Full text: Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

Nun müssen diese Kosten auf die einzelnen Maschinen verteilt 
werden. Die Weberei hat im Betrieb: 
418 
einschützige Stühle 100 
cm 
breit zu 9 Zentner 
' fl <D 
fl 1 © H3 
7,831 
24 
77 77 
120 
7? 
77 
» 10 
77 
fl 
i« -{3 <d • 
8,701 
66 Wechselstühle 
105 
>7 
7? 
„ 12 
• 77 
10,441 
34 
77 
145 
77 
77 
» 14 
77 
. -p ® n 
12,181 
24 
>7 
125 
77 
77 
„ 15 
77 
s-S 
13,052 
4 
75 
160 
77 
7? 
„ 16 
77 
13,922 
8 
77 
165 
77 
77 
» 16 
77 
T-f «H © fl O 
13,922 
16 
77 
180 
77 
77 
„ 17 
77 
00*© fl — '® 
14,792 
22 
77 
200 
7? 
77 
„ 18 
77 
tf-al-g« 
15,662 
4 
77 
240 
77 
77 
„ 24 
77 
20,882 
TJ 
fl 
3 
42 
■3 
Die Verteilung der Unkosten soll nach dem 1 Stuhlgewicht er 
folgen : dieses beträgt für 620 Stühle nach obiger Aufstellung 6586 
Zentner; wenn täglich 30 Stühle außer Betrieb sind, so sind die 
Kosten auf insgesamt 
6586 X 590 
620 
6267 Zentner zu verrechnen. 
Auf 1 : Zentner Stuhlgewicht entfallen (5453:6267) 0,8701 Pfg. Be 
triebskosten für 1 Arbeitsstunde. 
Die Benutzung der Stundenaufschläge ist folgende: Z. B. für 
137 cm rohe Damaste 22/24 Fäden aus 24/26 Garn verbraucht man: 
Material Mk. 37,95 
Spulen, Zetteln, Schlichten, An 
drehen .......... „ 2 50 
Weblohn . ’, 7’— 
35 Stunden Arbeit auf 145cm 
breiten Stühlen zu 12,181 Pfg. 
Betriebskosten . ,, 6,70 
Herstellungskosten für 100 m’ Mk. 54,15 
ausschließlich der Handlungs- und Verkaufsspesen. 
In Webereien trennt man die Kosten nach Arbeitsprozessen 
und verteilt die allgemeinen Unkosten gewöhnlich nach den Webe 
löhnen. Eine Ware, die schnell webt, verbraucht weniger Unkosten 
und geringeren Lohn. Die produzierte Menge ist größer, dement 
sprechend der Kostenanteil kleiner. Für eine qualitativ bessere 
Ware werden höhere Löhne bezahlt, demgemäß wird auch ein 
größerer Unkostenanteil angerechnet. Hingegen läßt sich gegen die 
Webelöhne als alleiniges Betriebsmaß sagen, daß eine billigere Ware, 
für die weniger Lohn bezahlt wird, langsamer weben kann als die 
höher bezahlte bessere Ware, somit ein größerer Anteil an konstanten 
Unkosten berechnet ist.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.