Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Genussscheine nach schweizerischem Recht

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

Monograph

Identifikator:
897668707
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15691
Document type:
Monograph
Author:
Wolff, Pierre von
Title:
Die Genussscheine nach schweizerischem Recht
Place of publication:
Bern
Publisher:
Buchdruckerei Stämpfli & Cie.
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 161 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
  • Title page
  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z
  • Index

Full text

Photographische Apparate u. Geräte 334 
Photographische Papiere 
Aufnahmegegenstandes gemäß den optischen Ge 
setzen verschiedenen Abstand voneinander haben 
müssen, kann das Vorderteil der Kamera (das 
sog. Objektivbrett) dem Rückteil genähert wer 
den oder umgekehrt (Kameras mit veränder 
lichem Auszug). Die jeweilige Auszugslänge (Ab 
stand der Bildebene vom Objektiv) wird mittels 
der Mattscheibe oder einer Skala gefunden (Ein 
stellung). Kameras mit festem Auszug besitzen 
durch Schnecikengangfassung gegen die Matt 
scheibe verstellbare Objektive. Um ohne Ver 
änderung des gewählten Betrachtungspunktes 
(des Augenpunktes im Bilde) störende Teile (z. B. 
zuviel monotonen Vordergrund) auszuschalten, 
benutzt man die' senkrechte und wagrechte Ver 
schiebbarkeit des Objektives. — Nach ihrer 
Bestimmung unterscheidet man als Haupttypen: 
Reproduktions-, Atelier-, Stativ- und Handappa 
rate. Letztere beide, auch Amateurapparate ge 
nannt, sind die für den Handel wichtigsten. Ent 
sprechend der weiten Verbreitung der Amateure 
werden in der Kamerakonstruktion vielseitige 
Neigungen und Geschmacksrichtungen berück 
sichtigt. Dauernd begehrte Konstruktionen sind 
die Apparate mit herau&klappbarem Laufbrett, 
die zum Teil äußerst flach und je nach Verwen 
dungszweck hoch, quer oder quadratisch gebaut 
sind. Sehr beliebt sind seit längerer Zeit die 
Weinen und kleinsten Bildformate 6,s: 9 und 
4,5 : 6 (besonders die sich selbsttätig auf „Unend 
lich“ einstellende Westentaschenkamera HeagXV 
4,5 :6 und 6,5: 9 der Ernemann-Werke, A.-G., 
Dresden). Ferner die eigentlichen Klappkameras 
mit Schlitzverschluß, die festen, kastenförmig ge 
bauten Spiegelreflexkameras und die neuzeit 
lichen, eng zusammenklappbaren Spiegelreflex- 
apparate (Ernemann-Klappreflex mit doppeltem 
Auszug!) sowie die Amateurstativkameras. Für 
Liebhaberzwecke gelten als normale Bild- und 
Plattenformate die Größen bis 9:12, vielleicht 
auch noch 10:15, da die besonders in Deutsch 
land hoch entwickelte Optik 1 äußerst scharfe 
Bilder ergibt, deren etwaige Vergrößerung (Ver- 
größerungs- und Projektionsapparate, siehe Son 
derliste der Ernemann-Werke A.-G., Dresden) 
eine beliebte Winter- und Abendbeschäftigung 
bildet. Beachtenswert sind noch Reihenbilder 
apparate, sog. Kinematographien (die Ernemann- 
Werke liefern auch für Amateurzwecke hervor 
ragende, preiswerte Modelle). Liier unterscheidet 
man einen Aufnahmekinematographen und eine 
Wiedergabemaschine. Es gibt auch Spezial 
modelle, die beides in einer Ausrüstung vereini 
gen (Ernemann-Aufnahme- und -Wiedergabe- 
kino D). Um die Aufnahmen sichtbar zu machen 
(d. h. ein Negativ zu entwickeln und davon ein 
positives Bild zu erhalten), gebraucht man die 
sog. Ausrüstung: Dunkelkammerlaterne, Entwick- 
lungs-, Fixier- usw. Schalen, Kopierrahmen' und 
die Chemikalien, welche in Einzelpackungen ge 
liefert werden, ferner das Platten- und Papier 
material und vielerlei der Bequemlichkeit die 
nende Bedarfsartikel. Unter den Platten- und 
