Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

Monograph

Identifikator:
895603128
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10120
Document type:
Monograph
Author:
Merck, Klemens http://d-nb.info/gnd/1064962637
Title:
Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
Edition:
Sechste, völlig neu bearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 555 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
S
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
  • Title page
  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z
  • Index

Full text

Speiseeis 
423 
Spiritus 
durch Schneiden Pfeifenköpfe, Spielwaren, Schreib 
zeuge und andere Gebrauchsgegenstände her 
gestellt. Künstler schneiden auch Bildsteine dar 
aus, die dann gefärbt und gebrannt werden. Die 
gepulverte Masse dient als Mittel gegen Reibung 
(sog. Rutschpulver zur Erleichterung des 
Stiefelanziehens), zum Putzen von Metall- und 
Glas waren (Spiegelpolieren), zum Vorzeichnen 
auf Tuch (Schneiderkreide), Seidenzeug und 
Giastafeln, zum Entfernen von Fettflecken, zur 
Verfälschung von Seifen, zu feuer- und säure 
festen Stöpseln und anderen Zwecken. Große 
Mengen werden auch zur Herstellung von Gas 
brennern, sog. Lavabrennern, verbraucht. Die 
bei der Bearbeitung entstehenden Abfälle wer 
den wie Meerschaumabfall gepulvert und, mit 
Ton und Wasser zu einem Teig angemacht, zu 
kleinen Kunstwerken geformt, die gebrannt eine 
große Härte und schönen Farbenton zeigen. Bei 
Lowell in Massachussets finden sich so aus 
gedehnte Lager von S., daß man Röhren zu 
Wasserleitungen daraus herstellt (s. auch Talk). 
Speiseeis (Eis, Gefrorenes) nennt man in 
Konditoreien und von Straßenhändlern feil 
gehaltene Genußmittel, die aus gefrorenen Mi 
schungen von Zuckerlösungen, Milch oder Sahne, 
Fruchtsäften, Eiern und anderen Geschmacks 
und Riechstoffen bestehen. Cremeeise, deren 
Hauptvertreter das Vanilleeis ist, werden durch 
Erhitzen und nachfolgendes Gefrierenlassen von 
mit Zucker schaumig gerührten Eiern, Milch 
oder Sahne und Vanille hergestellt. Zu ihnen 
gehört auch das unter Zusatz von Kakao be 
reitete Schokoladeneis. Fruchteise, wie Ana 
nas-, Himbeer-, Erdbeer- und Pfirsicheis, erhält 
man durch Gefrierenlassen von Fruchtsaft oder 
Fruchtmark mit Zuckerwasser und Zitronensäure, 
bisweilen unter Zusatz von Milch oder Sahne. 
Sahneeise werden aus mit Zucker geschlagener 
Sahne und verschiedenen Zusätzen hergestellt. 
Ihre bekannteste Sorte, Fürst Pückler, be 
steht aus drei Schichten, einer braunen aus 
Schlagsahne mit Schokolade und Vanille 
geschmack, einer weißen aus Sahne mit Mara 
schinogeschmack, einer rosaroten von Erdbeer 
schlagsahne. Halbgefrorenes ist Creme- oder 
Fruchteis, dem vor dem Gefrieren Schlagsahne 
beigemischt wurde. — Zusätze von Mehl, Gelatine, 
Agar. Teerfarben haben als Verfälschung zu 
gelten. 
Spergel (Spörgel, Spark, Sperk, Acker 
spark, Knörrich, frz. Spargoute, engl. Piney), 
eine zu den Alsineen gehörende Futterpflanze, 
Spergula L„ wird in verschiedenen Arten an 
gebaut. Die größte Bedeutung hat der einjährige 
Ackerspergel (Spuvre, Spark), S. arven- 
sis L. t S. geniculata, der 15—30 cm hoch 
wird und quirlförmig gebüschelte Blätter, weiße 
Blumenkrone und kugelige, linsenförmige, fein 
punktierte Samen besitzt. Er wird als Grün 
düngungspflanze für sandigen Boden angebaut 
in den Abarten S. sativa mit samtschwarzen, 
