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Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

Monograph

Identifikator:
895603128
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10120
Document type:
Monograph
Author:
Merck, Klemens http://d-nb.info/gnd/1064962637
Title:
Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
Edition:
Sechste, völlig neu bearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 555 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
  • Title page
  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z
  • Index

Full text

Kriege ins Leben gerufenen internationalen Verbänden 
und Kongressen (wie zum Beispiel der „Union interna- 
tionale de la Chemie pure et appliquee”, dem „Inter- 
nationale Kongreß für Karbid- und Azetylenindustrie”, 
dem „Internationalen Kongreß für autogene Schweißung” 
u. a. m.) erscheint Oesterreich, ebenso wie Deutschland, 
noch ausgeschlossen, doch ist im Interesse der Wissen- 
schaft und Wirtschaft zu hoffen, daß auch hier bald ein 
Verständigungsmittel — jenseits aller nationalen 
Velleitäten -— zu wahrhaft friedlicher und nutzbringender 
internationaler Zusammenarbeit gefunden werde. Es 
nandelt sich dabei nicht nur um wirtschaftliche Erwä- 
zungen, sondern auch um die Erfüllung eines Gebotes 
der Gerechtigkeit, da diese Institutionen zum Teil über 
Anregung von deutschen Fachmännern entstanden, durch- 
wegs aber durch unsere Mitwirkung aufgeblüht sind. 
Die Erfassung des Menschen’ als „Objekt”, eine erst 
vor kaum 20 Jahren durcdı den „Taylorismus” verwirk- 
lichte Idee, deren Ziel die Rationalisierung der mensch- 
lichen Arbeitskraft zur Erreichung des jeweilig besten 
Wirkungsgrades („Optimum”) ist, fand in Oesterreich 
lebhaften Widerhall und führte zur Aufstellung des 
vom „Hauptverband der Industrie Oesterreichs” ins 
Leben gerufenen „Ausschusses für wirtschaftliche 
Betriebsführung” (AWPB), der in ständiger Fühlung 
mit dem vor kurzem gegründeten „Internationalen 
Institut für wissenschaftliche Arbeitsorgani- 
zation” beim internationalen Arbeitsamt in Genf 
steht, und Oesterreich auch bei dem im September 1927 
unter Beteiligung von 42 Nationen in Rom stattgehabten 
(II. „Internationalen Kongreß für wissen- 
schaftliche Arbeitsorganisation” vertrat. Als 
liejenige Stelle in Oesterreich, die in Hinkunft dessen 
offizielle Vertretung bei derartigen internationalen 
Konferenzen übernehmen wird, darf wohl das kürzlich 
gegründete „Oesterreichische Kuratorium für 
Wirtschaftlichhkeit” bezeichnet werden, dessen Auf- 
zabe es sein soll, sämtliche Rationalisierungsbestrebungen 
unseres Landes in Handel, Gewerbe, Industrie, sowie Land- 
und Forstwirtschaft in weitestem Maße zusammenzufassen. 
Während diese Bestrebungen bei der soeben be- 
3prochenen Erfassung des Menschen als „Objekt” sich 
vor allem auf dessen physische und psychische 
Fähigkeiten erstrecken, wird die Stellung des Menschen als 
„Subjekt” einerseits durch die vier wirtschaftlichen Grund- 
begriffe menschlicher Lebensführung: Nahrung, Klei- 
dung, Wohnung, Verkehr, andererseits aber durch 
die schöpferische Tätigkeit des Individuums ge- 
kennzeichnet. Es erscheint außerordentlich wichtig, daß 
Jesterreich, noch mehr als dies bis zum heutigen Tage 
möglich war, an allen hierauf bezüglichen internationalen 
Arbeiten teilnimmt, und es möge auf einige der wichtig- 
