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Die Paumgartner von Nürnberg und Augsburg

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Bibliographic data

fullscreen: Die Paumgartner von Nürnberg und Augsburg

Monograph

Identifikator:
897232399
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-12062
Document type:
Monograph
Author:
Krag, Wilhelm http://d-nb.info/gnd/11637523X
Title:
Die Paumgartner von Nürnberg und Augsburg
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 135 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Paumgartner von Augsburg
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Paumgartner von Nürnberg und Augsburg
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Paumgartner von Nürnberg
  • II. Die Paumgartner von Augsburg

Full text

8* 
hoffte, von dem als reich bekannten Paumgartner noch grössere 
Summen für seine Zwecke erlangen zu können. Aber die dies 
bezüglichen Verhandlungen zerschlugen sich, da Paumgartner 
als Geldgeber bald nicht mehr in Betracht kommen konnte 1 ). 
Dafür suchte man ihn für die Zwecke der Adelsverschwörung 
in anderer Weise dienstbar zu machen. Er blieb während der 
Jahre 1562 bis 1564 in Korrespondenz mit Grumbach und dem 
Herzog Johann Friedrich von Sachsen und machte diesem 
wiederholt Mitteilung über seine alchemistischen Versuche. 
In seiner Verzweiflung hatte sich nämlich der Sohn jenes Mannes, 
der einst aus den Bergwerken Tirols Tausende von Mark Silbern 
geholt hatte, der Goldmacherkunst in die Arme geworfen. In 
einem Schreiben vom 23. Oktober 1564 klagte er über seine 
drückenden Schulden und die Versuche des Markgrafen von 
Brandenburg, Hohenschwangau an Bayern zu verkaufen 2 ). 
Er bat dann den Herzog von Sachsen, sich für ihn beim Mark 
grafen zu verwenden und ihm zu raten, wohin er sich wenden 
solle, „wenn er sich eine Zeit abwegs tun wolle“. Was letzteren 
Punkt betrifft, so hatte Grumbach für ihn bereits einen Auftrag: 
er sollte an den Hof des Kaisers sich begeben und diesen ins 
geheim in die Bestrebungen des fränkischen Ritters einweihen. 
Paumgartner begab sich hierauf Ende April 1565 in die Nähe 
Grumbachs und übernahm die Mission nach Wien 3 ). Vom 
Mai 1565 bis März 1566 weilte er am Kaiserhofe, wo er zugleich 
auch eigene Angelegenheiten, die seinen Gantprozess betrafen, 
erledigte. Nach seiner Rückkehr von Wien, wo er natürlich in 
der Grumbachschen Sache nichts ausrichtete, blieb er in der 
Nähe des aufständischen Ritters und wurde wie dieser in die 
Reichsacht erklärt. Rasch folgten sich nun die Ereignisse 
und das Verhängnis brach über die Häupter Grumbachs und 
seiner Anhänger herein. Die Stadt Gotha, in der sich an Herzog 
Johann Friedrichs von Sachsen Seite die Aufrührer verschanzt 
hatten, wurde von Kurfürst August von Sachsen als dem Voll 
strecker der Acht belagert (24. Dezember 1566). Die Festung 
Grimmenstein wurde erstürmt und Grumbach mit seinem 
Anhang, darunter auch David Paumgartner, gefangen ge 
nommen. Man erzählte sich, dass der letztere beim Abzug des 
*) Ortloff I S. 241 ff. 
a ) Ebenda II S. 331. 
3 ) Ebenda II S. 332 ff.
	        

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An Introduction to the Theory of Statistics. Griffin, 1927.
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