Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Eisenindustrie in Südrußland

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Eisenindustrie in Südrußland

Monograph

Identifikator:
897231309
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-12220
Document type:
Monograph
Author:
Sawelieff, Maximilian http://d-nb.info/gnd/1036372987
Title:
Die Eisenindustrie in Südrußland
Place of publication:
Weida i. Th.
Publisher:
Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (130 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Schluß
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Eisenindustrie in Südrußland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil. Geschichte der Eisenindustrie in Südrußland
  • Zweiter Teil. Die südrussische Eisenindustrie in der Gegenwart
  • Schluß

Full text

124 
Vor einigen Jahren wurde in der russischen Fachpresse noch 
eine andere Möglichkeit der Eisenerzversorgung des Südens ziemlich 
lebhaft erörtert. Man plante damals, für die Versorgung der süd 
lichen Hütten die Uralschen Eisenerze heranzuziehen. Der Plan be 
ruhte auf der Voraussetzung, daß der Süden Steinkohle in hohem 
Maße besitzt und verhältnismäßig wenig Eisenerze, der Ural dagegen 
eine kolossale Menge guter Eisenerze und keine für die Verhüttung 
nötigen Steinkohlenlager. Man wollte eine Art Austausch von Roh 
stoffen ermöglichen, so daß der Ural sein Eisenerz, der Süden seinen 
Koks dem anderen Gebiete liefert. 
Als Verbindungsweg kam nach verschiedenen Rechnungen die 
direkte Eisenbahnverbindung in Betracht, oder die gemischte (teil 
weise mittels der Wolga — von Samara bis Zarizyn) 1 . Die Ver 
hüttung der Uralschen Eisenerze mußte nach dieser Berechnung für 
den Süden im Vergleich mit der Verwendung der Krivoj-Rog-Eisen- 
erze bloß eine Mehrausgabe von etwa 3 1 /^—4 Kop. pro Pud ver 
ursachen, eine Mehrausgabe, die durch die Verteuerung der Krivoj- 
Rog-Eisenerze auch zu Null werden könnte. 
Der ganze Plan aber scheint uns ziemlich künstlich zu sein. 
Man ging bei der Kostenberechnung von der Voraussetzung aus, daß 
der gegenwärtige Preis der Uralschen Risenerze etwa 1 1 / 2 —2 Kop. 
pro Pud kostet. Das hängt aber ganz und gar von dem auf ein 
enges Gebiet begrenzten Absatz dieser Erze ab, die überhaupt nur 
von den Uralschen Hütten verwendet werden. Bei der Steigerung 
der Nachfrage seitens des Südens werden selbstverständlich auch die 
Preise der Uralschen Eisenerze eine bedeutende Steigerung erfahren, 
was die ganze Rechnung in Verwirrung bringen würde. 
Es kommen aber auch andere Bedenken dazu. Man ging von 
der Tatsache aus, daß zwischen beiden Bezirken eine Art von Gegen 
leistung entstehen wird. Schon Brandt bemerkte darüber mit vollem 
Recht, daß, wenn der Süden aus diesem Austausche auch Nutzen 
ziehen könnte, doch das für den Ural gar nicht der Fall sei 1 2 . Speziell 
für den Ural kommen noch einige andere Möglichkeiten in Betracht, 
wie z. B. das Beziehen des sibirischen Kokses, was für ihn bedeutend 
vorteilhafter wäre. 
Man könnte über den Plan in dem Falle ernstlich sprechen, 
wenn man nämlich das Uralgebiet nur als Eisenerzlager betrachten 
würde und die Möglichkeit seiner selbständigen Eisenindustrie ver 
neinte. Diese Möglichkeit scheint uns aber der Wirklichkeit nicht 
zu entsprechen. Im Zusammenhänge mit dieser Frage sind wir nun 
zur Betrachtung der Konkurrenzfähigkeit und der Entwickluugs- 
aussichten der Uralschen Eisenindustrie gekommen. 
1 Man wollte für die Werke des Südens die großen Eisenerzlager des süd 
lichen Urals — die Berge Blagodati und Bakal in Anspruch nehmen. 
2 Brandt, S. 147.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Eisenindustrie in Südrußland. Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen, 1911.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.