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Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

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Bibliographic data

fullscreen: Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

Monograph

Identifikator:
898235332
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-14541
Document type:
Monograph
Author:
Müller, Johannes http://d-nb.info/gnd/130010693
Title:
Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
Place of publication:
Naumburg a. d. S.
Publisher:
G. Pätz'sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (53 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VIII. Karl Marx
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel
  • II. Kapitel. Der Merkantilisten und Physiokraten (Turgot)
  • III. Kapitel. Adam Smith
  • IV. Kapitel. J. St. Mill
  • V. Kapitel. Sismondi
  • VI. Kapitel. Fr. List
  • VII. Rodbertus
  • VIII. Karl Marx
  • IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)

Full text

44 
Kritik. 
Ziun ersten weist auch er ganz wie Rodbertus der Natur eine 
der menschlichen Arbeit nicht gleichwertige Stellung an. Wenn er 
glaubt, das Ende des Produktionsprozesses als das Maßgebende ansehen 
und von ihm aus alles bestimmen zu müssen, so kann man ebensogut 
den Anfang als den letzten Ursprung aller Dinge für das wichtigste 
halten und so der Natur den ersten Platz in der Reihe der Produk 
tionsfaktoren zuweisen. Weiter sagt er: die Arbeit allein ist es, die 
jedem Dinge erst den Charakter gibt, es entweder zum Arbeitsmittel, 
Arbeitsgegenstand oder Produkt stempelt. Wenngleich auch hiergegen 
Einwendungen erhoben werden könnten, wollen wir sie übergehen, da 
sie die Grundlagen seines Systemes nicht berühren. 
Viel schwerwiegender ist die falsche Behauptung, bei dem Aus 
tausch der Güter gäbe es nur eine allen gemeinsame Eigenschaft, die 
als Maßstab dienen könne: die in ihnen enthaltene quantitative Arbeit. 
Gewiß kann diese als Maßstab angesehen werden, aber es gibt noch 
andere Eigenschaften, die allen wirtschaftlichen Gütern anhaften: es 
sind dies z. B. ihre größere oder geringere Notwendigkeit zur Er 
haltung des Lebens, ihre verschiedene Häufigkeit, ihre Brauchbarkeit; 
und wenn man sich den ersten Tauschverkehr in seiner ganzen Ein 
fachheit vorstellt, so ist durchaus nicht anzunehmen, daß die 
Wilden sich gegenseitig gefragt haben, wieviel Arbeit jeder auf die 
Herstellung eines Tauschgegenstandes verwandt habe, sondern es hat 
sehr viel mehr Wahrscheinlichkeit für sich, daß jeder sein Gut nach 
dem Grade der Dringlichkeit bewertete, mit dem es der andere nötig 
hatte, und es ist bei den primitiven Zuständen sehr wohl anzunehmen, 
daß derjenige, der hierbei im Vorteil war, die ungünstige Lage des 
anderen ordentlich ausgenützt haben wird. Es ist derselbe Vorgang 
hei außergewöhnlichen Verhältnissen ja auch heute noch zu beobachten, 
und er hat bloß deshalb allgemeinere Bedeutung verloren, weil der 
Möglichkeiten der Befriedigung unserer Bedürfnisse heutzutage zu 
viele sind, als daß einer den anderen zu allzu ungünstigen Bedingungen 
zwingen könnte. Doch zeigt die Trustbewegung, daß auch bei der 
außerordentlichen Entfaltung unseres Wirtschaftslebens das Moment 
der Dringlichkeit der Bedürfnisse sehr in den Vordergrund treten 
kann. Trotzdem bleibt natürlich die Unterscheidung von qualitativer 
und quantitativer Arbeit noch immer hoch wichtig, wenn auch 
ihre Bedeutung nach dem oben Ausgeführten etwas eingeschränkt 
werden muß.
	        

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Abriss Einer Geschichte Der Theorie von Den Produktionsfaktoren. G. Pätz’sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H., 1911.
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