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Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

Monograph

Identifikator:
895603128
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10120
Document type:
Monograph
Author:
Merck, Klemens http://d-nb.info/gnd/1064962637
Title:
Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
Edition:
Sechste, völlig neu bearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 555 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
S
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
  • Title page
  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z
  • Index

Full text

Schmirgel 
397 
Schoenit 
wenden. — Fettschmink.en (lat. Unguenta 
cosmetica, frz. Päte de cosmdtique, engl. Cos- 
metic pate) bestehen aus Lanolin, Benzoe 
schmalz, Kakaobutter oder anderen Grundlagen, 
die innig zu einer homogenen Masse verrieben 
werden müssen, ehe man die Riechstoffe und 
die Farben zusetzt. — Schminkstifte (lat. 
Styli cosmetici, frz. Bätons de cosmdtique, engl, 
Cosmetic sticks) werden aus der vorher er 
wähnten Salbengrundlage unter Zusatz einer 
Wachsmischung geformt. — Die früher be 
nutzten Schmink papiere oder die Schmink 
lappen (lat. Bezetta rubra, frz. Tournesol de 
drapeau, engl. Tournosol) bestanden aus feinen 
Batiststoffen, die mit Koschenillelösungen ge 
tränkt und dann getrocknet wurden. — Wäh 
rend man bis Ende des vorigen Jahrhunderts in 
bezug auf Schminken hauptsächlich auf Paris 
und ,London angewiesen war, sind jetzt die in 
Deutschland, z. B. von Leichner in Berlin, her 
gestellten S. den ausländischen zum mindesten 
ebenbürtig. 
Schmirgel (Smirgel, lat. Lapis smiridis, frz. 
Emeril, engl. Emery), ein äußerst wichtiges 
und massenhaft gebrauchtes Mittel zum Schlei 
fen und Polieren von Metallen, Steinen und 
Glas, besteht im wesentlichen aus dichtem Ko 
rund (s. d.) mit beigemengtem Magneteisen. 
Das Mineral tritt in derben Massen auf und 
muß zum Gebrauch erst gestoßen und ge 
schlämmt werden. Es besitzt in seinen kleinsten 
Teilen eine solche Härte, daß es das wirksamste 
Schleifpulver nach dem Diamantstaub bildet, ist 
aber nicht an allen Orten seines Vorkommens 
gleich gut. Die beste und gesuchteste Ware von 
der griechischen Insel N axia, dem alten Naxos, 
hat eine gleichmäßig dunkelgraue Farbe und 
ein Korn von besonderer Härte und Feinheit. 
Sie ist für gewisse Zwecke,, namentlich für 
Spiegel- und Edelsteinschleifer, unersetzlich, 
während für andere, namentlich zum Stahl 
polieren, neuerdings sehr brauchbarer S. aus 
Kleinasien (sog. türkischer S.) eingeführt wird. 
Das Mineral kommt von Smyrna wie auch von 
Naxia im unzerkleinerten Zustande und wird 
erst in den Verbrauchsländern durch Stampfen, 
Mahlen und Schlämmen gebrauchsfähig gemacht. 
Die verschiedenen Sorten, von denen gröbere 
zum Rauhschleifen, feinere zum Polieren dienen, 
Werden durch Nummern oder die Zeitangabe 
der Schlämmdauer unterschieden. Die Körner 
haben die Größen des feinen bis groben Schieß 
pulvers. Außer in Pulverform, meistens mit Öl 
gemischt, wird der S. auch noch, auf Papier 
oder Zeug befestigt (Schmirgelpapier und S.- 
Leinwand, s. Glaspapier), zum Schleifen von 
Messing, Argentan und Stahlwaren sowie mit 
Schellack eingeschmolzen und, in Formen ge 
gossen, zu künstlichen Schleifsteinen, Scheiben 
Und Feilen verwandt, 
Schnecken. Die Weinbergschnecke, Helix 
Pom ata, bildet in Italien, Österreich, der 
Schweiz und Süddeutschland ein beliebtes Volks- 
Nahrungsmittel (Fastenspeise), das in besonde 
ren Schneckengärten oder S'chneckenbergen 
