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Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

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Bibliographic data

fullscreen: Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

Monograph

Identifikator:
898235332
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-14541
Document type:
Monograph
Author:
Müller, Johannes http://d-nb.info/gnd/130010693
Title:
Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
Place of publication:
Naumburg a. d. S.
Publisher:
G. Pätz'sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (53 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel
  • II. Kapitel. Der Merkantilisten und Physiokraten (Turgot)
  • III. Kapitel. Adam Smith
  • IV. Kapitel. J. St. Mill
  • V. Kapitel. Sismondi
  • VI. Kapitel. Fr. List
  • VII. Rodbertus
  • VIII. Karl Marx
  • IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)

Full text

50 
5. Ebensowenig gelingt es ihm, uns mit einem letzten, seiner 
Meinung nach besonders deutlichen Beispiel zu überzeugen. Er be 
richtet uns das Schicksal der kaiserlichen Tabakmanufaktur*) in Straß 
burg, mit deren Zigarren Bismarck, als er das Tabakmonopol in 
Deutschland einführen wollte, die Rentabilität der Konkurrenz ver 
mindern wollte, um später geringere Entschädigungssummen zahlen zu 
müssen. Die darauf eingeleitete Gegenagitation machte aber die 
Straßburger Zigarren wertlos. Brentano sagt nun: Die kaiserliche 
Tabakmanufaktur hat zweifellos Zigarren produziert, aber ebenso 
zweifellos keine Werte hervorgebracht, denn kein Mensch kaufte die 
Straßburger Zigarren, und sie mußten größtenteils verbrannt werden. 
Damit ist aber noch nicht das geringste bewiesen: entweder, wir 
bezweifeln die Behauptung, daß die kaiserliche Manufaktur keine 
Werte geschaffen hat und sagen, daß sie nur geringere oder gar keine 
Preise erzielt habe, dann wäre das ganze bloß noch eine Preisfrage 
und keine Wertfrage mehr. Oder aber, was wohl das richtigere ist, 
wir geben zu, daß die Manufaktur keine Werte hervorgebracht hat; 
nun, dann befinden wir uns in vollem Einklang mit unserer bisherigen, 
als richtig anerkannten Theorie, wenn wir sagen: die Tabakfabrik in 
Straßburg hat nur Güter geschaffen, aber keine Werte, also hat sie 
nicht produziert 2 ). Daß hier der Sprachgebrauch des alltäglichen 
Lebens von dem der Wissenschaft abweicht, soll gern zugegeben 
werden; dies ist aber leider häufig der Fall, ich erinnere nur an 
„Kapital“ und „Rente“. 
Nachdem Brentano so nach seiner Ansicht bewiesen hat, daß 
produzieren gleich Formverändern ist, fährt er fort ®): Es ist natürlich 
zu erstreben, daß die Produktion auch wirtschaftlich produktiv sei 
(nebenbei bemerkt eine Ausdrucksweise, die zu vielen Verwechslungen 
Anlaß geben kann), und zwar ist es die Aufgabe des Produzierenden, 
des Unternehmers, die Verhältnisse, die maßgebend für die Bewertung 
der Produkte sind, vorauszusehen. Derjenige, der dies voraussieht, 
ist der menschliche Geist, er ist also der einzige Produktionsfaktor, 
während Arbeit, Natur, Kapital, Staat usw. bloß Produktionselemente 
sind. Ob wir die letzteren produktiven Kräfte nun Faktoren oder 
') Brentano, a. a. 0., S. 11. 
2 ) Vgl. damit Conrad, Polit. Ökon., I, 136—137: „Der Arbeiter kann seine 
Aufgabe vollkommen erfüllt und seinen Lohn verdient haben, war sie vom Unter 
nehmer in eine falsche Kichtung geleitet, so blieb sie unproduktiv“. 
s ) Brentano, a. a. 0., S. 14.
	        

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Graf Georg Kankrin in Nationalökonomischer Und Finanzwirtschaftlicher Beziehung. Buchdruckerei “Lituania”, 1914.
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