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Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

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Bibliographic data

fullscreen: Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

Monograph

Identifikator:
898235332
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-14541
Document type:
Monograph
Author:
Müller, Johannes http://d-nb.info/gnd/130010693
Title:
Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
Place of publication:
Naumburg a. d. S.
Publisher:
G. Pätz'sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (53 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel
  • II. Kapitel. Der Merkantilisten und Physiokraten (Turgot)
  • III. Kapitel. Adam Smith
  • IV. Kapitel. J. St. Mill
  • V. Kapitel. Sismondi
  • VI. Kapitel. Fr. List
  • VII. Rodbertus
  • VIII. Karl Marx
  • IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)

Full text

48 
schwerlich zu seinem Rechte käme. Dem ist aber leider nicht so, 
denn er führt sie nicht konsequent durch. Nur wenige Seiten später 
können wir nämlich lesen: 1 ) „Auch arbeiten ist in erster Linie nur 
ein technischer Vorgang, durch welchen Formveränderungen hervor 
gerufen werden.“ Es wäre also arbeiten gleich produzieren und 
Arbeit gleich Produktion; kurz darauf geht er zu den Produktions 
elementen, wie er die gewöhnlich mit „Produktionsfaktoren“ bezeichneten 
Kräfte nennt, über, und wir finden zu unserem Erstaunen unter diesen 
Produktionselementen neben Natur, Kapital, Staat u. a. auch die 
Arbeit wieder. Es wäre also Arbeit erstens die Produktion selbst als 
Ganzes und zweitens ein Produktionselement. Mithin ist nicht nur 
keine Klarheit über den Begriff des Produzierens geschaffen, sondern 
im Gegenteil, die Verwirrung ist nur noch größer geworden. Es dürfte 
sich also auch schon aus diesem rein äußerlichen Grunde empfehlen, 
bei den alten Bezeichnungen zu bleiben. 
Doch müssen wir auch die Gründe untersuchen, die Brentano zur 
Ablehnung der alten und Aufstellung seiner neuen Theorie geführt 
haben. Er sucht nachzuweisen, daß nicht alles, was wir mit Produktion 
bezeichnen, neue Werte schaffe, sondern daß diese bloß Formver 
änderungen verursache, und es erst die Verhältnisse, die Konjunkturen, 
oder wie wir es sonst nennen wollen, seien, welche diese Formver 
änderungen je nachdem als Wertverminderungen oder Wertvermeh 
rungen erscheinen ließen. Er führt für diese Behauptung mehrere 
Beispiele aus dem praktischen Leben als Beweise an: 
1. „Ein Brand in einer belagerten Stadt sei eine Formveränderung, 
die für die Angreifer neue Werte schaffe, für die Verteidiger aber 
solche vernichte; es müßte also derselbe Vorgang produktiv und nicht 
produktiv sein, was widersinnig sei“ 2 ). Abgesehen davon, daß es sich 
hier gar nicht um wirtschaftliche Verhältnisse handelt, auf die es uns 
doch gerade ankommt, können wir dem vor allem entgegenhalten, daß 
man bei der Beurteilung von Vorgängen nie danach gehen darf, ob 
ein einzelner vielleicht Vorteil aus ihnen zieht, sondern daß alles da 
nach beurteilt werden muß, ob die Gesamtheit durch sie einen Wert 
zuwachs erhält oder nicht. Sonst könnte man, um dieses Beispiel 
recht drastisch ad absurdum zu führen, auch sagen: der Brand einer 
Fabrik ist unter Umständen produktiv für einen Raucher, der an den 
glimmenden Balken sich eine Zigarre anstecken kann und dadurch 
x ) Brentano, a. a. 0. 4. 
2 ) Ders., a. a. 0., S. 9.
	        

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Abriss Einer Geschichte Der Theorie von Den Produktionsfaktoren. G. Pätz’sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H., 1911.
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