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Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit

Monograph

Identifikator:
897231309
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-12220
Document type:
Monograph
Author:
Sawelieff, Maximilian http://d-nb.info/gnd/1036372987
Title:
Die Eisenindustrie in Südrußland
Place of publication:
Weida i. Th.
Publisher:
Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (130 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die südrussische Eisenindustrie in der Gegenwart
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Grundlegung
  • Zweiter Teil. Die neuere Finanzentwicklung der Vergleichsländer
  • Dritter Teil. Die Staatsausgaben in der Gliederung nach Ausgabezwecken
  • Vierter Teil. Die Staatsausgaben in ihrer Gliederung nach Ausgabearten
  • Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Sachregister

Full text

— 341 — 
3. Viehzucht. 
Zur Förderung der Viehzucht werden im britischen Etat Beträge für Zuchtprämien bereitgestellt. 
Daneben kommen Ausgaben in Form von Entschädigungen für das auf Grund der viehseuchenpolizeilichen 
Bestimmungen getötete Vieh vor, die als Quasisubventionen zugunsten der Viehzucht anzusehen sind, 
Wenn man die Bedeutung der Viehzucht in Großbritannien berücksichtigt, so sind die Aufwendungen des 
Staates hierfür, wie sie in der folgenden Übersicht zusammengestellt sind, als gering anzusprechen: 
1912/13 1925/26 
Original- Vorkriegs- 
ziffern kaufkraft 
in 1000 £ 
Pferdezuchtprämien .........7117000000 1000000000000 nr 45 = — 
Sonstige Viehzuchtsubventionen ...........000000000 000 —_ 2 3 
Entschädigungen für behördlicherseits getötetes Vieh 2.44 53 47 TE 
Insgesamt.... 98 63 
4. Fischerei. 
Die Fischerei (vorwiegend Seefischerei) gehörte in Großbritannien vor dem Kriege zu denjenigen 
Produktionszweigen, die überwiegend für den Export arbeiteten. 
Durch den Krieg hat besonders die britische Hochseefischerei sehr gelitten, da sie der U-Bootgefahr 
wegen nahezu völlig eingestellt werden mußte. Nach Beendigung des Krieges hat sie zwar ihre Tätigkeit 
wieder aufgenommen, befindet sich aber seitdem in einer andauernden ernsten Krise. Die Betriebsunkosten 
(vor allem für Kohle und Öl) sindsehr gestiegen, während die Fischpreise eher sinkende Tendenz zeigen. Vor 
allem wirken sich diese Verhältnisse bei der Heringsfischerei aus, deren Absatzgebiete in Mittel- und Ost- 
europa weniger aufnahmefähig geworden sind. In den Jahren 1919 und 1920 nahm die britische Regierung 
den Heringsfischern ihre Fänge zu einem festen Preise ab, doch ist diese Maßnahme inzwischen wieder ein- 
gestellt worden. Die Fischproduktion Großbritanniens ergab für die Jahre 1913 und 1924 folgendes Bild: 
1913 1924 
Mengenergebnisse in 1000 t*) .........-.-.... 00220 ss 440 1171 1.034 
Wertergebnisse in 1000 £7%) .........20000010211nnr tt 13 733 19 800 
Außerdem Wert der gefangenen Schellfische in 1000 £ ........+.+++44 400 550 
Die oberste Fischereibehörde für England ist. das Ministerium für Landwirtschaft und Fischerei. In 
Schottland, wo die Hochseefischerei eine besonders wichtige Rolle spielt, besteht ein besonderes Fishery 
Board. Das Interesse, das die Regierung der Fischerei hier entgegenbringt, drückt sich u. a. auch darin 
aus, daß in dem bearbeiteten Nachkriegsetat ein Fisheries Department neu auftaucht, das besonders mit 
wissenschaftlichem und statistischem Personal ausgestattet ist. Im Zusammenhang hiermit ist auf die 
Ausgaben zugunsten der Nordseefischereiforschung hinzuweisen. Die Nordseefischerei wird — allerdings 
in geringem Umfange — sowohl vor als auch nach dem Kriege durch die Gewährung staatlicher Prämier 
gefördert. Nach dem Kriege erhalten die Heringsfischer Staatsdarlehen zur Beschaffung von Ersatz für 
abgetriebene Netze. Die Ausgaben der britischen Regierung für die Fischerei stellen sich nach den beiden 
bearbeiteten Etats im einzelnen wie folgt: 
1912/13 1925/26 
Original- Vorkriegs- 
ziffern kaufkraft 
in 1000 £ 
Fishery Board, Schottland 4.20. re Ca 
Fisheries Department, Schottland +... 0er 
Fischereiförderung, England .............+2010001+ +50 
» Ba 
Nordseefischerei, Forschung .....+...+....:170*+> 110 15 
Büro dafür in. Kopenhagen ..+.4.44410 04er re 
Nordseefischerei, Prämien ..>++7+++++40440000 140 Hrn 
„ Subvention für abgetriebene Netze .... 
Insgesamt .... 16 
1) Ausschließlich Schellfisch und Lachs, jedoch einschließlich Seelachs und Seeforellen für England und Wales
	        

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Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien Und Italien in Der Vor- Und Nachkriegszeit. Reimar Hobbing, 1927.
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