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Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

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Bibliographic data

fullscreen: Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

Monograph

Identifikator:
898235332
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-14541
Document type:
Monograph
Author:
Müller, Johannes http://d-nb.info/gnd/130010693
Title:
Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
Place of publication:
Naumburg a. d. S.
Publisher:
G. Pätz'sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (53 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Kapitel. Adam Smith
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel
  • II. Kapitel. Der Merkantilisten und Physiokraten (Turgot)
  • III. Kapitel. Adam Smith
  • IV. Kapitel. J. St. Mill
  • V. Kapitel. Sismondi
  • VI. Kapitel. Fr. List
  • VII. Rodbertus
  • VIII. Karl Marx
  • IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)

Full text

21 
stehen bleiben. Er behielt also die Worte Turgots bei und gab 
ihnen einen neuen Inhalt: produktiv ist die Arbeit, die der Gesellschaft 
neue bleibende Werte schafft, unproduktiv diejenige, die dies nicht tut. 
An diesen beiden Beispielen glauben wir hinreichend gezeigt zu 
haben, wie Smith verschiedentlich physiokratische Gedanken auf 
gegriffen, weitergebildet und verbessert hat. 
Wir wollen also zum Schluß noch das näher ins Auge fassen, 
was er auf unserem Gebiete Neues geschaffen hat: hier ist es als sein 
größtes Verdienst hinzustellen, daß er den Beweis der Produktivität 
des Kapitals erbracht hat. Schon das allein stellt ihn in einen solchen 
Gegensatz zu den Physiokraten, daß man die Behauptung, er habe 
zu viel von ihren Ideen zu seinen eigenen gemacht, als daß man ihn 
als selbständigen Förderer der Produktionslehre bezeichnen könne, 
zurückweisen muß. Im einzelnen haben wir oben ausgeführt, inwiefern 
das Kapital an der Güterproduktion wertschaffend mitwirkt, so daß 
wir es hier nicht zu wiederholen brauchen. 
Selbstverständlich sieht denn auch seine Lehre von der Wert 
bildung ganz anders aus, als wir sie bei Turgot vorgefunden haben. 
Dieser glaubte den letzten Grund für den Wert der Güter im Be 
dürfnis zu finden und überließ die Regelung des Marktpreises dem 
Wechselspiel von Nachfrage und Angebot. Ganz anders Adam Smith: 
er sieht als wertbildend die drei Produktionsfaktoren an, und nach 
ihm zerfällt der natürliche Preis jeder Ware in die drei Anteile: 
Lohn, Gewinn und Rente 1 ), wie wir es an der entsprechenden Stelle 
genauer auseinander gesetzt haben. Leider schießt er über das Ziel 
hinaus, indem er die Bedürfnisfrage als ganz nebensächlich ausscheidet. 
Wie so häufig hegt das Richtige in der Mitte: weder der Aufwand 
an Produktionsmitteln, noch das Bedürfnis allein ist das Entscheidende, 
beides ist zur richtigen Wertbestimmung, zu der allerdings auch noch 
andere Faktoren mitwirken, nötig. 
Ganz kurz haben wir so das Verhältnis von Adam Smith zu 
Turgot zu charakterisieren gesucht und gezeigt, daß er einiges aus 
den pliysiokratischen Ideen unverändert übernommen hat, andere Ge 
danken bloß aufgegriffen, aber in anderer Richtung weiter entwickelt, 
endlich aber doch sehr viel Neues, und zwar Neues von entscheidender 
Wichtigkeit gebracht hat. 
l ) Smith, a. a. 0., I, 68.
	        

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Abriss Einer Geschichte Der Theorie von Den Produktionsfaktoren. G. Pätz’sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H., 1911.
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