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Die Eisenindustrie in Südrußland

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Bibliographic data

fullscreen: Die Eisenindustrie in Südrußland

Monograph

Identifikator:
897231309
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-12220
Document type:
Monograph
Author:
Sawelieff, Maximilian http://d-nb.info/gnd/1036372987
Title:
Die Eisenindustrie in Südrußland
Place of publication:
Weida i. Th.
Publisher:
Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (130 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die südrussische Eisenindustrie in der Gegenwart
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Eisenindustrie in Südrußland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil. Geschichte der Eisenindustrie in Südrußland
  • Zweiter Teil. Die südrussische Eisenindustrie in der Gegenwart
  • Schluß

Full text

81 
an Arbeitskräften und ihre ungenügende Qualität der südrussischen 
Eisenindustrie sehr große Schwierigkeiten. 
Als Hughes im Jahre 1869 sein Werk gründete, mußte er, wie 
wir schon früher erwähnten, alle mehr oder weniger verantwortlichen 
Posten Engländern überlassen. Später traten dann mit der Ent 
wicklung des Werkes die russischen Arbeiter immer mehr in den 
Vordergrund und Anfang der 90er Jahre existierte dann schon ein 
neuer Nachwuchs der ersten in Jusowo angesiedelten Arbeiter. 
Mit der raschen Entwicklung der Eisenindustrie in den 90er Jahren 
mußte die Arbeiterbevölkerung Südrußlands sich stark vermehren. Die 
drei Bestandteile des neuen Arbeiterstandes der Werke waren: 1. der 
heimische, aus dem mittleren Rußland eingewanderte Bauer, 2. der 
eingewanderte russische und 3. der ausländische Arbeiter. 
Wie bekannt, pflegen die Bauern der wenig fruchtbaren 
Gouvernements oder derjenigen, wo wegen der Eigentumsverhältnisse 
eine überschüssige Bevölkerung vorhanden ist, zu bestimmten Zeiten, 
hauptsächlich im Frühjahr, nach verschiedenen Orten Rußlands zu 
waudern, um dort Arbeitsgelegenheit zu suchen. Viele Tausende 
von ihnen finden Beschäftigung in der Schiffahrt auf der Wolga, 
in Großstädten, wie' St. Petersburg, Moskau, Odessa; viele wandern 
endlich in die fruchtbaren südrussischen Gouvernements, wo sie 
landwirtschaftliche Arbeiten auf größeren Gütern übernehmen. Mit 
der Entwicklung des Bergbaues wird diese Strömung eine ständige 
Quelle von Arbeitskräften für die Steinkohlen- und Eisenerzgruben. 
Die Bauern erlangen in dieser Weise auch Beschäftigung in Eisen 
werken als Tagelöhner und unqualifizierte Arbeiter. Allmählich 
bleiben sie dann mehr und mehr als ständige Arbeiter; mit der 
Zeit übernehmen sie oft auch die qualifizierten Posten. 
Die komplizierten Betriebe aber, wie Hochöfen und Walzwerke, 
brauchten von Anfang an einen überwiegenden Teil ständiger und 
qualifizierter Arbeiter. Man hatte große Schwierigkeiten, um solche 
Kräfte in ausreichendem Maße zu bekommen. So mußten die 
Gründer der Dniepr-A.-G. (Dnieprovienne) das ganze Personal von 
dem Warschauer Walzwerk nach Südrußland hinüberschaffen, selbst 
verständlich mit der Verpflichtung besserer Bezahlung. Nach Süd 
rußland strömten auch die qualifizierten Arbeiter aus anderen Industrie 
kreisen, insbesondere aus dem mittleren Rußland. 
Viele Unternehmungen waren gezwungen, außer russischen 
Arbeitern auch gebildete Arbeiter vom Auslande zu beziehen. Wie 
bedeutend die Zahl dieser nach Südrußland verpflanzten Arbeiter 
war, zeigen folgende Zahlen. Die Russo-Beige A.-G. hatte bei 
Gründung des Werkes 400 belgische Arbeiter, Taganrog 360 bezogen. 
Es sind aber nicht nur Belgier, sondern auch Engländer, Franzosen 
und Deutsche unter den Ausländern. Mit der Entwicklung eines 
ständigen Arbeiterstandes in Südrußland nimmt diese Bewegung be- 
Sawelieff. 6
	        

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Die Kommunalbesteuerung in Italien. Verlag von Gustav Fischer, 1915.
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