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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Monograph

Identifikator:
898132916
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-12852
Document type:
Monograph
Author:
Bardenhewer, Luise http://d-nb.info/gnd/125994540
Title:
Der Safranhandel im Mittelalter
Place of publication:
Bonn
Publisher:
P. Hauptmann'sche Buchdruckerei
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (74 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die für den mittelalterlichen Safranhandel wichtigen Anbaubezirke. Der von ihnen ausgehende Handel mit Ausschluß der Handelstätigkeit der Deutschen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Contents
  • Neunzehntes Buch
  • Zwanzigstes Buch

Full text

Aufklärung und Pietismus. 
165 
zu ihm besonders hinneigte und grade auf dem Gebiete seiner 
geographischen Verbreitung die wichtigsten Fortschritte der in— 
tellektualistischen Wissenschaft gemacht wurden. Dem ent— 
sprechend gab es auch in der reformierten Kirche wohl eine 
Anzahl pietistischer Erscheinungen: Neander, Tersteegen: — zu 
einer großen geistigen Strömung aber erwuchs der Pietismus 
aus der allgemein verbreiteten Anlage heraus doch vornehmlich 
nur auf dem Boden des Luthertums. Denn nur in der 
lutherischen Kirche traf im 17. Jahrhundert der volle Sieg 
einer orthodoxen und in sich verstandesmäßig gewordenen 
Schultheologie bei völligem Zurücktreten der Schrift hinter die 
Kirchenlehre mit dem unausgebildeten Zustande einer stagnieren⸗ 
den Kirchenverfassung bei Cäsaropapismus und abgestorbenem 
Gemeindeleben zu jener Mischung zusammen, welche die ersten 
Anfänge zur Bildung einer pietistischen Religion des Herzens 
begünstigen mußte. 
Beruhte damit der erste Anfang wie die spätere besonders 
starke Entwicklung pietistischer Strömungen im Bereiche der 
lutherischen Kirche zunächst auf dieser religiösen Schwäche des 
Luthertums, welche eben für eine individuelle, ja schließlich 
fast subjektive Religion des Herzens einen besonders günstigen 
Nährboden abgab, so läßt fich nicht verkennen, daß eben in 
diesem Entwicklungsprozesse das Luthertum wieder, in gemüt— 
voll verjüngter Gestalt, an die Spitze der Entwicklung der 
protestantischen Bekenntnisse, ja an die religiös führende Stelle 
in der geistigen Entwicklung der neuen Zeit seit etwa 1750 
überhaupt gelangt ist. Und faßt man den Begriff der luthe⸗ 
rischen Kirche etwas weit, etwa in dem Sinne des Schauplatzes 
religiöser Bewegungen des größten Teils der binnendeutschen 
protestantischen Bevölkerung überhaupt, so läßt fich sogar 
sagen, daß eben in der Entfaltung des Pietismus das refor—⸗ 
mierte Bekenntnis den geistigen Primat, den es während des 
individualistisch-intellektualistischen Zeitalters besessen hatte, an 
das Luterthum zugunsten eines religiösen Primates während des 
subjektivistischen Zeitalters verloren hat. Es ist einer der 
wichtigen Vorgänge, der zugleich die geistige Hegemonie der
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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