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Die Paumgartner von Nürnberg und Augsburg

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Bibliographic data

fullscreen: Die Paumgartner von Nürnberg und Augsburg

Monograph

Identifikator:
897232399
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-12062
Document type:
Monograph
Author:
Krag, Wilhelm http://d-nb.info/gnd/11637523X
Title:
Die Paumgartner von Nürnberg und Augsburg
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 135 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Paumgartner von Nürnberg und Augsburg
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Paumgartner von Nürnberg
  • II. Die Paumgartner von Augsburg

Full text

128 
vorliegt 1 ). Nach seiner Rückkehr wurde er von Maximilian mit 
dem Rittertitel ausgezeichnet und leistete dem Kaiser ver 
schiedentlich Dienste. So zog er im Jahre 1510 mit in den 
Krieg und lernte dabei die Bergwerke in Luenz kennen. Er be 
gann dann dort den Bergbau und steckte in der Hoffnung auf 
künftigen Gewinn grosse Summen in seine Bergwerke. Aber 
trotz seiner auch von der Tiroler Regierung anerkannten Tüch 
tigkeit und Ausdauer gelang es ihm nicht, die Bergwerke in die 
Höhe zu bringen. Er erlebte eine Enttäuschung nach der 
andern, so dass er 1509 seine Schwazer Gruben aufgab. Im 
Jahre 1511 gewährte ihm die Regierung eine Unterstützung 
von 1000 fl, damit er beim Bauen ausharre. Wohl schloss er 
dann Lieferverträge mit oberdeutschen Kaufleuten ab auf 
Silber und Kupfer, er konnte aber die Termine nicht einhalten 2 ). 
Im Jahre 1518 nahm er auch den Bergbau in Schwaz wieder 
auf. Gegen 30 000 fl steckte er in seine Betriebe, konnte aber 
mit den Augsburger Kautherrn nicht konkurrieren. Er geriet 
immer tiefer in Schulden. Seine Hauptgläubiger Jacob Fugger 3 ) 
und die Stöckl bedrängten ihn seit 1519 hart und forderten die 
Rückzahlung des dargeliehenen Geldes, wofür er ihnen seine 
Bergwerke hatte verschreiben müssen. Er wandte sich um 
Hilfe an die Regierung und bat um 3000 fl, die für ihn genügen 
würden, um sich wieder in bessere Verhältnisse emporarbeiten 
zu können. Er scheint jedoch nichts erlangt zu haben, da im 
Jahre 1522 Fugger und Stöckl seine Bergwerke in Besitz 
nahmen 4 ). Er war diesen gegen 22 000 fl schuldig. Seinen 
') Christoph Donauer: Martini a Baumgarten in Braitenbaclr 
peregrinatio in Aegyptum, Arabiam, Palaestinam et Syriam. Norim- 
bergae 1594. Die in Allg. d. Biogr. II 161 genannte Leichenpredigt auf 
Martin Baumgartners Sohn konnte ich bis jetzt nicht einsehen. Nach 
Röhricht-Meisner: Deutsche Pügerreisen nach dem Hl. Lande 
S. 522 wäre dies bereits Baumgartners zweite Palästinareise gewesen. 
In der eben erwähnten Selbstbiographie Baumgartners ist davon aber 
nirgends die Rede. 
2 ) In den Tiroler Prozessbüchern finden sich in den Jahren 152t ff. 
mehrfach Einträge über solche Forderungen Gordian Suiters von 
Kempten u. Hans Manlichs von Augsburg. 
3 ) Jacob Strieder: Eine Fuggerinventur aus dem Jahr 1527 
(in Ztschr. für die gesamte Staatswissenschaft, Ergänzungsheft 17 
[Tübingen 1905] S. 41). 
*) Erst damals begannen die Fugger sich am Bergbau selbst zu
	        

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Citation recommendation

Versand- Und Zollvorschriften Im Verkehr Mit Dem Ausland [Im Aufl. D. Bergischen Industrie U. Handelskammer Zu Reimacheid Zusgest U. Bearb von D. Zollauskunftstelle D. Handelskammer]. Ziegler [u.a.], 1927.
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