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Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

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Bibliographic data

fullscreen: Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

Monograph

Identifikator:
898235332
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-14541
Document type:
Monograph
Author:
Müller, Johannes http://d-nb.info/gnd/130010693
Title:
Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
Place of publication:
Naumburg a. d. S.
Publisher:
G. Pätz'sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (53 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Kapitel. Adam Smith
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel
  • II. Kapitel. Der Merkantilisten und Physiokraten (Turgot)
  • III. Kapitel. Adam Smith
  • IV. Kapitel. J. St. Mill
  • V. Kapitel. Sismondi
  • VI. Kapitel. Fr. List
  • VII. Rodbertus
  • VIII. Karl Marx
  • IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)

Full text

2 
17 — 
produktive Mitglieder der Gesellschaft sind, so muß es doch großes 
Erstaunen erregen, daß auch den Geistlichen, Juristen, Ärzten, über 
haupt Gelehrten aller Art jede Produktivität abgesprochen wird. 
Außerdem ist Adam Smith hier eine kleine Inkonsequenz unterge 
laufen, indem er, um vielleicht diese, auch ihm etwas ungewöhnlich 
klingende Behauptung abzuschwächen, die oben erwähnten Berufs 
klassen als „nützlich und edel aber nicht produktiv“ 1 ) bezeichnet. 
Was kann aber „nützlich“ in diesem Zusammenhänge anderes be 
deuten als „zur Produktion irgendwie beitragend“? Einigermaßen zu 
erklären ist die Nichtachtung der geistigen Arbeit dadurch, daß er 
vor dem Zeitalter der Erfindungen gelebt hat. Doch wenn wir auch 
alle Erfindungen auf naturwissenschaftlichem und technischem Gebiete 
außer acht lassen, auch die Arbeit der Geistlichen, Ärzte und Juristen 
hat eine eminente Bedeutung für die gesamte Volkswirtschaft wie für 
den einzelnen. Der Arzt erhält den Arbeitern ihre Arbeitskraft oder 
gibt sie ihnen wieder, der Geistliche hat die Aufgabe, der großen 
Masse des Volkes einen inneren Halt im Kampfe ums Dasein zu 
geben, wie man auch über die tatsächliche Erfüllung dieser Aufgabe 
denken mag. Der Jurist hat einem jeden sein Hecht zu verschaffen 
und für die ordnungsgemäße Verwaltung der Gemeinwesen zu sorgen: 
alles Aufgaben, die zur Förderung der Wirtschaft unbedingt not 
wendig sind und deren Erfüllung daher auch als produktive Arbeit 
bezeichnet werden muß, ganz gleich, ob sie sich in einem bestimmten 
Gegenstände verkörpert oder nicht. Gerade diese Nichtachtung der 
geistigen Arbeit hat den Sozialisten viel Stoff zur Aufstellung ihrer 
Systeme geliefert, die sich hier auf eine in der Nationalökonomie all 
gemein anerkannte Autorität wie Smith berufen konnten. Namentlich 
ist es Karl Marx, bei dem man diese Ideen des englischen Gelehrten 
in großer Zahl wiederfindet. 
Genau so steht es mit der Unterschätzung der Bedeutung des 
Staates, der staatlichen Ordnung und der Organe, die sie aufrecht zu 
erhalten haben. Man darf eben den Begriff „produktiv“ nicht zu eng 
fassen: es ist durchaus nicht notwendig, daß eine Tätigkeit sofort 
sichtbare Werte schafft und greifbare Resultate zutage fördert, um 
produktiv zu sein. Alle Arbeit und alle Einrichtungen, die letzten 
Endes zu einer Wertvermehrung beitragen, und mag der Weg bis 
zu diesem Erfolge noch so lang sein, müssen als produktiv angesehen 
werden. Um nur ein Beispiel herauszugreifen: Sind etwa die großen 
‘) Smith, a. a. 0., II, 79.
	        

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Abriss Einer Geschichte Der Theorie von Den Produktionsfaktoren. G. Pätz’sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H., 1911.
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