Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

Monograph

Identifikator:
898235332
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-14541
Document type:
Monograph
Author:
Müller, Johannes http://d-nb.info/gnd/130010693
Title:
Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
Place of publication:
Naumburg a. d. S.
Publisher:
G. Pätz'sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (53 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Kapitel. J. St. Mill
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel
  • II. Kapitel. Der Merkantilisten und Physiokraten (Turgot)
  • III. Kapitel. Adam Smith
  • IV. Kapitel. J. St. Mill
  • V. Kapitel. Sismondi
  • VI. Kapitel. Fr. List
  • VII. Rodbertus
  • VIII. Karl Marx
  • IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)

Full text

26 
ihn kurz bezeichnen wollen: die sekundären Produktionsverfahren. Auf 
Natur, Arbeit und Kapital läßt sich alles zurückführen*), aber es 
wäre falsch, wollte man annehmen, daß unter allen Umständen eine 
gleiche Menge von ihnen auch eine gleiche Menge Produkte hervor 
bringen müßte, daß also das Verhältnis zwischen auf gewandten Pro 
duktionsfaktoren und erhaltenem Produkt ein konstantes sei. Daß 
dies nicht der Fall ist, ist augenscheinlich und auf natürliche 
Ursachen zurückzuführen, so sehr sich auch Rodbertus und Marx 
bemüht haben, das Gegenteil zu beweisen. Mill glaubt die Erklärung 
in den von uns so genannten sekundären Produktionsfaktoren entdeckt 
zu haben. Sie sind keine ursprünglichen Kräfte, sondern auf die 
drei Grundfaktoren, zum Teil auch auf Verbindungen mit ihnen zurück 
zuführen. Ihr Charakteristikum ist, daß sie allein nicht imstande sind, 
auch nur die geringste „Nützlichkeit zu schaffen“, wie Mill sich aus 
drückt ; worin sich ihr Einfluß auf die Produktion zeigt, ist dies, daß 
sie je nachdem eine größere oder geringere Produktivität von Natur 
kraft, Arbeit und Kapital verursachen können. Wir wollen die 
hauptsächlichsten dieser sekundären Produktionsfaktoren folgen lassen: 
das Klima z. B. ist sicherlich nicht geeignet, selbsttätig irgendwie 
einen Wert hervorzubringen, wohl aber kann es die Fruchtbarkeit 
eines Landes im günstigen Sinne beeinflussen oder sie andererseits 
abschwächen, schließlich sogar in den hohen Breiten eine an sich 
vorhandene Fruchtbarkeit vollständig illusorisch machen. Die geogra 
phische Lage wird ferner auch unter diese „natürlichen Vorteile“, wie 
Mill sie nennt, zu zählen sein; der Unterschied der Lage am Meer 
z. B. gegenüber der Binnenlage eines Industrieortes ist zu einleuchtend, 
als daß er näherer Ausführung bedarf. Neben den der Natur nahe 
stehenden sekundären Produktionsfaktoren wären als Verwandte der 
Arbeit zu erwähnen: Geschicklichkeit, Mäßigkeit, Zuverlässigkeit, 
Ehrlichkeit im Handelsverkehr und ähnliches mehr. Und um das 
Bild vollständig zu machen sei auch noch der Staat angeführt, dem 
eine große Reihe solcher sekundären Produktionsfaktoren zu ver 
danken ist, wie Sicherheit, Schutz, Bestrafung der Verbrecher und 
anderes mehr. 
Sie alle sind von der höchsten Wichtigkeit und lassen sich 
andererseits weder selbst in ihrer Entstehung restlos auf die ursprüng 
lichen Produktionsfaktoren zurückführen, noch kann man ihren Einfluß 
auf den Produktionsprozeß als einen selbständigen gelten lassen. 
‘) Mill, a. a. 0., I, 120.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Contents

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Banking Standards under the Federal Reserve System. A. W. Shaw Company, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.