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Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

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Bibliographic data

fullscreen: Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

Monograph

Identifikator:
898235332
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-14541
Document type:
Monograph
Author:
Müller, Johannes http://d-nb.info/gnd/130010693
Title:
Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
Place of publication:
Naumburg a. d. S.
Publisher:
G. Pätz'sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (53 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Kapitel. Der Merkantilisten und Physiokraten (Turgot)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel
  • II. Kapitel. Der Merkantilisten und Physiokraten (Turgot)
  • III. Kapitel. Adam Smith
  • IV. Kapitel. J. St. Mill
  • V. Kapitel. Sismondi
  • VI. Kapitel. Fr. List
  • VII. Rodbertus
  • VIII. Karl Marx
  • IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)

Full text

4 
Gedanken zuschreiben, die sie nie gehabt haben, wollten wir ihre An 
schauungen in den Kreis unserer Betrachtungen ziehen. 
Erst der Physiokratismus hat eine Tollentwickelte Produk 
tionslehre, und wir wollen den Eundamentalsatz, auf den sich alles 
andere aufbaut, an die Spitze unserer kurzen Darlegung setzen und 
dann die Beweisführung untersuchen, mit der Turgot, wohl der Haupt 
vertreter des wissenschaftlichen Physiokratismus, ihn zu stützen sucht. 
Er lautet: Es gibt nur zwei Produktionsfaktoren: Grund und 
Boden und menschliche Arbeit, und nur eine Vereinigung beider 
kann Güter neu hervorbringen. Wir finden diesen Satz bei Turgot 
allerdings nicht in dieser Schärfe und Kürze ausgedrückt, aber es 
läuft auf dasselbe hinaus, wenn er schreibt 1 ): „Was die Arbeit des 
Landmannes außer dem zur Deckung seiner persönlichen Bedürfnisse 
Nötigen der Erde abgewinnt, bildet die einzige Grundlage der Ent 
lohnung, die alle anderen Glieder der Gesellschaft im Tausch für ihre 
Arbeit erhalten.“ Und nun der Beweis: Seiner Meinung nach hat 
jedes Volk in dem Augenblick, wo es zum Ackerbau überging und 
damit seßhaft wurde, einen für alle Individuen ausreichenden Grund 
und Boden gehabt * 2 ). Alle gaben sich ohne Ausnahme der Landwirt 
schaft hin, und wenn auch infolge der Verschiedenheit des Bodens 
allmählich eine gewisse Arbeitsteilung und Austausch von Produkten 
sich entwickelt haben wird, so war es doch immer nur ein Austausch 
von Naturprodukten 3 ). Aber lange kann dieser primitive Zustand 
nicht gedauert haben, — „lange“ natürlich nur im Vergleich zur 
ganzen Geschichte eines Volkes —, die Bedürfnisse der Menschen 
verfeinerten sich, und es überstieg allmählich die Kraft des Einzelnen, 
außer der Bebauung seines Landstückes auch noch alle seine übrigen 
Bedürfnisse zu befriedigen, mit anderen Worten: Es bildete sich eine 
Handwerkerklasse, die es übernahm, die vom Landmann gelieferten 
Rohstoffe zu veredeln und dafür von diesem seinen Lebensunterhalt 
empfing 4 ). „Wir sind hiermit“ sagt Turgot, „von der ersten zur 
zweiten Stufe des Tauschverkehrs aufgerückt, zum Austausch von 
Arbeit gegen Produkte“. Es muß scharf betont werden, daß Turgot 
diese Entwickelung selbständiger stoffveredelnder Gewerbe nicht einer 
J ) Turgot, Betrachtungen über die Bildung und Verteilung des Reichtums. 
Übers, von Dorn, Jena 1903, § 5 (S. 5) Mitte. 
2 ) Ders., a. a. 0., aus § 10 (S. 8) und § 4 (S. 4) leicht ersichtlich. 
3 ) Ders., a. a. 0., § 2 letzter Abs. (S. 2). 
4 ) Ders., a. a. 0., § 4 (S. 4).
	        

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Abriss Einer Geschichte Der Theorie von Den Produktionsfaktoren. G. Pätz’sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H., 1911.
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