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Die Entwicklung der deutschen Portland-Zement-Industrie ...

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der deutschen Portland-Zement-Industrie ...

Monograph

Identifikator:
897012496
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-11642
Document type:
Monograph
Author:
Madelung, Ernst http://d-nb.info/gnd/116654805
Title:
Die Entwicklung der deutschen Portland-Zement-Industrie ...
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (99 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Die deutsche Portland-Zementindustrie in ihrem Verhältnisse zum Auslande
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der deutschen Portland-Zement-Industrie ...
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung. Begriffserklärung der verschiedenen Arten hydraulischer Bindemittel, kurze Angaben über die Fabrikation des Portland-Zementes und seine Anwendung
  • II. Die Entwicklung der deutschen Portland-Zementindustrie bis zur Krise der Jahre 1901/02
  • III. Die Kartelle in der deutschen Portland-Zementindustrie
  • VI. Die deutsche Portland-Zementindustrie in ihrem Verhältnisse zum Auslande

Full text

Die deutsche Portland-Zementindustrie in ihrem Verhältnisse zum Auslande. 77 
kommen, weil diese ihm sein Absatzgebiet im Königreich Sachsen 
streitig machte. Danach zahlte das Syndikat an die genannte 
Fabrik jährlich 10000 Mk. und mußte ein bestimmtes Quantum 
für sie absetzen, während sie den Versand nach Sachsen ein 
stellte h Das süddeutsche Syndikat traf 1904 ebenfalls eine 
Abmachung mit dem österreichischen und zwar des Inhalts, 
daß jedes Kartell eine bestimmte Menge des anderen abzusetzen 
hat, wobei der Anteil Österreichs vier mal so groß festgesetzt 
wurde als der Süddeutschlands 1 2 . Mit seinem anderen Nachbarn, 
der Schweiz verglich sich der süddeutsche Verband ebenfalls; 
danach sollte der Absatz in das fremde Land von beiden Kon 
trahenten eingestellt werden außer bei beiderseitigen Rheinbauten 
an der Grenze, bei denen beide Länder an der Zementlieferung 
gleichmäßig beteiligt sein sollten 2 . Auch die belgischen Fabriken 
haben namentlich in neuerer Zeit in Rheinland-Westfalen und 
Holland den deutschen Werken starke Konkurrenz gemacht, was 
ihnen um so leichter wurde, als sie wegen niedrigerer Löhne 
und sozialer Lasten billiger produzieren. Auch hier wurde eine 
vertragliche Regelung notwendig, sie kam 1904 mit Wirkung ab 
1905 zustande, und es beteiligten sich daran die drei Syndikate 
in Süddeutschland, Rheinland-Westfalen und Belgien. Das letztere 
stellte seinen Absatz in das Gebiet der beiden ersteren und aller 
derer, die sich diesem gegenüber verpflichtet hatten, keinen 
Zement nach Belgien zu liefern, ein und übernahm den Absatz 
eines bestimmten Anteils für das süddeutsche und rheinisch 
westfälische Syndikat. Für den Absatz in Holland gründeten 
die drei Syndikate die Handelsgesellschaft „Vereinigte Deutsch- 
Belgische Zementfabriken“ mit einer Verkaufsstelle, die den 
Absatz nach bestimmten Prozentsätzen auf sie verteilt. Seiner 
Struktur nach entspricht dieses holländische Syndikat den höher 
entwickelten deutschen Kartellen. Ihm traten auch noch der 
englische Zementtrust, die Société Anonyme des Ciments Français 
in Paris und die Portland-Zementwerke in Christiania bei. Es 
1 Akten der Oppelner Handelskammer über Tarifierung von Zement. 
2 May, S. 70.
	        

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Die Entwicklung Der Deutschen Portland-Zement-Industrie ... Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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