
tem Wasser fast unlöslich, in kochendem wenig, 
reichlicher in Alkohol löslich sind. Das N. wirkt 
weniger giftig als die übrigen Opiumbasen. 
Narze'fn (lat. Narceinum, frz. und engl. Nar- 
ceine), ein in dem Opium und den reifen 
Kapseln des blausamigen Mohns enthaltenes 
giftiges Alkaloid, wird vielfach medizinisch ver 
ordnet, da es eine stärkere schlafbringende und 
schmerzstillende Wirkung als das Morphium 
hat, ohne die unangenehmen Nebenwirkungen 
des letzteren zu besitzen. Man erhält es als 
leichte, voluminöse Masse, die aus farblosen, 
seideglänzenden, nadelförmigen Kristallen be 
steht. Es ist geruchlos und von bitterem Ge 
schmack, löst sich schwer in kaltem, leicht in 
siedendem Wasser und schmilzt bei 160 bis 
165° C unter beginnender Zersetzung. Außer 
dem reinen N. hat man im Chemikalienhandel 
noch schwefelsaures N. (Narzeinsulfat, 
lat, Narceinum sulfuricum) und salzsaures N. 
(Narzeinchlorhydrat, N arzeänchlor- 
wasserstoff, lat. Narceinum hydrochloricum). 
Natrium (Sodium) ist ein metallisches Ele 
ment, Na = 23, welches wie das nahe verwandte 
Kalium nicht in freiem Zustande in der Natur 
vorkommt, in Form seiner Verbindungen aber 
außerordentlich verbreitet ist. In Gemeinschaft 
mit Kieselsäure und Tonerde bildet es einen 
Bestandteil vieler Mineralien und kristallisierter 
Gesteine (Natronfeldspat). An Chlor gebunden 
findet es sich in ungeheuren Mengen als Koch 
salz, an Salpetersäure gebunden als Chilesal 
peter, an Schwefelsäure gebunden als Glauber 
salz. Die Darstellung des metallischen N. er 
folg^ in analoger Weise wie diejenige des 
Kaliüms. Soda (Natriumkarbonat) wird mit 
Kreide und Steinkohle in eisernen Rohren zur 
Weißglut erhitzt, wobei das Metall in Dampf 
form übergeht und sich in der Vorlage unter 
Steinöl verdichtet. Bei weit niedrigerer Tem 
peratur verläuft der Prozeß, wenn man das N,- 
Karbonat durch das Hydroxyd ersetzt. An 
Stelle der Kohle hat man mit Erfolg verschie 
dene andere Reduktionsmittel wie Eisenkarbid 
oder Kalziumkarbid angewandt, auch kann man 
das N. direkt aus einem Gemisch von Fluor 
natrium mit Kalziumkarbid oder Aluminium ab 
destillieren. Zurzeit dürfte das meiste N. durch 
Elektrolyse von N.-Hydroxyd gewonnen werden. 
Das N. ist silberweiß, weicher als Wachs und 
daher bei gewöhnlicher Temperatur knet- und 
schneidbar. An feuchter, nicht an trockner Luft 
bedeckt es sich unter Aufnahme von Wasser 
stoff und Sauerstoff mit einer weißlichen Kruste 
von N.-Hydroxyd. Das Metall schwimmt auf 
Wasser, indem es unter Entwicklung von Wasser 
stoff in Hydroxyd übergeht. Die Reaktions 
wärme ist aber nicht so hoch wie beim Kalium 
und reicht nicht zur Entzündung des Wasser 
stoffs aus. Das N. wie seine Verbindungen 
verleihen der nichtleuchtenden Flamme des
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Merck’s Warenlexikon Für Handel, Industrie Und Gewerbe. G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft, 1919.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.