Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

Monograph

Identifikator:
895603128
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10120
Document type:
Monograph
Author:
Merck, Klemens http://d-nb.info/gnd/1064962637
Title:
Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
Edition:
Sechste, völlig neu bearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 555 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
P
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
  • Title page
  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z
  • Index

Full text

Photographische Papiere 
337 
Photographische Papiere 
dem Entwicklungspapier mit Platin im Ent 
wickler ist der Präparation nur ein Teil des not 
wendigen Platins zugefügt, .während die Haupt 
menge im Entwickler enthalten ist. In diesem 
Falle wird das Papier nicht im Entwickler ge 
badet, sondern dieser jmit der Platinlösung auf 
das ankopierte Bild aufgestrichen. Das präpa 
rierte Platinpapier muß unter Abschluß von Licht 
und Luft, am besten in Chlorkalziumbüchsen, 
aufbewahrt werden, um frühzeitiges Verderben 
zu verhüten. — .Sepiaeisenpapier (Kallitypie) 
ist mit Blaupapier nahe verwandt. Auch hier 
bietet das Eisenoxyd die Grundlage, jedoch mit 
dem Unterschied, daß ,es nach der Umwandlung 
des Oxydes zu Oxydul nicht mit Blutlaugensalz 
in Blau, sondern mit Silbernitrat in Braun über 
geführt wird. Die käuflichen Papiere enthalten 
beide Salze sowie auch weitere, den Prozeß gün 
stig beeinflussende Substanzen, wie Säure, Gela 
tine usw. Die Kopie ist lediglich in Wasser zu 
entwickeln. Bei der Belichtung färbt sich die 
blaßgelbe Schicht dunkel, bleicht aber bei ver 
längerter Belichtung wieder aus. Die eigentliche 
Kraft des Bildes resultiert erst im Wasserbade. 
Durch Änderung der Bestandteile der Präpara 
tionsmischung, besonders durch Zusatz von neu 
tralem Kaliumoxalat, lassen sich verschiedene 
Farbtöne erzielen, wobei man dem Wasser zum 
Entwickeln Borax und Kaliumnatriumtartrat zu 
setzt. Auf diese .Weise entstehen kältere, mehr 
violette Töne. Zur Erzielung von größeren 
Kontrasten findet Kaliumdichromat Anwendung. 
Die entwickelten Produkte werden in t prozen- 
tigem Ammoniak- oder Natriumthiosulfatbade 
fixiert, hierauf gewässert und getrocknet. — 
Sepiaplatinpapier bezeichnet eine Spezialprä- 
Paration des Platinpapiers, bei dem Quecksilber 
salze zur Anwendung kommen, um eine sepia- 
farbene Reduktion des Platinbildes herbeizuführen. 
Diese Modifikation wird .besonders bei Entwick 
lungspapieren mit warmer ^Entwicklung ange 
wandt. Die auf Sepiaplatinpapier erzeugten Ko 
pien werden meist zur Erzielung einer höheren 
Brillanz mit einem Lacküberzug versehen. — 
3- Hochempfindliche Papiere. — Brom 
silberpigmentpapier ist ein lichtempfindliches 
Bromsilberpapier, das gleichzeitig .einen Erd 
farbstoff in der Schicht enthält. Die Verarbeitung 
erfolgt in der Weise, daß man zunächst eine Be 
achtung unter dem Negativ oder durch den Ver- 
Srößerungsapparat vornimmt und darauf den 
Lichteindruck im Entwickler zur Reduktion des 
Bromsilbers heranzieht. Durch weitere Behand 
lung im Chromatbade gelingt es, die Pigment- 
Selatineschicht an den im Entwickler geschwärz 
ten Stellen unlöslich zu machen, so daß bei dar- 
auffolgendem Einlegen des Bildes in heißes 
Nasser die Farbgelatineschicht überall da ab- 
schwimmt, wo nicht vorher reduzierte Silberpar 
tikel vorhanden waren. Auf diese Weise ent 
steht ein Farbenbild, das gleichzeitig ein schwar- 
Silberbild einschließt. Das letztere kann in 
5*er Schicht verbleiben und somit zur Bildwerbung 
herangezogen werden, oder es kann durch Be 
handlung des Bildes im Farmerschen Abschwä 
