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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
897232399
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-12062
Document type:
Monograph
Author:
Krag, Wilhelm http://d-nb.info/gnd/11637523X
Title:
Die Paumgartner von Nürnberg und Augsburg
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 135 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Paumgartner von Augsburg
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

214 
Die Gründer der heutigen Schulen 
Zunächst die Methode. Le Plays Methode 1 ) besteht in 
der Aufnahme von Familienmonographien in einem bestimmten, 
äußerst fein und tiefgreifend ausgearbeiteten Rahmen. Aus dem 
so gewonnenen Material induziert Le Play ein festgefügtes 
System, das er kurzweg „Za Science sociale“ nennt. Die Methode 
Le Plays ist also möglichst genaue und allseitige Tatsachen 
beobachtung auf einem bestimmten Gebiete und Induktion daraus. 
Man würde sich jedoch täuschen, wenn man glaubte, sie sei 
voraussetzungslos. Als Voraussetzungen derselben sind minde 
stens drei zu erwähnen: 1. Le Plays Auffassung von Gegen 
stand und Ziel der Sozialwissenschaft; 2. die Anschauung, daß 
die Pamilie, nicht das Individuum, die Urzelle der Gesellschaft 
ist; 3. die Überzeugung, daß der Mensch nicht von Natur gut, 
sondern schlecht geboren wird. Hierzu kommt noch allenfalls 
als von vornherein Gegebenes Le Plays Gegnerschaft zu den 
Prinzipien von 1789 und sein Mangel an Verständnis für den 
Kulturwert der Errungenschaften der großen französischen Re 
volution. 
Le Plays Auffassung von Gegenstand und Ziel der Sozial 
wissenschaft geht auf de Donald zurück, und zwar in folgen 
der Weise. 
Durch die Lektüre Montaignes und Descartes’ war 
er auf den Standpunkt des cartesianischen Zweifels gekommen, 
bildete sich ein, alles, bis auf die Gesetze des formalen Denkens, 
von sich geworfen zu haben, und suchte, wie Descartes, nach 
einem Ausgangspunkt zum Wiederaufbau einer Weltanschauung. 
Er war damals mit seinem Freunde und späteren Reisegenossen 
Jean Renaud, mit Michel Chevalier u. a. Student an der 
Pariser Bergakademie. Das Interesse dieses Milieus war in 
hohem Maße auf die sozialen Zeitfragen gerichtet. Während 
x ) Unter Methode versteht Le Play ein doppeltes: 1. Das wissenschaftliche 
Investigationsverfabren. In diesem Sinne ist das Wort oben gebraucht. 2. Die 
Mittel und Wege, die ein Volk gebrauchen kann und soll, um den sozialen 
Frieden zu erhalten oder wieder zu gewinnen. Diese Mittel sind: a) die Nach 
ahmung der Einrichtungen, Sitten usw. der „blühenden“ Völker und b) das 
Zurückkehren zu bezw. Festhalten an denjenigen eigenen nationalen Traditionen 
glücklicher Epochen, welche mit den Notwendigkeiten der Gegenwart in Ein 
klang gebracht werden können. Le Play, Organisation du Travail, p. 366. Von 
der Methode in diesem zweiten Sinn weiter unten.
	        

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Taxämter Oder Private Schätzungen? Verlag von W.F. Schulte, 1913.
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