Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Taxämter oder private Schätzungen?

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Taxämter oder private Schätzungen?

Monograph

Identifikator:
898897718
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20842
Document type:
Monograph
Author:
Ecker, Alexander
Title:
Taxämter oder private Schätzungen?
Place of publication:
Essen-Ruhr
Publisher:
Verlag von W.F. Schulte
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (74 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Kritische Betrachtung der Schätzungsarten für Beleihungszwecke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Taxämter oder private Schätzungen?
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Wertschätzung städtischer Grundstücke zu Beleihungszwecken
  • II. Kritische Betrachtung der Schätzungsarten für Beleihungszwecke
  • III. Die Hilfsmittel der Wertschätzung zu Beleihungszwecken
  • IV. Reformvorschläge

Full text

3n beiden Lallen sind sie also im Durchschnitt vom Ziel 
abgewichen, die öffentlichen Taxen stärker, wie die pri 
vaten, weil sie für den Zeitraum von 1904—1911 einschl. 
um 11,1 Prozent von den Kaufpreisen abweichen, während 
die privaten Taxen nur um 10,7 Prozent abweichen. 
(Tabelle 2 u. 3.) Daneben zeigen aber die ins Einzelne gehenden 
Zahlen (Tabelle 4), daß die privattaxen in ganz außerordentlichem 
Maße durch dis anormalen Berliner Verhältnisse beeinflußt sind. 
Leider weist die Ltatistik Absolut zahlen für die außerhalb Ber 
lin und seiner Vororte erzielten Kaufpreise im vergleich mit pri 
vaten Taxen nicht auf,' das mitgeteilte Material genügt aber 
schon fo, um daraus zu erkennen, daß, wenn Berlin aus 
geschieden wird, das relative Verhältnis zwischen 
privaten Taxen und Kaufpreisen viel wenigeraus- 
einandergeht, wie jenes zwischen öffentlichen Taxen 
und Kaufpreisen, allerdings nach der entgegengesetzten Dichtung. 
Berücksichtigen muß man übrigens, daß von den Parteien durchweg 
der Kaufpreis nach außen hin möglichst niedrig darge 
stellt wird, der Käufer übernimmt zum Beispiel vielfach 
die Zahlung der Provision, aller Besitzabgaben usw. Das spricht 
noch mehr für die privaten Taxen und läßt die öffentlichen 
Taxen (der Taxämter) in einem noch ungünstigeren Lichte er 
scheinen. Nehmen wir an, die Kaufpreise seien in den Grund 
buchmeldungen durchweg um 5 Prozent niedriger zum Nusdruck 
gekommen. Zndiesem Fallewürde danndie private Taxe 
im Durchschnitt nur um 5,7 Prozent, die Taxamts- 
schätzung dagegenum 16,1 Prozent von den Verkaufs 
preisen abweichen. Die Einwände, daß die Verkaufspreise im 
Durchschnitt sich ausglichen, oder, daß die Verkaufspreise im Gegen 
satz zu den Taxen zwischenzeitig eingetretene lvertsteigerungen mit 
umfaßten, können hier nicht entgegengehalten werden. Einerseits han 
delt es sich hier fast durchweg um bebaute lvohngrundstücke, für die die 
Bodenwertentwicklung kaum mehr in Frage kommt oder durch Ab 
nutzung aufgewogen wird, schließlich stehen den lvertsteigerungen 
Ivertsenkungen entgegen, anderseits tun die Erfahrungen mit der 
lvertzuwachssteuer in hinreichendem Maße dar, daß die Er 
findungstätigkeit, wenn es heißt, an Zteuern vorbeizukom 
men, geradezu keine Grenzen hat, und jede weitere neue Be 
lastung des Haus- und Grundbesitzes wird diesen Zustand nur ver 
schärfen. Es wäre auch, wenn man bedenkt, daß ganz abgesehen 
von der Zuwachssteuer, die Umsatzsteuern oft bis zu 5 proz. be 
tragen, ein direktes lvunder, wenn dies nicht so wäre. 
Dazu kommt, daßderstärksteGrundstückswechselsich 
bei der derzeitigen Lage der Besitzer auf der Grund 
lage des Notverkaufs vollzieht, ein Moment, das noch wei 
ter nur zu Gunsten der durchschnittlichen privaten Taxe, aber nicht der 
Taxamtsschätzung spricht, allerdings immer unter dem Gesichtspunkte be 
trachtet, daß das Ziel der Taxation weder eine niedrige, noch hohe, 
sondern eine richtige Taxe ist.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Taxämter Oder Private Schätzungen? Verlag von W.F. Schulte, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.