Filmarten werden die sog. farbenempfindlichen 
bevorzugt, welche die Farbwerte in richtiger 
Abstufung der Schwärzung wiedergeben. Sie sind 
nicht zu verwechseln mit den Platten, welche 
die Farben als solche abbilden. Die wichtigste 
Quelle für alle photographischen Apparate und 
Bedarfsartikel ist zweifellos die deutsche photo 
graphische Industrie, als deren Zentrum Dresden 
gilt. 
Photographische Papiere. Unter photogra 
phischen Papieren versteht man lichtempfindlich 
gemachte Papiere, die dazu dienen, von einem 
Negativ Abdrücke = Positive herzustellen 
= Kopier verfahren. Die Lichtempf ind- 
lichkeit kann mit verschiedenen Mitteln her 
gestellt werden, und zwar verwendet man haupt 
sächlich; Silber- und Platinsalze, Ammonium- 
ferrizitrat und Ferrizyankalium (beim Blaudruck 
verfahren), Chromsalze usw. Diese Arbeit nennt 
man das Sensibilisieren. Nach der Art des 
Kopierverfahrens werden unterschieden: 1. Aus 
kopierpapiere, die ohne Entwicklung das Po 
sitiv schon sichtbar werden lassen. Diese Papiere 
werden bei Tageslicht verarbeitet. 2. Entwick 
lungspapiere, d. h. solche, bei denen das Bild 
durch das Kopieren entweder nur wenig oder 
gar nicht sichtbar wird, sondern erst durch 
Entwicklung hervorgerufen werden muß. Die 
Entwicklungspapiere trennt man wieder in: 
geringempfindliche und hochempfind 
liche Papiere. Die geringempfindlichen P. 
werden bei gedämpftem Tageslicht oder gelbem 
Licht entwickelt; die hochempfindlichen P. sind 
nur bei gelbem, grünem oder rotem Licht zu ver 
arbeiten. — Der Ton der Positive richtet sich 
bei manchen dieser Papiersorten nach der Art des 
Entwicklers bzw. der Zeitdauer der Belichtung. 
Bei den Auskopierpapieren wird der Ton 
hingegen durch sog. Tonbäder (s. d.) her 
gestellt. — Eine andere Art Positive erzeugt man 
durch den Pigmentdruck, welcher auf der 
Eigenschaft von Gelatine und Leim beruht, nach 
Zusatz von Chromaten, z. ß. Kaliumdichromat, 
durch Belichtung ihre Löslichkeit zu verlieren. 
Man hat diese Erfahrung auf den Positivprozeß 
übertragen, indem man gelatinierte Papiere mit 
einem Farbstoff = Pigment versetzt und mit 
Kaliumdichromatlösung sensibilisiert. Nach er 
folgter Belichtung lassen sich die unbelichteten 
Stellen durch warmes Wasser abspülen = ent 
wickeln, während die belichteten Teile stehen 
bleiben und ein positives 'Bild ergeben. —- Das 
Gummidruckverfahren beruht auf dem glei 
chen Prinzip, nur werden die Positive mehrere 
Male kopiert (gedruckt), das Bild entwickelt, 
von neuem mit Farbstoff versehen, abermals 
belichtet und entwickelt, und diese Arbeit so oft 
fortgesetzt, bis eine genügende Dichte des Posi 
tivs erreicht ist. — Von den vorher genannten 
Papiersorten sind folgende besonders zu erwäh 
nen: 1. Auskopierpapier. — Albumat- 
papier (Mattalbuminpapier) ist ein lichtemp 
findliches Kopierpapier, das sich lange Zeit ge 
brauchsfähig erhält und besonders zur Herstel 
lung vornehm wirkender, photographischer Ko 
pien benutzt wird. Es 'ist in verschiedenen Stär 
ken und Rauheiten des Rohstoffes erhältlich 
und hat eine stumpfe Oberfläche. Die licht 
empfindliche Schicht ist durch Einwirkung einer 
Silbernitratlösung auf die vorher gesalzene Pa 
pierfläche erzeugt und besitzt infolgedessen eine 
absolute Unverletzlichkeit. Kopien auf solchem 
Papier werden bis zur vollen Kraft auskopiert, 
durch Wasser von allem löslichen Silbersalz be 
freit, im Platinbade getont und hierauf in Na-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Merck’s Warenlexikon Für Handel, Industrie Und Gewerbe. G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft, 1919.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.