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Die Entwicklung der deutschen Portland-Zement-Industrie ...

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der deutschen Portland-Zement-Industrie ...

Monograph

Identifikator:
897012496
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-11642
Document type:
Monograph
Author:
Madelung, Ernst http://d-nb.info/gnd/116654805
Title:
Die Entwicklung der deutschen Portland-Zement-Industrie ...
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (99 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Entwicklung der deutschen Portland-Zementindustrie bis zur Krise der Jahre 1901/02
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der deutschen Portland-Zement-Industrie ...
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung. Begriffserklärung der verschiedenen Arten hydraulischer Bindemittel, kurze Angaben über die Fabrikation des Portland-Zementes und seine Anwendung
  • II. Die Entwicklung der deutschen Portland-Zementindustrie bis zur Krise der Jahre 1901/02
  • III. Die Kartelle in der deutschen Portland-Zementindustrie
  • VI. Die deutsche Portland-Zementindustrie in ihrem Verhältnisse zum Auslande

Full text

Die Entwicklung der deutschen Portland-Zementindustrie usw. 29 
Faß Zement durch die größere Produktion verminderten, und 
auch durch technische Fortschritte dazu beigetragen wurde. Die 
Ausfuhr war im allgemeinen auch günstig, besonders nach den 
überseeischen Absatzgebieten, nach Österreich, Rußland und der 
Schweiz ging sie dagegen weiter zurück. Das war jedoch damals 
nicht sehr wichtig, da die Fabriken im Inlande voll beschäftigt 
waren. Wie günstig sich die Geschäftsergebnisse gestalteten, 
sieht man am besten an den Aktiengesellschaften (s. Tabelle III 
und IV), da weit über die Hälfte der ganzen Produktion aus 
Fabriken stammte, die sich in Händen von Aktiengesellschaften 
befanden. Der Grund dafür liegt darin, daß es, wie heute, auch 
schon damals zweckmäßig war, von vornherein eine große Anlage 
zu schaffen, um die Produktionselemente voll ausnützen zu können 
und die Gestehungskosten zu verringern. Eine kleine Fabrik 
konnte gegen die großen nicht mit Erfolg konkurrieren, weil sie 
zu teuer arbeitete. Eine große Fabrik kann sich auch Neben 
betriebe angliedern, die bei einer kleinen Anlage nicht genügend 
beschäftigt werden könnten. Einen guten Überblick über Höhe 
des Anlagekapitals bekommen wir aus dem Handbuch der 
deutschen Aktiengesellschaften. Nach diesen betrug das Aktien 
kapital bei insgesamt 66 Gesellschaften im Jahre 1900 weniger 
als eine Million Mark bei 11; 1,0—1,9 Millionen bei 31; 2,0—3,0 
Millionen bei 16 und über 3 Millionen bei 8 Gesellschaften. Um ein 
so großes Kapital aufzubringen, ist aber die Form der Aktien 
gesellschaft die geeignetste, auch könnte das Risiko, von so hohen 
Summen in schlechten Jahren keine Zinsen zu erhalten, von 
wenigen nicht übernommen werden. Schließlich spricht die 
Möglichkeit, sich leichter Kredit beschaffen zu können noch für 
die Form der Aktiengesellschaft; daß diese Möglichkeit bei 
so großen Anlagen eine bedeutende Rolle spielt, ist ohne 
weiteres klar. 
Infolge des außerordentlich großen Bedarfes und der guten 
Erträgnisse der Portland-Zementfabriken, wurde naturgemäß die 
Produktion sehr stark vergrößert. Die bestehenden Fabriken 
erweiterten ihre Anlagen bedeutend und neue Fabriken wurden
	        

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Die Entwicklung Der Deutschen Portland-Zement-Industrie ... Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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