Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

Monograph

Identifikator:
895603128
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10120
Document type:
Monograph
Author:
Merck, Klemens http://d-nb.info/gnd/1064962637
Title:
Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
Edition:
Sechste, völlig neu bearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 555 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
B
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
  • Title page
  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z
  • Index

Full text

Briinellen 
70 
Buckskin 
Kartoffelmehl zum K.-Brot) vorgeschrieben, 
deren baldige Aufhebung anzustreben ist. 
Briinellen (Prünellen) sind Obstkonserven, 
welche aus geschälten Zwetschen durch starke 
Schwefelung und nachfolgendes Trocknen an 
der Sonne hergestellt werden und in Holzkisten 
von 1/4—25 kg, meist i2 1 / 2 kg, Inhalt zum Ver 
sand gelangen. Der Ursprung der Fabrikation 
ist in Frankreich zu suchen, jedoch kommt fin 
den deutschen Markt jetzt fast nur noch das 
Görzer Gebiet, welches jährlich 10000 dz im 
Werte von 1 Million Kronen erzeugt, sowie die 
ständig ansteigende beträchtliche Ausfuhr Kali 
forniens in Frage. Der Gehalt an schwefliger 
Säure, der zwar bei den Görzer B. ziemlich 
niedrig ist, bei den amerikanischen Erzeugnissen 
aber eine beträchtliche Höhe erreicht, soll0,1250/0 
nicht übersteigen. 
Brussawein, ein gelblichgrüner Wein aus der 
Gegend von Brussa in Kleinasien, ist den weißen 
Bordeauxweinen ähnlich, nur gerbstoffreicher 
und schwerer und bildet den besseren Tischwein 
der Christen im Orient. 
Brustbeeren (lat, Fructus jujubae, frz. Jujube, 
engl. Jujube-berries) sind die Früchte von Zi- 
zyphus vulgaris und Z. lotus. Erstere wer 
den französische, letztere italienische B. genannt. 
Sie besitzen eine rote Farbe, schmecken süß 
und werden bei katarrhalischen Leiden ver 
wandt, 
Bruzin (lat. Brucinum, frz. Brucine, engl. Bru- 
cin), ein neben Strychnin in den Krähenaugen 
(s. d.) und der falschen Angosturarinde enthal 
tenes giftiges Alkaloid, welches beschränkte 
medizinische Anwendung findet, besteht aus 
farblosen, bitter schmeckenden Kristallen und 
bildet mit den Säuren die Bruzinsalze. 
Buccoblätter (lat, Folia bucco, frz. Feuilles de 
bucco, engl. Buchu-leaves), ein Artikel des Dro 
genhandels, von dem zwei Arten, runde und 
lange B., beide aus Südafrika, unterschieden 
werden. Die runden (Folia bucco rotundae) 
bilden die gewöhnliche Sorte, werden von meh 
reren Arten Barosma gesammelt und sind 
lederartig, eiförmig, am Rande gekerbt und 
gelblichgrün. Die langen (Folia bucco longae) 
stammen von Empleurum serratifolium, E. 
ensatum, und sind schmäler und länger als die 
ersteren. Die bitter schmeckenden, nach Katzen 
urin riechenden B. enthalten 0,8—2,5 o/ 0 eines 
ätherischen Öles sowie Harz und Schleim und 
werden als harntreibendes Mittel angewandt. 
ßuchdruckfarben sind Gemische von Firnis 
mit Ruß (Druckerschwärze) oder Mineralfarben, 
wie Zinnober, Ultramarin, Berlinerblau, Chrom 
grün, Ocker. 
Bucheckern (Buchein, lat. Nuces fagi, frz. 
Fruits de htee, engl. Beech-nuts),, die Früchte 
der Buche, Fagus silvatica, bilden ein vor 
treffliches Mastfutter für Schweine, sind aber 
andern Haustieren schädlich. Man sammelt sie 
zur Aussaat, zur Fütterung, zur Ölgewinnung 
und zur Verwendung als Kaffee-Ersatz. Zur 
Aussaat werden die B. durch den Handel ver 
breitet. 
Bucheckernöl (Buchenkernöl, lat. Oleum nu- 
