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Die Genussscheine nach schweizerischem Recht

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Bibliographic data

fullscreen: Die Genussscheine nach schweizerischem Recht

Monograph

Identifikator:
897668707
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15691
Document type:
Monograph
Author:
Wolff, Pierre von
Title:
Die Genussscheine nach schweizerischem Recht
Place of publication:
Bern
Publisher:
Buchdruckerei Stämpfli & Cie.
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 161 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Title page

Document type:
Monograph
Structure type:
Title page
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Zucker im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • Zucker und Zuckerindustrie in ihrer Bedeutung für die deutsche Land- und Volkswirtschaft / von Dr. R. Follenius, Vorstandsmitglied der Reichszuckerstelle, Berlin
  • Die Kriegsbewirtschaftung des Zuckers / von Dr. Karl Feßmann, Leiter der Volkswirtschaftlichen Abteilung der Reichszuckerstelle, Berlin

Full text

2 
Rübenzuckerindustrie besitzen, die zum Absatz ihres Erzeugungs 
überschusses in normalen Zeiten aus den Weltmarkt angewiesen ist, 
es jedenfalls bis zum Kriegsbeginn dauernd war. Der Anteil, den 
die Rohrzuckerindustrie an der Versorgung des Weltzuckermarktes 
nehmen konnte, hat sich freilich in den letzten Jahrzehnten zu 
sehends wieder zuungunsten der Rübenzuckerindustrie verschoben. 
Der Anteil des R^beüzr^crs an der ganzen Zuckergewinnung 
der Erde war znerid in den fünfziger Jahren mit 14 v. H. 
bedeutend, stieg Ende der sechziger Jahre auf ein Drittel, Anfang 
der neunziger Jahre über die Hälfte, um die Jahrhundertwende auf 
nahezu zwei Drittel der Gcsamterzeugung. Später nahm umgekehrt 
die Rohrzuckergewinnung rascher zu als die Rübenzuckerherstellung. 
Im Betriebsjahre 1900/01 stand eine gesamte Rohrzuckercrzeugung 
von 3 643 445 Tonnen einer Rübenzuckererzeugung von 6 123 418 
Tonnen gegenüber. 1908/09 stellten sich die Zahlen schon aus 
7 654 290 Tonnen für Rohr- und 6 927 875 für Rübenzucker. 
1914/16 wurden aber bereits 10 072 471 Tonnen Rohrzucker gegen 
8215445 Tonnen Rübenzucker erzeugt (vergl. Übersicht auf S. 3 bis4). 
Die Rübenzuckerindustrie verdankt ihre Entstehung 
dem deutschen Chemiker Markgraf, der im Jahre 1747 das Vor 
handensein von Zucker in der Runkelrübe nachwies. Die eigentliche 
Wiege der Rübenzuckerindustrie stand in Schlesien, wo Franz Achard, 
ein Schüler Markgrass, um 1800 die erste gewerbliche Anlage zur 
Herstellung des Zuckers aus den von ihm besonders dazu gezüchteten 
Runkelrüben schuf. Die Kontinentalsperre gegen England begünstigte 
die Entwicklung der jungen Industrie, die jedoch zunächst über be 
scheidene Anfänge nicht hinauskam. Erst mit Beginn der dreißigei 
Jahre des vorigen Jahrhunderts gewann die Herstellung von Rüben 
zucker in Deutschland an Umfang. Die Statistik verzeichnet für das 
Betriebsjahr 1836/37 122 Zuckerfabriken mit einer Erzeugung von 
etwa 28 000 Zentner Rohzucker und einer Rübenverarbeitung von 
etwa ^ Million Zentner. Die Gesamtverarbeitung aller Fabriken 
war also ungefähr ebenso groß, wie heute die Verarbeitung einer 
einzigen kleineren Fabrik. Begünstigt durch steuerpolitische Maß 
nahmen, die zu steter Verbesserung der Ausbeute anregten, durch 
erfolgreiche wissenschaftliche Forschungen auf dem Gebiete der Zucker 
chemie, und nicht zum letzten durch Fortschritte iu der Züchtung einer 
widerstandsfähigen und sehr zuckerreichen Rübe, hat sich die deutsche 
Zuckerindustrie in dem kurzen Zeitraum von etwa 80 Jahren zu 
stolzer Höhe emporgeschwungen. Im Jahre 1913/14 arbeiteten 
341 Fabriken; sie erzeugten aus 340 Millionen Zentnern Rüben über 
64 Millionen Zentner Rohzucker.
	        

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Neuzeitliche Krüppelfürsorge. Aschendorff, 1926.
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