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Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

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Bibliographic data

fullscreen: Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

Monograph

Identifikator:
898235332
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-14541
Document type:
Monograph
Author:
Müller, Johannes http://d-nb.info/gnd/130010693
Title:
Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
Place of publication:
Naumburg a. d. S.
Publisher:
G. Pätz'sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (53 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Kapitel. Sismondi
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel
  • II. Kapitel. Der Merkantilisten und Physiokraten (Turgot)
  • III. Kapitel. Adam Smith
  • IV. Kapitel. J. St. Mill
  • V. Kapitel. Sismondi
  • VI. Kapitel. Fr. List
  • VII. Rodbertus
  • VIII. Karl Marx
  • IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)

Full text

30 
menschlichen Arbeit seine Quelle habe, so ist die Verwirrung allge 
mein. Es müßte also danach entweder Dinge geben, die einen Preis 
haben, ohne daß sie geeignet sind, menschlichen Bedürfnissen zu 
dienen, nur weil Arbeit auf sie verwandt ist, was widersinnig wäre; 
oder aber wenn wir es nur mit einer ungeschickten Anordnung von 
Vordersatz und Nachsatz zu tun haben, dann stehen sich die beiden 
Sätze: „Arbeit ist die einzige Quelle des Preises“ und „drei Grund 
lagen sind es, die den Preis der auszutauschenden Ware bilden“ 
diametral gegenüber, da ja die Natur der wirtschaftlichen Güter sich 
mit Einführung des Austausches nicht geändert hat. Etwas stimmt 
also jedenfalls nicht, und wir sind nicht in der Lage, zu bestimmen, 
welches nun die eigentliche Ansicht Sismondis ist. Es bleibt uns 
daher nichts anderes übrig, als alle drei zu behandeln und zu wider 
legen. Am kürzesten können wir die dritte Behauptung: Arbeit sei 
die einzige Quelle des Preises, abtun, da wir sie in einem wohl 
durchdachten und geordneten Systeme bei Rodbertus wiederfinden 
werden 5 ). Eine Widerlegung wird also dort eher am Platze sein, 
wo wir es mit einer besseren Ausführung zu tun haben werden. 
Gehen wir also gleich zur Kritik der zuerst erwähnten, für das 
Vorhandensein von Werten notwendigen drei Grundlagen über: 
menschliche Arbeit, Brauchbarkeit für menschliche Bedürfnisse und 
Aufbewahrungsmöglichkeit. Hier hat Sismondi Unnötiges als wichtig 
hingestellt und Wichtiges als unnötig oder falsch fortgelassen. So 
sehr wir uns damit einverstanden erklären können, daß die Summe 
der Arbeit und der Grad der Brauchbarkeit angeführt werden, so 
überflüssig, um nicht zu sagen bedenklich ist es, daß auch die Auf 
bewahrungsmöglichkeit für nötig erklärt wird; bedenklich vor allem 
deshalb, weil wir daraus sehen, daß Sismondi nur die materiellen 
Güter als solche gelten lassen will und die geistigen vollkommen 
ignoriert. Es ist dies derselbe Fehler, den wir schon bei Adam Smith 
feststellen konnten, den erst J. St. Mill als Anhänger und Fr. List 
als Gegner des Adam Smith endgültig beseitigt haben. 
Wichtiges ist dafür teils stillschweigend, teils ausdrücklich als 
unwesentlich außer Betracht geblieben: die wertschaffende Tätigkeit 
des Kapitals wird als mittelbare Arbeit 2 ) für unproduktiv erklärt; 
daß die Natur der Ursprung aller Dinge ist, kann natürlich nicht 
geleugnet werden, aber Sismondi möchte ihr, gleich wie später 
*) Rodbertus, Zur Erkenntnis uns. staatswirtschaftl. Zust., S. 6, 7. 
2 ) Sismondi, a. a. 0., I, 65: „travaü mediat.“
	        

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Abriss Einer Geschichte Der Theorie von Den Produktionsfaktoren. G. Pätz’sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H., 1911.
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