cher entfernt werden, so daß nur noch das reine 
harbenbiid, in Gelatine gebettet, übrig bleibt. 
D^s Papier muß vor der Chromatbehandlung 
be i gelbem, rotem oder grünem Lichte verarbei- 
Mercks Warenlexikon. 
tet werden. Die darauffolgenden Arbeiten können 
bei Tageslicht erfolgen. — Bromsilberpapier 
ist ein mit lichtempfindlicher Bromsilbergelatine- 
Emulsion überzogenes Papier, das sowohl zur 
Herstellung von photographischen Kontaktko- 
pien als auch zu Vergrößerungen benutzt wird. 
Das Auskopieren des Bildes bis zur gewünschten 
Kraft ist nicht möglich. Es wird nur kurz be 
lichtet und das latente Bild durch Einwirkung 
von reduzierenden Lösungen in der Dunkel 
kammer entwickelt und.jm Natriumthiosulfatbade 
fixiert. Zur Erzielung einer angenehmen Mat 
tierung und dadurch ermöglichten leichten Be 
malbarkeit setzt man der Emulsion auch Stärke 
zu. Wird die Emulsion auf besonders vorberei 
tetes Papier aufgetragen, so lassen sich auch 
Bilder mit Glanz .erzielen, der bei geeigneter Be 
handlung auf Hochglanz gesteigert werden kann. 
Abziehbares Brorasilberpapier unterschei 
det sich von dem gewöhnlichen Bromsilberpapier 
dadurch, daß es zwischen Papier und Emulsions 
schicht eine Isolierschicht trägt. Es findet An 
wendung zur Herstellung von vergrößerten Nega 
tiven, und zwar läßt sich hierbei entweder das 
fertige Bild, sowie es trocken ist, als Folie vom 
Papier trennen, oder man quetscht jenes im 
nassen Zustande auf Glas, Porzellan u. dgl. und 
zieht nach dem Trocknen das Papier ab, während 
das Bild auf der übertragenen Fläche verbleibt. 
— Chlorbromsilberpapier, auch Gaslicht 
oder Tageslichtentwicklungspapier genannt, wird 
in der Photographie angewandt wie Bromsilber 
gelatinepapier, doch ist die Empfindlichkeit ge 
ringer als bei diesem. ■ Während Bromsilber fast 
ausschließlich in schwarzen Tönen entwickelt, 
können Chlorbromsilberschichten durch geeignete 
Behandlung auch in wärmeren Tönen hervor 
gerufen werden. Die hier aufgetragene Gelatine 
emulsion besteht aus einem Gemisch von Chlor- 
und Bromsilber. Je mehr das letztere vorherrscht, 
desto lichtempfindlicher ist das Papier und desto 
mehr neigen die im Entwickler resultierenden 
Töne zum Schwarz, während beim Gegenteil die 
Lichtempfindlichkeit fällt und damit die Neigung 
bzw. Fähigkeit für warme Töne wächst. Da sich 
kein Silbernitrat inl Überschuß befindet, läßt 
sich das Papier nicht auskopieren. Die Haltbar 
keit des lichtempfindlichen Papieres ist nicht so 
groß als die des Bromsilberpapieres. — Gra- 
vürep apier-Höfinghoff ist ein Chlorbrom 
silberpapier, das unter dem Negativ kurz belichtet 
und bei gelbem Lichte im Entwickler hervor 
gerufen wird. Im nassen Zustande ist die Schicht 
äußerst Verletzlich, da sie nur lose auf der Papier 
fläche sitzt. Si-e trocknet jedoch sehr wider 
standsfähig auf und zeigt dann eine angenehm 
stumpfe Fläche. — Jodsilberpapier ist ein 
mit Jodsalzen unter Zusatz von Brom- und Chlor 
salzen , vorpräpariertes Papier, das in der Photo 
graphie zum Gebrauche mit Silberbad behandelt 
wird und zur Herstellung von Vergrößerungen, 
der sog. „Solarprints“, dient. Diese Prints be 
dürfen einer ausgiebigen Überarbeitung,und wer 
den meist als Unterlage zur Ausarbeitung von 
Kreidezeichnungen benutzt. Dadurch, daß die 
Schicht direkt auf dem Papier erzeugt wird, 
ohne besonderes Bindemittel, eignet es sich für 
die Zwecke umfangreicher Behandlung mit Pinsel 
und Farbe. — Schwerter-Bromsilberpapier 
22
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Merck’s Warenlexikon Für Handel, Industrie Und Gewerbe. G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft, 1919.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.