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Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!

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Bibliographic data

fullscreen: Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!

Monograph

Identifikator:
895603128
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10120
Document type:
Monograph
Author:
Merck, Klemens http://d-nb.info/gnd/1064962637
Title:
Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
Edition:
Sechste, völlig neu bearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 555 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Index

Document type:
Monograph
Structure type:
Index
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!
  • Title page
  • Contents
  • 1. Teil. Allgemeine Grundsätze der Steuerpolitik
  • 2. Teil. Kritik des geltenden Steuerwesens
  • 3. Teil. Das neue System
  • 4. Teil. Zusammenfassende Kritik des neuen Systems

Full text

9 
schaft sind, aber zur Vermehrung der volkswirtschaftlichen Güter 
unmittelbar nichts beitragen. Man stoße sich nicht an der Härte 
des Ausdrucks, wenn wir diese Gruppe als diejenige der unproduk 
tiven Arbeiter bezeichnen. Ohne den Richter, den Lehrer, den 
Verkehrs- und Verwallungsbeamten, den Soldaten, ist gewiß der 
Bestand unserer Gesellschaft unmöglich, aber trotzdem erkennt man 
auf den ersten Blick den Unterschied, der zwischen dieser Kategorie 
von Burgern und den eigentlichen Erwerbsständen, dem Ackerbauer, 
dem Bergmann, dem gewerblichen Arbeiter, dem Kaufmann (der 
für die notwendige Güterverteilung sorgt) usw., besteht. Die Gesamt 
arbeit einer Nation zerfällt also in zwei Klassen, von denen die 
eine dazu dient, den Bestand an solchen Gütern zu sichern, die zur 
Versorgung des Volkes notwendig sind, während die andere sich der 
Ordnung der Produktion selbst anzunehmen hat. 
Hieraus ergibt sich weiterhin, daß die Lebensbedürfnisse der 
zweiten Klasse in irgendeiner Art durch den Ueberschuß der Arbeit 
der ersten Klasse gedeckt werden müssen, woraus sofort der zweite 
Schluß zu ziehen ist, daß natürlich die Zahl der unproduktiven 
Arbeiter stets innerhalb gewisser Schranken bleiben muß. Kommen z. B. 
auf zehn Einwohner acht produktive und zwei unproduktive Arbeiter, 
so ist es leicht möglich, daß das Mehrerträgnis der von den acht 
produktiven Arbeitern geleisteten Arbeit dazu verwandt wird, um 
die Bedürfnisse der beiden unproduktiven Arbeiter zu decken, was 
bekanntlich auf dem Wege geschieht, daß der Staat von der produk 
tiven Arbeit ein Mehr an Steuern erhebt, das er dazu verwendet, 
um Gehälter oder sonstige Einnahmen für die unproduktiven Arbeiter 
zu beschaffen. Würde aber etwa die Zahl der unproduktiven Arbeiter 
des Beamtenheeres, der Wehrmacht oder sonstiger Gruppen, die 
keine für die Volksgemeinschaft nützliche Arbeit leisten, z. B. der 
Arbeitslosen, oder auch solcher Arbeiter — wir kommen daraus zu 
rück —, welche gezwungen sind, für das Ausland zu arbeiten, eine 
gewisse Höhe übersteigen, so daß vielleicht auf zehn Einwohner vier oder 
fünf unproduktive Existenzen kommen, so würde es selbstverständlich 
nicht möglich sein, aus dem Erträgnis der produktiven Arbeit die 
Bedürfnisse der anderen Kategorie zu bestreiten. Noch fehlt es an 
einer wissenschaftlichen Feststellung, wieweit etwa die Belastung des 
Wirtschaftskörpers in dieser Richtung gehen kann. Wir wissen, 
wie schwer schon heute die Ausdehnung der Beamtenschaft den
	        

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Wie Deutschland Seine Schulden Bezahlen Kann! Verlag Otto Elsner Verlagsgesellschaft m.b.H, 1921.
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