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Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

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Bibliographic data

fullscreen: Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

Monograph

Identifikator:
898235332
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-14541
Document type:
Monograph
Author:
Müller, Johannes http://d-nb.info/gnd/130010693
Title:
Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
Place of publication:
Naumburg a. d. S.
Publisher:
G. Pätz'sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (53 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Kapitel. Adam Smith
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel
  • II. Kapitel. Der Merkantilisten und Physiokraten (Turgot)
  • III. Kapitel. Adam Smith
  • IV. Kapitel. J. St. Mill
  • V. Kapitel. Sismondi
  • VI. Kapitel. Fr. List
  • VII. Rodbertus
  • VIII. Karl Marx
  • IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)

Full text

16 
Ebenso unberechtigt ist die andere Behauptung Böhm-Bawerks, 
Adam Smith sei sich über die Quelle nicht klar gewesen, aus der 
der Kapitalgewinn fließt. Wir finden in den „Kapitalzinstheorien“ 
eine Beihe von Zitaten 1 ) aus dem „Wealth of Kations“, die sich 
widersprechen sollen, derart, daß die eine Gruppe besagen soll, der 
Kapitalgewinn sei ein Abzug des eigentlichen Arbeitslohnes, die andere 
aber, er sei im Preise einer jeden Ware noch außer dem Arbeits 
löhne enthalten. In den zwei letzten der angeführten Fälle liegt 
unserer Ansicht nach ein Mißverständnis vor, indem Smith unter 
„Arbeit“ schlechthin Arbeit des Arbeiters -f- Arbeit der Maschinen 
verstand, während Böhm-Bawerk aus dem Worte „Arbeit“ nur die 
Arbeit des Arbeiters herauslesen will. Im ersten Fall gibt der Aus 
druck: „der Wert, welchen der Arbeiter dem Stoff hinzufügt“ zu 
einem ähnlichen Mißverständnis Anlaß. Denn in dem Wert, den der 
Arbeiter dem Stoffe hinzufügt, ist doch wohl auch der Anteil des 
Kapitals mit enthalten, das nur in Verbindung mit menschlicher 
Arbeit fruchtbar sein kann, während Böhm-Bawerk sich unserer 
Meinung nach wieder zu streng an den Wortlaut hält. Wie gesagt, 
einen restlosen Beweis können wir bei der Ungenauigkeit der Smith- 
schen Ausdrucksweise für unsere Annahme nicht führen, aber schon 
die ersten Sätze des neunten Kapitels des ersten Buches über den 
Kapitalgewinn 2 ) lassen erkennen, daß Adam Smith den Kapitalzins 
nicht als einen Teil des eigentlichen Arbeitslohnes ansieht, denn bei 
entgegengesetzter Auffassung würden, wie jeder leicht einsieht, die 
unten angeführten Sätze sinnlos sein. 
Um nun zu Adam Smith selbst zurückzukehren, so möchten wir 
im einzelnen als die hauptsächlichsten, allerdings die Grundlagen seines 
Systems nicht berührenden Fehler folgende anführen: 
Vor allem fordert unseren Widerspruch die Unterschätzung der 
geistigen Arbeit heraus. Wenn man auch den praktischen Nutzen 
der Schauspieler, Musiker, Opernsänger usw., um einige von Smith 
angeführte Berufsklassen hier zu erwähnen, nicht auf den ersten Blick 
erkennen mag, obgleich unserer Meinung nach auch diese durchaus 
*) Böhm-Bawerk, a. a. 0., S. 82—84. 
2 ) Smith, a. a. 0., I, 122: „Das Steigen und Fallen im Kapitalgewinn hängt 
von denselben Ursachen ah wie das Steigen und Fallen im Arbeitslohn . . . .; aber 
diese Ursachen berühren den einen ganz anders als den anderen. Das Wachstum 
des Kapitals, das den Lohn erhöht, wirkt auf Verminderung des Gewinnes.“ 
Diese und ähnliche Sätze lassen deutlich erkennen, daß Adam Smith Arbeits 
lohn und Kapitalgewinn als zwei völlig voneinander getrennte Begriffe ansieht.
	        

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Abriss Einer Geschichte Der Theorie von Den Produktionsfaktoren. G. Pätz’sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H., 1911.
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