cum fagi, frz. Huile des fruits de h6tre, engl. 
Beech-oil), das zu etwa 17 0/0 in den Früchten 
der Rotbuche, Fagus silvatica, enthaltene fette 
Öl wird durch Pressen gewonnen und ist, na 
mentlich wenn es kalt und aus geschälten 
Früchten gepreßt wurde, ein vortreffliches 
Speiseöl. Man gewinnt es hauptsächlich in 
Thüringen, der Provinz Hannover und in Frank 
reich. Es ist gelb, geruchlos, hat ein spez. 
Gew. von 0,9225 und erstarrt bei —17,5°. 
Buchsbaumholz (Buchsholz, frz, Bünit, engl. 
Box-wood) von Buxus sempervirens, ist ein 
sehr wertvolles, hartes, äußerst dichtes und halt 
bares Holz von gelblicher bis gelber Farbe. Das 
europäische B., aus Italien, Südfrankreich und 
Spanien sowie das etwas dunklere westindische 
B. wird zu Drechslerarbeiten und zur Verferti 
gung musikalischer Instrumente, Flöten und 
Oboen benutzt. Das türkische und kleinasia 
tische sowie das aus Persien und dem Kaukasus 
dagegen, welches sich durch eine größere 
Gleichmäßigkeit auszeichnet, wird für Holz 
schnitte angewandt und zu diesem Zwecke in, 
der Hirnfläche parallele, Scheiben geschnitten. 
Es kommt über Konstantinopel und geht meist 
nach England, zum kleineren Teile nach Triest. 
Buchweizen (Heidekorn, frz. Blö noir, engl. 
Crap, Darnel, Buck-wheat), eine Polygonazee, 
wird auf ärmerem, sandigen Boden, hauptsäch 
lich in den Heidegegenden der germanisch-sar- 
matischen Tiefebene und den nordischen Ge- 
birgsländern angebaut und bildet hier vielfach 
neben dem Hafer die einzige Mehlfrucht. In 
den Ebenen Nordwestdeutschlands und Hollands 
brennt man die Moore einfach ab und sät den 
B, in die noch warme Asche. Der Körnerertrag 
kann sehr reichlich ausfallen, ist aber meist un 
sicher, besonders wenn es an befruchtenden fn- 
sekten (Bienen) fehlt. Als Stammpflanzen unter 
scheidet man Polygonum fagopyrum und P. 
tartaricum, von denen die erstere den sog. 
gemeinen, meist in Europa angebauten Buch 
weizen liefert, während die letztere, der minder 
wertige sibirische oder schottische Buchweizen, 
meist nur als Futter- und Düngungspflanze an 
gebaut wird. Die im gemeinen B. bisweilen als 
Verunreinigung angetroffenen Samen der ta 
tarischen Art können an ihren ausgeschweiften 
Kanten bestimmt werden. B. wird im geschäl 
ten Zustande sowohl als Grütze wie als Mehl 
verwandt. Das letztere besitzt eine bräunlich 
weiße bis graue Farbe, zeichnet sich durch einen 
ziemlich hohen Gehalt an Protein und Fett, 
neben allerdings ebenfalls beträchtlichem Roh 
fasergehalt aus und dient zur Herstellung von 
Suppen, Pfannkuchen, Würsten usw., eignet sich 
aber nicht besonders zur Brotbereitung. Die 
Kleie, wie das Stroh, bilden wertvolle Futter 
mittel. Als Handelsartikel kommt dem B. nur 
untergeordnete Bedeutung zu, weil er meist an 
Ort und Stelle verbraucht wird. 
Buckskin, (v. d. Engl, buck-skin, wörtlich Bock 
fell), eine Gattung viel fabrizierter Wollstoffe, 
welche an Stelle von Tuch hauptsächlich als 
Beinkleider, in stärkerer Herstellung auch als 
Röcke (Paletotstoffe) getragen werden, sind mit 
wenig Ausnahmen Köpergewebe und haben als 
solche mehr Elastizität als die Tuche. Sie sind 
mehr oder weniger gewalkt, auf der rechten 
Seite glatt geschoren, ohne vorher gerauht zu 
sein, und besitzen infolge der stärkeren Drehung 
des Garnes nicht den Glanz des Tuches. Die
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Merck’s Warenlexikon Für Handel, Industrie Und Gewerbe. G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft, 1919.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.