kahlen, fein punktierten Samen, S. vulgaris 
mit weißlichen, zuletzt braunen Warzen auf dem 
Samen und S. maxima, Riesenspörgel, 
Flachsspergel, mit größeren Samen. Die Saat 
erfolgt im Frühjahr und im Herbst mit 18—50 kg 
Saatgut von 130 kg Gewicht für 1 hl und ergibt 
einen Ertrag von 60—100 dz Grünfutter, das an 
Güte dem besten Wiesengras gleichsteht. Von 
Saatspergel erzielt man 5—8 dz Körner und 
12—15 Zentner Stroh, das ebenfalls verfüttert 
wird. 
Spermazetiöl (Spermöl), eine im Handel 
häufig gebrauchte Benennung für das Walratöl, 
vgl. unter Walrat. 
Spezies (lat. Species) ist die pharmazeutische 
Bezeichnung für Mischungen aus zerkleinerten 
Pflanzenteilen, die entweder als Tee zu Ab 
kochungen, oder in Substanz trocken oder naß 
zu Umschlägen dienen. Bekanntere Sorten sind: 
Sp. lignorum, Holztee, Sp. pectorales, Brusttee, 
Sp. ad cataplasma, ad fomentum, Stoffe zu Um 
schlägen, zu Bähungen, Sp. emollientes, erwei 
chende, Sp. resolventes, zerteilende, Sp. aroma- 
ticae, würzhafte Kräuter, Sp. laxantes, abführen 
der Tee usw. 
Spinat, die jungen Blätter von Spinacea 
oleracea, bilden ein beliebtes Gemüse. Die von 
Gärtnern angebaute Pflanze erfordert einen tief 
gründigen. humosen und gut gedüngten Boden 
sowie sorgfältige Pflege, da sie dem Insekten 
fraß in hohem Grade ausgesetzt ist. Spinat ent 
hält nach König: 89,240/0 Wasser, 3,71% Stick 
stoffsubstanz, 0,50% Fett, 0,10% Zucker, 3,50 °/o 
stickstofffreie Extraktstoffe, 0.94 0/0 Rohfaser und 
2,00 0/0 Asche und ist sonach verhältnismäßig 
reich an Stickstoff, der sich aber nur zum Teil 
in Form von Eiweiß vorfindet. Die hohe Wert 
schätzung des Spinats für die menschliche Er 
nährung beruht auf seinem hohen Gehalt an Mi 
neralstoffen und besonders an Eisen, der 3,35% (1) 
der Asche ausmacht. 
Spinell, ein in verschiedenen Farben vor 
kommendes, tesseral kristallisierendes Mineral, 
besteht in reinster Form nur aus Tonerde und 
Magnesia und ist dann farblos und durch 
sichtig, häufiger aber durch Eisen und Chrom 
oxyd gefärbt. Die roten (karmin, ponceau, rosa), 
besonders schön gefärbten und durchsichtigen S, 
sind meist geschätzte Edelsteine, ähneln dem 
Rubin und werden daher Rubinspinelle oder, 
wenn sie blaß gefärbt sind, Balasrubine ge 
nannt. Die letzteren, blaßrot bis gelblichrot ge 
färbten Steine sind nicht so selten wie die 
ersteren, werden aber immerhin gut bezahlt. 
Unter Almadinspinellen versteht ipan ver 
schiedene bläuliche, violette, rötlichbraune oder 
sonst dunkelfarbige Sorten geringeren Wertes. 
Die edlen Spinelle werden in Ost- und Hinter 
indien, auf Zeylon und in der Tatarei einzeln 
und selten im Schuttland und im Sande von 
Flüssen und Bächen gefunden. Steine von drei 
Karat und höher sind selten und teuer und er 
langen in guten Stücken Diamantpreise. Ge 
ringere Sorten sind häufiger und finden sich 
in Böhmen, Siebenbürgen, Schweden (blaue), 
Australien und Südamerika. Die dunkelgrünen 
und schwärzlichblauen Arten führen den Namen 
Pleonast. Eine grasgrüne Form heißt Chlor o- 
spinell, eine schwarze aus den Pyrenäen Pi- 
kotit. 
Spiritus (Geist, Sprit, frz.Esprit, engl.Spirit) 
ohne nähere Angabe bezeichnet den Weingeist, 
der unter „Alkohol“ und „Branntwein“ abgehan- 
delt ist, während Wortverbindungen mit Sp. 
häufig für alkoholhaltige Flüssigkeiten angewandt 
werden. Destillate vonWeingeist über Pflanzen-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.