sten hieher gehörigen internationalen Vereinigungen 
ind Veranstaltungen an dieser Stelle nur kurz hinge- 
viesen werden, als da sind: das „Internationale Land- 
wirtschaftsinstitut” in Rom, die „Internationalen Kon- 
zresse für Städtebau und Siedlungswesen”, der „Inter- 
1ationale Straßenbaukongreß”, der „Internationale Eisen- 
yahnverband”, der „Internationale Straßenbahn- und 
Jeinbahnverein” (der seinen Sitz bis vor kurzem in 
Wien hatte), der „World Motor Transport Congress” in 
“‚ondon sowie die zahlreichen, auf dem Gebiete der 
Aeronautik und Fernmeldetechnik bestehenden 
nternationalen Vereinigungen und Kongresse. 
Von allen diesen internationalen Kongressen, Kom- 
nissionen und dergleichen mehr, die zum Teil mit 
‚amtlidchem Charakter” den Ausgangspunkt zu wichtigen 
nternationalen Vereinbarungen bildeten, sind beson- 
ders solche Institutionen hervorzuheben, die sich durch 
ich selbst zu internationaler Bedeutung emporgearbeitet 
1aben, wie zum Beispiel die Wiener Schiffbautech- 
ıische Versuchsanstalt, die heute die englischen 
Anstalten, die das Vorbild waren, anerkanntermaßen 
iberragt und tatsächlich international als erste 
Anstalt dieser Art gilt. 
Der Gedanke der internationalen Gemeinschaftsarbeit 
‘and seinen erstmaligen Ausdruck anläßlich der im Jahre 
883 in Paris ins Leben gerufenen „Internationalen 
Union für den gewerblichen Rechtschutz”, und 
as ist außerordentlich erfreulich, nachdem im Jahre 1025 
lie Beschlüsse der sogenannten „Pariser Uebereinkunft” 
‚uf der „Haager Konferenz” einer weitgehenden Revision 
ınterzogen wurden, Oesterreich an diesen so außer- 
»rdentlich wichtigen internationalen Arbeiten wieder 
‚eteiligt zu sehen. — In diesem Zusammenhang möge 
»esonders auf die inhaltsreichhe Denkschrift hingewiesen 
verden, welche Dr. Wilhelm Exner unter dem Titel 
‚Etat actuel des cooperations techniques 
nternationales” im Jahre 1924 der ersten Welt- 
<raftkonferenz in London überreichte. 
Es ist dringend zu wünschen, daß es unserem Lande 
srmöglicht werde, auf dem bezeichneten Weg fortzu- 
schreiten. Ich gestatte mir nur, auf die in meinem in 
ler Zeitschrift „Sparwirtschaft”*) erschienenen Aufsatz: 
‚Internationale Gemeinschaftsarbeit auf dem 
Zebiete wirtschaftlicher technischer Gestal- 
ung” entwickelten Gedanken und Vorschläge hinzu- 
weisen, dahinzielend, ebenso wie dies im Deutschen 
zeiche der Fall ist, auch in Oesterreich allgemeine 
Zichtlinien für die zukünftige Mitwirkung unseres 
„andes an der internationalen technisch-wirtschaftlichen 
Zemeinschaftsarbeit aufzustellen, unter Beteiligung aller 
hieran verantwortlich interessierten Kreise. 
1) Herausgegeben von der „Technischen Abteilung” des 
Hauptverbandes der Industrie Oesterreichs; Jahrgang 1028, 
Heft 1. 2 und 3. 
DER ÖSTERREICHISCHE NORMEN AUSSCHUSS FÜR INDUSTRIE UND 
GEWERBE (ÖNIG). SEINE ORGANISATION UND SEINE ARBEITEN 
Von Ing, Dr. jur. J. Tomaides. 
Der Oesterreichische Normenausschuß für Industrie wirkung des Oesterreichischen Verbandes des Vereines 
und Gewerbe (ÖNIG) wurde vom Hauptverband der deutscher Ingenieure gegründet. Der ÖNIG bezwect 
industrie Oesterreichs im September 1920 unter Mit- die Durchführung des Vereinheitlichungsgedankens in
	        

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Die Deutsche Volkswirthschaft Und Der Weltmarkt. Verlag von Julius Springer, 1901.
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