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Die Eisenindustrie in Südrußland

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Bibliographic data

fullscreen: Die Eisenindustrie in Südrußland

Monograph

Identifikator:
897231309
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-12220
Document type:
Monograph
Author:
Sawelieff, Maximilian http://d-nb.info/gnd/1036372987
Title:
Die Eisenindustrie in Südrußland
Place of publication:
Weida i. Th.
Publisher:
Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (130 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Geschichte der Eisenindustrie in Südrußland
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Eisenindustrie in Südrußland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil. Geschichte der Eisenindustrie in Südrußland
  • Zweiter Teil. Die südrussische Eisenindustrie in der Gegenwart
  • Schluß

Full text

23 
Olivieri nicht weit von Druschkowka im Donezbassin Anthrazit 
entdeckt. 
Im Jahre 1833 war im Luganskwerke wieder eine Probe gemacht 
worden, das Roheisen jetzt, aus dem lokalen Eisenerze zu gewinnen. 
Zwar bekam man bei diesem Versuche Roheisen, aber es war von 
ganz ungenügender Qualität. Das Luganskwerk führte in dieser 
ganzen Zeit wegen dieser wie auch verschiedener anderer Mißerfolge 
ein sehr klägliches Dasein. Die neuen Kohlengruben, die den Zweck 
hatten, das Werk mit Kohle zu versorgen, konnten daher auch nicht 
emporkommen. Iin Jahre 1839 fanden die französischen Ingenieure 
Le Play und Molignau im Donezbassin eine jährliche Steinkohlen 
produktion von nur 877 000 Pud. 
Die früher erwähnten staatlichen Gruben und das Luganskwerk 
waren in einen Bergbezirk zusammengefaßt. Dieser Bezirk, wie auch 
die anderen ähnlichen, hatte seine Polizei, Kirchen, Gericht, Ver 
waltung usw. Sie erließen verschiedene Verordnungen und Maß 
regeln, welche manchmal die kleinsten Einzelheiten des Gewerbes 
regelten. So hat man z. B., um den Steinkohlenverbrauch zu ver 
mehren, einen Erlaß im Luganskbezirk veröffentlicht, in welchem 
den dortigen Speckschmelzereien nur mit Steinkohle zu heizen erlaubt 
war. Gewiß konnten solche Maßregeln nicht viel nutzen, und drei 
staatliche Gruben hörten bald mit ihrer Arbeit auf. Die Steinkohlen 
förderung dauerte nur in Lissitschansk fort, aber auch hier in sehr 
beschränktem Maße. Selbst das Luganskwerk kam, nachdem die 
Versuche mit der Schmelzung nicht gelungen waren, mehr und mehr 
* in Verfall, bis es sich endlich zum völligen Stillstand genötigt sah 1 . 
Im Jahre 1830 wurden die ersten Eisensteinlagerungen auf der 
Tamaj-flalbinsel (gegenüber der Stadt Kertsch) entdeckt und im 
Jahre 1837 große Eisenerzlager auf der Kertseh-Halbinsel 1 2 . Nach 
dem die ersten Versuche in Lugansk zu keinem Ergebnis geführt 
hatten, setzte die Regierung ihre Versuche auf der Halbinsel Kertsch 
fort. Man schlug vor, hier ein Werk zu bauen und die Eisenerz- 
verhüttuug mit dem Druschkowsk-Anthrazit durchzuführen. Nach 
einer Reihe von Mißerfolgen wurde hier im Jahre 1848 das erste 
Roheisen gewonnen; aber auch dieses Eisen war von einer nicht 
genügenden Qualität; 1855 wurde das Werk während des Krim 
krieges vollständig zerstört. Im Jahre 1845 wurde dann noch ein 
Werk im Gouvernement Jekaterinoslaw an dem Flusse Sadka ge 
gründet. Das Werk wurde zu Ehren Peter des Großen „Petrowsk- 
Werk - ‘ genannt. Die Verhüttung verlief zuerst ganz günstig; es 
wurden ca. 90000 Pud Roheisen gewonnen, der Hochofen war aber 
nicht genügend feuerfest und nach einigen mißlungenen Versuchen, 
1 Eelkner, Steinkohle u. Eisen in Rußland, St, Petersburg, S. 43 (russisch). 
2 Keppen, a. a. O. S. 16.
	        

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Die Eisenindustrie in Südrußland. Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen, 1911.
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