durch Mästen gefangener Tiere marktfähig ge 
macht wird und auch, in Säcke oder Fässer ver 
packt, in den Handel gelangt. Der Verkauf ge 
schieht nachHundert oderSchock. DieSchnecken 
sind’vom Spätherbst an, im ganzen Winter bis 
zum März, solange sie mit Deckeln verschlossen 
sind, genießbar und werden mit Salat, Gemüse 
abfall, Kleie usw. gemästet; Das Gehäuse ist 
gelb, graubraun gestreift, etwas durchscheinend, 
bis 9 cm breit und etwa 9 cm lang. Zum Ver 
speisen wird der Deckel geöffnet, die Schnecke 
herausgezogen, von der schwarzen Haut, den 
harten Teilen an Kopf und Schwanz und allen 
schleimigen Teilen befreit, dann mit Salz ein 
gerieben, gut gewaschen und entweder ge 
backen, gebraten, gekocht oder zu Schnecken 
salat verarbeitet. Auch benutzt man sie zur 
Herstellung von Suppen (Kraftsuppe gegen Aus 
zehrungskrankheiten), Schneckenmilch oder 
Schneckendekokt (Decoctum helicum). Außer 
der Weinbergschnecke verwendet man noch 
die Kreiselschnecke, den Goldmund, das 
M i d a s o h r und auf den ostindischen und 
australischen Inseln große, bis x / 2 kg schwere 
Seeschnecken, die auch nach China verkauft 
werden und dort besonders mit Essig und Zi 
tronensaft eine beliebte Speise bilden. Ein 
gemacht in Gläsern, Büchsen oder Flaschen, 
oder frisch in Blechbüchsen verlötet, gelangen, 
sie auch auf weite Entfernungen zum Versand. 
Schneeballrinde (lat. Cortex vlburni prunifolii, 
frz. Ecorce de viburne, engl. Viburnum bark), 
die Rinde des amerikanischen Schneeball 
strauches, aus der artenreichen Familie der 
Kaprifoliazeen, hat ein rot- bis graubraunes 
Außere und ist mit höckrigen schwarzen Punk 
ten besetzt. Sie enthält Viburnin, Bitter 
stoff und Baldriansäure und wird in Ex 
traktform, z, B. gegen Krampfleiden, verwandt. 
Schneiderkreide wird entweder aus Speck 
stein, Talkum, in Form dünner Scheiben ge 
schnitten oder aus gepulvertem Talkum in herz 
förmige, flache Stücke gepreßt. Außer der 
weißlichen gibt es auch künstlich rot oder blau 
gefärbte S. sowie in Holz gefaßte Stifte, ähn 
lich den Bleistiften. Die S. ist ein weiches 
Zeichenmaterial, das sich besonders zum Vor 
zeichnen auf Tuch, Samt, Seide usw. eignet. 
Schöllkraut (lat. Herba chelidonii, frz. Chdli- 
doine, engl. Celandine) ist das Kraut von Che- 
lidonium majus, einer Pflanze aus der Familie 
der Papaverazeen, die in Europa und Mittel 
asien heimisch ist. Die Blätter sind zottig be 
haart, hellgrün gefärbt und mehrpaarig ge 
fiedert. In der Pflanze findet sich ein gelber 
Milchsaft, der z. B. gegen Warzen angewandt 
wird. Das Kraut dient als harntreibendes und 
abführendes Mittel, doch ist der alkaloidischen 
Bestandteile halber Vorsicht geboten. 
Schönheitsmittel. Hierunter versteht man die 
große Zahl der kosmetischen Mittel, die zur 
Reinigung, Pflege oder Färbung der Haut, des 
Haares oder der Mundhöhle verwandt werden 
und aus den verschiedensten Stoffen des Tier-, 
Mineral- und Pflanzenreichs in Form von Aus 
zügen, Mischungen oder Verreibungen bestehen. 
Zu ihrer Herstellung sollen nur völlig giftfreie 
Farben Verwendung finden. Falls eine Parfü 
mierung gewünscht wird, darf, diese nicht so 
hervortreten, daß sie aufdringlich erscheint. 
Schoenit, ein Abraumsalz, besteht aus wasser 
haltigem Kalium-Magnesium-Sulfat (K 0 S0 4 -j- 
I MgSO A +6H ä O).
	        

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Merck’s Warenlexikon Für Handel, Industrie Und Gewerbe. G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft, 1919.
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