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Die Eisenindustrie in Südrußland

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Bibliographic data

fullscreen: Die Eisenindustrie in Südrußland

Monograph

Identifikator:
897231309
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-12220
Document type:
Monograph
Author:
Sawelieff, Maximilian http://d-nb.info/gnd/1036372987
Title:
Die Eisenindustrie in Südrußland
Place of publication:
Weida i. Th.
Publisher:
Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (130 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die südrussische Eisenindustrie in der Gegenwart
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Eisenindustrie in Südrußland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil. Geschichte der Eisenindustrie in Südrußland
  • Zweiter Teil. Die südrussische Eisenindustrie in der Gegenwart
  • Schluß

Full text

115 
8* 
Schienen sind bei der Berücksichtigung der sonst üblichen Preise 
auf Roheisen verhältnismäßig hoch. Wenn sie so hoch gehalten 
werden, geschieht es, um den Export nach dem Auslande um 2ö°/ 0 
billiger, als die inneren Marktpreise sind, zu ermöglichen 1 .“ Die 
Regierungspolitik offenbart sich damit in voller Klarheit. Sie besteht 
also, wie auch schon früher berührt wurde, in der künstlichen Unter 
stützung einer Reihe bestimmter Kreise von Großindustriellen durch 
Zahlung von hohen Preisen. Dies geschieht in der Annahme, daß 
der Staat die Produktions- und die Absatzverhältnisse seiner Klienten 
für die in seinem Sinne nötigen Zwecke beeinflussen könne. Die 
Ausfuhr von Eisenbahnmaterial hat also einen rein künstlichen 
Charakter. Wenn wir aber verschiedene künstliche Mittel außer 
Betracht lassen, und die Frage stellen, oh die russische Eisenindustrie 
bei dem Eisenbahnmaterialexport einen festen Boden unter den 
Füßen hat, so müssen wir die Frage verneinen. Im günstigsten Falle 
können nur ein paar Gesellschaften, die besonders günstige Produktions 
verhältnisse haben, zeitweilig die guten Konjunkturen im Auslande 
ausnutzen. So konkurrierten einige südrussische Eisenwerke im 
Jahre 1907, als die Schienenpreise in Europa sehr hoch waren, mit 
einem gewissen Erfolg mit dem Weltsyudikat für Schienenproduktion. 
Sie sind sogar jetzt in dieses Syndikat als Mitglieder eingetreten und 
haben 7 °/ 0 des Gesamtabsatzes auf ihren Anteil bekommen. Von 
einer planmäßigen Entfaltung aber des Schienenexportes, wie auch 
besonders anderer Eisenbahnartikel kann hier ernstlich nicht die 
Rede sein. Es wird immer die wichtigste Tatsache bleiben: je 
komplizierter die Produktion ist, um so mehr braucht sie qualifizierte 
Arbeitskräfte und Arbeitsprozesse für die Herstellung dieser Produkte, 
und desto schwieriger wird die Konkurrenz zwischen den relativ 
unvollkommen organisierten russischen Werken und den besser ein 
gerichteten ausländischen; dabei sprechen wir noch gar nicht über 
das Vorhandensein einer dazu notwendigen Exportorganisation und 
fester Beziehungen zu ausländischen Kunden. 
Der Export der übrigen Marktsorten, die wir erwähnt hatten, 
hat keine erkennbare Bedeutung. Es wurden Mengen von Schwellen 
wie auch andere Sorten ausgeführt. Daun kommt Bruch und altes 
Eisen in Betracht usw. Auch bei der Absetzung von Marktsortimenten 
kommt hie und da eine Tendenz zur Geltung, den Export auf Kosten 
der inneren Konsumenten zu betreiben. So exportiert man gerne 
die Eisenprodukte, die auf dem inneren Markte kai’telliert sind, und 
dann unter Preisen, die bedeutend niedriger als die inländischen sind. 
Damit gelingt es auch, die Preise auf dem inneren Markte hoch zu halten. 
Als Absatzmärkte für die russischen Exportprodukte erscheinen 
einige Länder der Balkanhalbinsel, ferner Italien, Deutschland, 
1 Kaffenhaus, a. a. 0., S. 143.
	        

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Die Eisenindustrie in Südrußland. Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen, 1911.
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