Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Eisenindustrie in Südrußland

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Eisenindustrie in Südrußland

Monograph

Identifikator:
897231309
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-12220
Document type:
Monograph
Author:
Sawelieff, Maximilian http://d-nb.info/gnd/1036372987
Title:
Die Eisenindustrie in Südrußland
Place of publication:
Weida i. Th.
Publisher:
Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (130 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Geschichte der Eisenindustrie in Südrußland
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Eisenindustrie in Südrußland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil. Geschichte der Eisenindustrie in Südrußland
  • Zweiter Teil. Die südrussische Eisenindustrie in der Gegenwart
  • Schluß

Full text

50 
erst auf dem Papier existierten. Nachdem man die Bestellung be 
kommen hatte, kaufte man in Amerika ein vollständig eingerichtetes 
Röhrenwerk und ließ alle zugehörigen Maschinen und Einrichtungen 
direkt nach Mariupol per Schiff transportieren. Im Dezember 1898 
begann man die Zusammenstellung aller Teile — im Februar 1899 
war das Werk schon im Betriebe . . . Der Gründungsplan des 
Werkes war sehr großzügig gedacht, seine Durchführung stieß aber 
auf verschiedene Schwierigkeiten. So konnte man von den geplanten 
acht Hütten nur zwei zustande bringen. Aber auch diese standen 
schon im Jahre 1901 still, da sich kolossale Vorräte an Roheisen 
angesammelt hatten. Man brauchte für den Bau immer neue 
Kapitalien, deren Beschaffung immer schwieriger wurde. Alle diese 
Umstände hatten zu Folge, daß die Gesellschaft stark mit Schulden 
überlastet wurde. 
Die erste Gesellschaft, die ihre Produktion auf die Kertsch- 
Eisenerze basierte, war die „Taganrog A.-G.“. Sie wurde im Jahre 
1896 unter Mitwirkung der belgischen Gesellschaft „d’Ougree“ 
(Lüttich), der „Toleries Liegeoises- und der „Fabrique de tubes de 
Louvroil“ gegründet 1 . Die Gesellschaft besitzt ein großes Gebiet 
von Kertsch-Eisenerzlagern, deren Förderungskosten 1—2 Kop. nicht 
überschreiten, was mit den Transportkosten 4—5 Kop. 1 2 ausmacht. 
Sie hat auch einen Kontrakt in Krivoj-Rog abgeschlossen und be 
zahlt hier 2,75 Kop. für ein gewonnenes Pud Eisenerz. Das 
Taganrog-Werk wurde bei der Stadt Taganrog erbaut und im Jahre 
1897 in Betrieb gesetzt. Das Aktienkapital betrug 5 000 000 Rbl. 
Die Gesellschaft mußte aber sofort ihr Aktienkapital erhöhen. 
Eine andere Gesellschaft, die mit der Taganrog A.-G. viel 
Ähnlichkeit hat, ist die „Societe Providence Russe“, die von der 
belgischen Aktiengesellschaft „Providence“ im Jahre 1897 gegründet 
wurde. Die Gesellschaft hat große Lager von Eisenerzen auf der 
Halbinsel Kertsch gepachtet, so daß die Erzvorräte für hundert 
Jahre gesichert sind. Ausserdem hat man auch in Krivoj-Rog 
einige Kontrakte abgeschlossen. Das Werk ist nicht weit von 
Mariupol erbaut und hat einen eigenen Hafen. Auch hier ist ein 
guter Teil des ursprünglichen Planes nicht zur Ausführung gelangt, 
Die ursprünglichen Berechnungen hatten eine Reihe von konkreten 
Tatsachen nicht berücksichtigt, und das Aktienkapital von 15 000 000 
Francs erscheint viel zn niedrig. Dazu kamen auch verschiedene 
finanzielle Mißbräuche bei der Gründung, so daß die kommende 
Krisis die Gesellschaft vollständig desorganisierte. 
Die letzte Gesellschaft, die hierher gehört, ist die „Kertsch A.-G.“, 
die auch hauptsächlich mit belgischem Gelde, dazu, noch unter Bei 
1 Trasenster, a. a. O., Rev. univers. des rnines. 1899, S. 194. 
2 1 rasenster, a. a. O., Kev. univers. des mines. 1899, S. 193.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Banking Standards under the Federal Reserve System. A. W. Shaw Company, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.