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Die politische Ökonomie des Rentners

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Bibliographic data

fullscreen: Die politische Ökonomie des Rentners

Monograph

Identifikator:
897012496
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-11642
Document type:
Monograph
Author:
Madelung, Ernst http://d-nb.info/gnd/116654805
Title:
Die Entwicklung der deutschen Portland-Zement-Industrie ...
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (99 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Entwicklung der deutschen Portland-Zementindustrie bis zur Krise der Jahre 1901/02
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die politische Ökonomie des Rentners
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die bürgerliche Nationalökonomie nach Marx
  • I. Kapitel. Die methodologischen Grundlagen der Grenznutzentheorie und des Marxismus
  • II. Kapitel. Die Werttheorie
  • III. Kapitel. Die Werttheorie (Fortsetzung)
  • IV. Kapitel. Die Profittheorie
  • V. Kapitel. Die Profittheorie (Fortsetzung)
  • Schluss
  • Index

Full text

Die bürgerliche Nationalökonomie nach Marx yö 
der Prozeß der technischen Vervollkommnung vorwärts schreitet. 
Für den Proletarier ist somit die Psychologie des Produzen- 
ten charakteristisch. Umgekehrt ist für den Rentner 
die Psychologie des Konsumenten; charakte- 
ristisch. 
Ferner. Wir sahen bereits, daß die hier in Betracht kommende 
Gesellschaftsklasse ein Produkt des Niederganges der Bourgeoisie 
ist; dieser Niedergang steht im Zusammenhang damit, daß die 
Bourgeoisie ihre sozial-nützlichen Funktionen bereits eingebüßt 
hat. Diese eigenartige Stellung der Klasse innerhalb des Produk- 
tionsprozesses, oder, richtiger gesagt, außerhalb des Produk- 
tionsprozesses, führte zur Entstehung eines besonderen sozialen 
Typus, der sich sozusagen durch seine Asocialität auszeichnet. 
Ist die Bourgeoisie an sich schon von ihren Windeln an in- 
dividualistisch, denn die Grundlage ihres Daseins bildet die wirt- 
schaftliche Zelle, die in hartem Konkurrenzkampf für ihre 
selbständige Existenz mit anderen Zellen liegt, — so verschärft 
sich dieser Individualismus bei dem Rentner noch mehr. Der 
Rentner kennt überhaupt kein soziales Leben, — er steht abseits 
von ihm; die sozialen Bande zerfallen, sogar die allgemeinen 
Aufgaben der Klasse vermögen nicht die „sozialen Atome“‘‘ zu- 
sammenzuschweißen. Es verschwindet nicht nur das Interesse an 
den kapitalistischen Unternehmungen, sondern an allem ‚„So- 
zialen‘‘ schlechthin. Die Ideologie einer derartigen Schicht ist not- 
gedrungen stark individualistisch; besonders scharf äußert sich 
dieser Individualismus in der Aesthetik dieser Klasse: jede Be- 
handlung der sozialen Themen erscheint eo ipso als „unkünstle- 
risch‘, grob‘; „tendenziös‘. 
Ganz anders entwickelt sich die Psychologie des Proletariats. 
Rasch wirft es die individualistische Schale jener Klassen von 
sich ab, denen es entstammt: des städtischen und ländlichen 
Kleinbürgertums. Eingesperrt in die steinernen Mauern der Groß- 
städte, konzentriert an den Stätten der gemeinsamen Arbeit und 
des gemeinsamen Kampfes, entwickelt das Proletariat die Psycho- 
logie des Kollektivismus, des maximalen Empfindens der sozialen 
Bande; nur auf den allerfrühesten Entwicklungsstufen, solange 
das Proletariat sich noch nicht zu einer besonderen Klasse ent- 
wickelt hat, zeigen sich noch individualistische Tendenzen, — 
dann verschwinden sie aber spurlos. Und so entwickelt sich das
	        

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Die Politische Ökonomie Des Rentners. Verl. für Literatur und Politik, 1926.
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