Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzen und Steuern im In- und Ausland

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Finanzen und Steuern im In- und Ausland

Monograph

Identifikator:
897667751
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15473
Document type:
Monograph
Author:
Angerman, Claudius http://d-nb.info/gnd/139656359
Title:
"Wohin weiter"
Place of publication:
Wien
Publisher:
Im Selbstverlage des Verfassers
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (35 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Title page

Document type:
Monograph
Structure type:
Title page
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzen und Steuern im In- und Ausland
  • Title page
  • Contents
  • Erster Hauptteil. Deutsche Finanz- und Steuerstatistik
  • Zweiter Hauptteil. Statistik ausländischer Finanzen und Steuern. Unterlagen zum internationalen Vergleich
  • Index

Full text

— 363 — 
Betrieb bis zum forstwirtschaftlichen Betrieb ansteigt, während der durchschnittliche 
Hektarwert sich gleichzeitig vermindert, Innerhalb der landwirtschaftlichen Betriebe 
zeigt sich die gleiche Tendenz eines Steigens des Hektarwertes mit dem Sinken der 
durchschnittlichen Betriebsgröße auch bei einem Ländervergleich. 
Für die gewerblichen Betriebe sind außer dem Einheitswert auch Rohvermögen und 
Schulden gegeben. Den höchsten Durchschnittsbetrag (je Betrieb) an Rohvermögen 
weisen die Gebiete mit starker gewerblicher Konzentration auf, so die Hansestädte 
Hamburg und Lübeck und die beiden Landesfinanzamtsbezirke Berlin und Düssel- 
dorf. Die Verschuldung beträgt im allgemeinen mehr als ein Drittel des Rohvermögens; 
50 vH des Rohvermögens übersteigt sie in den Landesfinanzamtsbezirken Berlin und 
Unterelbe, aber dennoch ist in diesen beiden Bezirken der durchschnittliche Einheits- 
wert je Betrieb weitaus am höchsten (Übersicht 43). 
Der Durchschnittswert bebauter Grundstücke ist einmal von der Art der Bebauung 
und ihrer Lage, in gewissem Maße auch von ihrer durchschnittlichen Größe abhängig. 
Infolgedessen ist der Durchschnittswert bebauter Grundstücke am höchsten in Gebieten 
mit starker Bevölkerungskonzentration (Berlin, Unterelbe, Karlsruhe, München, Kassel). 
Für den Durchschnittswert un bebauter Grundstücke ist die durchschnittliche Flächen- 
ausdehnung von größerer Bedeutung, vor allem jedoch die Art der späteren Verwen- 
dung, ob für gewerbliche oder Wohnzwecke; er ist weitaus am höchsten in Ober- 
Schlesien (es handelt sich hier vielfach um zukünftige Grubenfelder), sodann im Landes- 
finanzamt Unterelbe und München (Übersicht 43). 
Entsprechend ihrer besonderen Wirtschaftsstruktur spielen in den Großstädten 
als Vermögensarten nur die gewerblichen Betriebe, sowie die bebauten und unbebauten 
Grundstücke eine nennenswerte Rolle. Der Durchschnittswert je gewerblichen Betrieb 
Ist besonders hoch in den Städten mit Schwerindustrie; diese weisen eine verhältnis- 
Mmäßig geringe Zahl an Betrieben, aber eine hohe Einheitswertsumme auf (Hamborn, 
Düsseldorf, Bochum, Frankfurt a. M., Essen und Gelsenkirchen). In Städten mit einer 
hohen Zahl von Betrieben (z. B. Berlin, Hamburg, Bremen, Dresden). ist . der 
durchschnittliche Betriebswert nivelliert. Gemessen an der Gesamtbevölkerung ist aber 
dennoch die Einheitswertsumme in diesen Städten (einschließlich Frankfurt a. M.) am 
höchsten (Übersicht 45). 
Durch hohen Durchschnittswert der bebauten Grundstücke ragen unter den Groß- 
Städten neben Berlin, München, Breslau, Leipzig, Stettin und Wiesbaden hervor. Je Kopf 
der Bevölkerung spielt aber der Durchschnittswert bebauter Grundstücke namentlich in 
Städten mit ausgesprochen wohlhabender Bevölkerung (wie Frankfurt a.M., Wies- 
baden und Bremen) eine Rolle. Die unbebauten Grundstücke weisen höchste Durch- 
Schnittswerte in Augsburg, München, Stuttgart, Dortmund und höchste Beträge je 
opf der Bevölkerung in Köln, Mainz, Chemnitz, Dortmund und Duisburg auf (Über- 
Sicht 45), 
 Gruppiert man die Einheitswerte der verschiedenen Betriebsarten nach Wertgruppen, 
50 findet man, daß nach der Zahl allgemein die Betriebe mit geringem Einheitswert 
Stark überwiegen. Auf die Einheitswertgruppen unter 6 000 AM entfallen, abgesehen 
Yon den bebauten Grundstücken (44,0) überall mehr als 50 von 100 Betrieben, bei den 
lorstwirtschaftlichen (70,5) und Weinbaubetrieben (74,6) sogar mehr als 60 vH aller 
Betriebe, Der Anteil dieser unteren Gruppen an der Einheits wertsumme ist aber 
Stets sehr gering, am geringsten bei den fiorstwirtschaftlichen (1,6 vH) und bei den 
Sewerblichen Betrieben (3,8 vH). Der Schwerpunkt liegt meist bei den mittleren Be- 
riebsgrößen. Die Einheitswerte zwischen 10000 und 100000 A. stellen bei den 
landwirtschaftlichen Betrieben 52,7, bei den gärtnerischen Betrieben 61,3 und beim 
bebauten Grundbesitz 52,0 von 100 .A.4 der Einheitswertsumme. Bei den Weinbau- 
betrieben liegt der Schwerpunkt stärker in den unteren Gruppen, beim unbebauten 
Grundbesitz verschiebt er sich etwas nach oben. In den höchsten Gruppen (Einheits- 
werte über 1 Million) liegt das Schwergewicht bei den forstwirtschaftlichen (50,5) und 
den gewerblichen Betrieben (50,0) (Übersicht 46).
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Zölle Und Steuern Sowie Die Vertragsmässigen Auswärtigen Handelsbeziehungen Des Deutschen Reiches. Hirth, 1886.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.